Viele Menschen glauben, dass eine Google Suche gleichbedeutend mit einer Suche im gesamten Internet ist. Wer schon einmal an einem SEO Consulting teilgenommen hat, der weiß: Ein großer Irrtum. Tatsächlich durchsucht Google das Internet überhaupt nicht, sondern lediglich den Google Index. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, in der sich alle Webseiten weltweit befinden, die bei einer Google Suchanfrage angezeigt werden können. Das bedeutet: Nicht alle Webadressen befinden sich im Google Index, was ein großes Problem sein kann. Denn Google ist nach wie vor die populärste Suchmaschine weltweit und Suchmaschinenmarketing ein wichtiger Faktor in der Leadgenerierung oder der Neukundengewinnung im Internet. Im Folgenden erklären wir Dir alles, was Du über den Google Index wissen musst und verraten, wie Du Deine Webseiten erfolgreich indexieren kannst.

Was ist der Google Index und warum ist er so wichtig?

Google funktioniert ähnlich wie eine herkömmliche Bibliothek. Wenn Du ein bestimmtes Buch in einer Bibliothek finden möchtest, suchst Du danach in der Datenbank bzw. im Online Katalog. Wenn das Buch nicht in der Datenbank aufgenommen wurde, wirst Du es nicht finden. Der Google Index funktioniert nach dem selben Prinzip.

Was ist der Google Index und warum ist er so wichtig?

Das besondere dabei: Die Google Datenbank ist nicht statisch, sondern dynamisch.

Im sogenannten Crawling-Prozess durchforsten Google Robots (auch ‚Spider‘ oder ‚Crawler‘ genannt) täglich das Internet und klicken Links an, um zu überprüfen, wohin sie führen. Der Crawling-Prozess beginnt auf großen Websites, wie Wikipedia oder Yahoo. Die Robots durchforsten anschließend die gesamte Domain und klicken auf sämtliche Links, die sie zu anderen Webseiten bringen. Dort wiederholt sich dann der gesamte Prozess und setzt sich immer weiter fort, bis wahrscheinlich jede Website untersucht wurde, die einen Link zu einer anderen Website enthält. Während die Crawler langsam über das Netz kriechen, schicken sie fortlaufend Informationen zurück zu Google. Diese Informationen geben beispielsweise Aufschluss über den Inhalt einer Webseite und die verwendeten Keywords. Der Google Index speichert diese Informationen. Wenn Leute nun Google-Search verwenden, wird der Google-Algorithmus die besten Ergebnisse aus seinem Index herausfiltern und entsprechend anordnen – von Suchergebnis #1 bis unendlich.

Der Google Index ist demnach immer der erste grundlegende Schritt für SEO Marketing und der Suchmaschinenoptimierung. Denn um sicherzustellen, dass Deine Webseite innerhalb von Google gerankt wird, muss sie sich erst einmal im Google Index befinden. Erst dann kann das tatsächliche Ranking jeder einzelnen Page verbessert und mit den richtigen Keywords gefüttert werden.

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Welche Seiten sind im Google Index und wann macht No Index Sinn?

Wie kannst Du herausfinden, welche Deiner Seiten im Google Index aufgelistet sind? Dazu gibt es zwei Antworten und zwei einfache Möglichkeiten:, die „site:-Abfrage“ und die Google Search Console.

Index überprüfen mit „site:-Abfrage“

Die „site:-Abfrage“ ist kinderleicht. Mit einer simplen Suchabfrage kannst Du die Anzahl Deiner von Google indexierten Pages schnell überprüfen. Gehe dazu auf Google und gebe dort folgende Suchabfrage ein: site:www.[Deine Webseite].de. Anschließend wird Dir die Anzahl Deiner indexierten Seiten angezeigt.

Index überprüfen mit Google Search Console

Auch die Google Search Console bietet Dir einen einfachen Weg, um die Anzahl Deiner Google Index Seiten zu ermitteln. Folgende Schritte sind dazu nötig:

  1. Logge Dich in die Google Search Console ein und wähle die gewünschte Webseite aus.
  2. Klicke links in der Navigation auf „Google Index“ und im folgenden Untermenü auf „Indexierungsstatus“.

Wenn Du nicht möchtest, dass eine bestimmte Page Deiner Webseite indexiert wird, kannst Du den Meta-Tag „NoIndex“ verwenden. Dieser Code-Schnipsel teilt Google mit, dass die entsprechende Seite nicht indexiert und auch über die Google Search nicht aufzufinden sein soll.

Der komplette Tag sieht folgendermaßen aus und befindet sich im Kopfbereich des Webseitencodes:

<meta name=“robots“ content=“noindex“ />

Dieser Code bedeutet für Suchmaschinen: „Lass die Finger von dieser Seite und vergiss, dass diese Begegnung jemals stattgefunden hat!“

Warum solltest Du den No Index verwenden?

Grundsätzlich sollten nur die Seiten über Google zu finden sein, die Deinen Besuchern einen echten Mehrwert und Nutzen bieten. Auch für Seiten, die nur für bestimmte Personen bestimmt sind, ist eine Indexierung wenig sinnvoll. Zum Beispiel:

  • Email Promotion: Eine spezielle Aktionsseite, die sich nur an bestimmte Kunden via Email-Aktionen richtet
  • Unterseiten ohne echten Mehrwert
  • Datenschutzerklärungen
  • Danke-Seiten (z.B. nach der Registrierung für einen Newsletter)
  • Filter-Seiten in Shops mit gleichen Inhalten, aber unterschiedlicher Sortierung
  • Mitarbeiterseiten: Interne Seiten, die sich nur an Mitarbeiter richten und die den Zugang über einen Link oder eine Email bekommen

Überlege Dir also gut, welche Seiten Du mit dem NoIndex-Code versehen möchtest. Ein kleiner Fehler, kann hier zu einer großen Katastrophe führen. Stell Dir vor, Deine Homepage wird versehentlich mit einem NoIndex-Tag versehen. Mit der Geschwindigkeit, mit der Google die Seiten indiziert, würden Deine Besucherzahlen und wahrscheinlich auch Dein Umsatz innerhalb weniger Stunden drastisch sinken. Deshalb unsere Empfehlung: Regelmäßiges Monotoring und das Tracken von Änderungen im Kopfbereich der HTML-Dateien.

Google indexiert nicht, wie kann ich meine Seite zum Index hinzufügen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Deine Webseite(n) in den Google Index zu bringen. Wir stellen Sie Dir im Folgenden vor:

  • Erstelle eine Sitemap:

    Eine Sitemap ist ein XML-Dokument auf dem Server Deiner Webseite, das jede einzelne Site Deiner Webseite auflistet. Es zeigt Google an, wann und wie oft neue Seiten hinzugefügt oder geändert wurden. Mittels der Sitemap kannst Du auch festlegen, wie oft eine Suchmaschine nach neuen Produkten, Nachrichten oder anderen Inhalten auf Deiner Seite suchen soll. Wer WordPress benutzt, kann das Plugin „Google XML Sitemaps“ installieren. Dieses erstellt und aktualisiert Deine Sitemap automatisch. Ebenfalls praktisch sind Tools wie der XML Sitemaps Generator.

  • Sende Deine Sitemap an Google Webmaster-Tools

    Jede Sitemap sollte zum Google Webmaster-Tool hinzugefügt werden. Wenn Du noch kein Google-Konto besitzt, kannst Du Dir ein kostenloses Google Konto erstellen und Dich für die Webmaster-Tools anmelden. Anschließend fügst Du Deine Webseite den Webmaster-Tools folgendermaßen hinzu: Gehe auf Optimierung → Sitemaps, klicke auf hinzufügen und wähle den Link Deiner Sitemap aus. Fertig!

  • Installiere Google Analytics

    Dieses Tool benötigst Du so oder so zum Tracking Deiner Daten und Statistiken. Zusätzlich macht das Tool Google auch darauf aufmerksam, dass eine neue Webseite zu berücksichtigen ist.

  • Trage Deine Website-URL bei Suchmaschinen ein

    Du kannst Deine Webseite auch manuell bei Goolge & Co. eintragen. Melde Dich dazu einfach mit Deinem Google-Konto an und gehe in die Webmaster-Tools zur Option „URL eintragen“. Du kannst Deine Webseite auch zusätzlich bei Bing eintragen.

  • Erstelle oder aktualisiere Deine Social Media Profile

    Wie bereits erwähnt, gelangen die Crawler über Links auf Deine Webseite. Wie erhältst Du schnell Links? Zum Beispiel durch das Erstellen von Profilen auf Social Media Plattformen für Deine Webseite – oder das Hinzufügen Deiner URL zu bereits bestehenden Profilen. Dazu gehören Profile auf: Twitter, Facebook, Google+, LinkedIn, Pinterest, YouTube etc. Unser Tipp: Erstelle ein Video für YouTube, dass Deine neue Website vorstellt und füge einen Link in die Beschreibung des Videos. Anschließend teilst Du dieses Video über sämtliche Social Media Plattformen. Diese Methode eignet sich auch hervorragend, um sicherzugehen, dass neue Inhalte auf Deiner Webseite schnell entdeckt werden – von Lesern und Crawler.

    Hashtag Marketing wird immer mehr zur Chance für KMU. Was dabei, besonders auch bei Deinem Instagram Marketing zu beachten ist, erfährst Du auch in unserem Marketing Seminar.

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  • Erstelle Offsite-Content

    Auch bei Offsite-Content geht es um Linkbuilding. Du könntest beispielsweise Gast-Artikel auf Blogs Deiner Branche oder SEO optimierte Pressetexte veröffentlichen. Beachte jedoch: Hierbei geht es immer auch um Content Marketing, also um qualitativ wertvolle Inhalte. Vermeide Spam und versuche Deinen Lesern einen Mehrwert zu bieten. Bedenke auch, dass die Suchmaschinen immer mehr die semantische Suche verwenden. Dabei werden die Suchanfragen im inhaltlichen Zusammenhang betrachtet. Wenn Du mehr dazu erfahren willst, gehe über den Link.

Was hat Google Analytics und die Search Console mit dem Google Index zu tun?

Die Google Search Console bietet Dir viele wichtige Informationen über Deine Webseite und den Google Index und ist ein großartiges Tool, um den Status Deiner Webseite in Google zu überwachen. Ganz gleich, ob Du herausfinden möchtest, warum Deine Webseite plötzlich nicht mehr indexiert ist, oder wenn Du Deine Keywords optimieren möchtest – die Google Search Console sollte Dein erster Anlaufpunkt sein. Hier sind einige der wichtigsten Search Console Funktionen:

  • Index-Status Report:

    Diese Funktion zeigt Dir an, wie viele URLs Deiner Webseite gefunden und in den Google Index aufgenommen wurden. So bekommst Du eine gute Vorstellung darüber, wie es mit Deiner Website im Index steht – und hast jede größere oder unerwartete Änderung im Blick.

  • Blockierte Ressourcen:

    Gesperrte Ressourcen sind alle Website-Elemente, die den Crawlingprozess blockieren bzw. verhindern. Da Du sicherstellen willst, dass die Google Crawler sämtliche Deiner Inhalte sehen können, die für SEO wichtig sind, solltest Du hier den Überblick haben.

  • URLs entfernen:

    Das Tool zum Entfernen von Seiten ist eine temporäre Methode, um bestimmte URLs von Google zu entfernen. Google wird die Seite nach 90 Tagen dann wieder eintragen, wenn die nötigen Schritte zur dauerhaften Entfernung nicht vorgenommen werden.

  • Keywords:

    Die Search Console gibt Dir auch einen Überblick darüber, welche Keywords von Google erkannt werden und für Deine Webseite wichtig sind. Dies lässt einige wichtige Rückschlüsse auf Deine Webseite zu und sagt Dir z.B., welche Keywords Google für  besonders wichtig erachtet. Hier kannst Du entscheiden, ob das mit Deinen Vorstellungen, worum es auf Deiner Webseite geht, übereinstimmt und ggf. Anpassungen vornehmen.

  • Crawl-Report:

    Im Crawl-Report wirst Du Fehler finden, wenn die Crawler eine Seite über einen internen oder externen Link nicht finden können. Die Fehler sollten an der Quelle behoben werden – oder es lässt sich auch ein 301 Weiterleitung hinzufügen.

  • Crawl-Statistik:

    Hier kannst Du erfahren, wie Google Deine Domain durchsucht. Du siehst z.B. wie viele Seiten pro Tag „gecrawled“ werden, wie viele Kilobytes täglich heruntergeladen werden, und wie lange es dauert, um eine Seite herunterzuladen (in Millisekunden).

  • Sitemaps:

    Wie schon erwähnt, sind Sitemaps eine großartige Möglichkeit, um Google mitzuteilen, welche Seiten gecrawlt werden sollen. Abhängig davon, wie oft Du Deine Domain aktualisierst, ist es sinnvoll die Sitemap regelmäßig zu aktualisieren. Dadurch wir sichergestellt, dass Google jede Seite und jeden neuen Inhalt findet. Der Sitemaps-Bericht zeigt Dir, wie viele Deiner Seiten indexiert wurden. Keine Sorge: Es ist völlig normal, dass weniger Seiten im Google Index zu finden sind, als Du eingereicht hast.

Google Analytics ist eines der wichtigsten Tools zur Überwachung und Analyse des Traffics auf Deiner Webseite – und liefert Dir eine enorme Menge an Informationen über den Google Index, wer Deine Webseite besucht hat, was Leute bei Dir suchen und mit welchen Suchbegriffen sie auf Deine Webseite gelangen. Dies macht Analytics extrem wertvoll, um Dein Business zu skalieren, die Conversion Rate zu erhöhen und Deinen Umsatz zu steigern. Hier sind die wichtigsten Daten, die Dir das Tool liefert:

  • Woher kommen Deine Besucher? Sehr wichtig, um Deine Zielgruppe effizient anzusprechen.
  • Wie haben Deine Besucher Deine Webseite gefunden? Sehr wichtig, um festzustellen welche Deiner Methoden effizient sind und welche nicht. So kannst Du z.B. sehen, wie viele der Besucher Dich über den Google Index gefunden haben und wie viele durch Empfehlungen und externe Links (z.B. auf Twitter, Facebook) auf Dich zugekommen sind.
  • Welche Webbrowser werden von Deinen Besuchern verwendet? Wenn Du weißt, welche Webbrowser Deine Besucher verwenden, kannst Du Deine Webseite dementsprechend optimieren.
  • Welche Keywords wurden von Deinen Besuchern genutzt, um auf Deine Webseite zu gelangen? Wenn Du weißt, welche Keywords primär genutzt werden, kannst Du Deine Inhalte entsprechend optimieren und Dein Ranking im Google Index verbessern.

In unserem Marketin Seminar erhältst Du umfassende Antworten auf Deine Fragen rund um das Thema Marketing. Themen, wie zum Beispiel Zielgruppenanalyse, Positionierung oder Retargeting sind nur einige Punkte der Agenda.

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