Quizfrage: Was ist das Lieblingswort der heutigen Internet Marketer und SEO Online Marketing Experten? Wir von Kundenwachstum.de vermuten, es ist „Traffic“. Klar, der Grund dafür liegt auf der Hand: Ohne Traffic wird selbst die beste Geschäftsidee im Internet untergehen und langsam verpuffen. Traffic ist folglich ein Grundbaustein des Digitalen Marketings, hat jedoch einen Haken: 97% aller Besucher von Online Shops kaufen nichts ein. Wer A sagt muss auch B sagen und wer Traffic sagt, der darf auch die Conversion Optimierung nicht vergessen.

Wenn es darum geht, die Effizienz Deiner Webseite oder Deines Online Shops zu steigern, ist die Conversion Rate im Marketing unglaublich wichtig. Mit einer Conversion Rate Optimierung kannst Du Dein Business in neue Sphären bringen – ohne teure Marketing Maßnahmen kurbelst Du Deine Neukundengewinnung im Internet fast von alleine an. Du bist neugierig? Im Folgenden erfährst Du praktische Tipps und wertvolle Informationen für eine erfolgreiche Conversion Optimierung!

Praxis Tipps zur Steigerung der Conversion Rate

Die Conversion Rate bezeichnet den Prozentsatz der Besucher, die eine bestimmte Aktion auf einer Homepage ausführen. Das kann beispielsweise ein Kauf sein, eine Newsletter Eintragung oder die Kontaktaufnahme mit dem Webseitenbetreiber.

Praxis Tipps zur Steigerung der Conversion Rate

Conversion Rate Definition: „Die Conversion Rate bezeichnet im Onlinemarketing den prozentualen Anteil der Webpage-Besucher, die eine bestimmte Aktion auf Deiner Webpage ausgeführt haben, z.B. einen Kauf getätigt oder sich für Deinen Newsletter eingetragen haben.“

Hier sind unsere Top Praxis Tipps für mehr Klicks und mehr Conversions:

Praxis Tipp #1: Verwende aktive Sprache für jeden Button

Wirkungsvolle Call-to-actions (CTAs) sind eine der wirkungsvollsten und einfachsten Möglichkeiten für eine schnelle Conversion Optimierung (und effektives SEO Onlinemarketing). Benutze für Deine CTA Button aktive statt passive Sprache. Zum Beispiel:

  • Ändere „Weiterlesen“ auf „Produktdetails anzeigen“
  • Von „Produktkategorien“ zu „ Entdecke mehr Produkte“
  • „Wo kaufen?“ statt „Store Finder“
  • Vermeide generische Wörter wie „Senden“ oder „Registrierung“, benutze „Nachricht senden“ oder „Ich will Mitglied werden!“

Je genauer ein Button beschreibt, was den Nutzer beim Klicken erwartet, desto wahrscheinlicher ist eine Interaktion des Users mit der Schaltfläche. CTAs sind eine Kunst für sich. Deshalb gilt: Testen, testen und nochmals Tests durchführen – bis Du die perfekten CTAs für Dein Business formuliert hast.

Praxis Tipp #2: Aufforderung zu  kleinen Handlungen

Dein Kunde ist vielleicht an Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung interessiert, aber vielleicht (noch) nicht dazu bereit zu kaufen oder eine Entscheidung zu treffen. Für eine Conversion Optimierung kann es daher sinnvoll sein, potenzielle Kunden zunächst zu kleineren Handlungen zu animieren. Zusammen mit einer aktiven Sprache werden so Hemmschwellen minimiert und eine Alternative zu einem Sofortkauf angeboten – während die Wahrscheinlichkeit für einen späteren Kaufabschluss steigt. Dienstleistungsunternehmen könnten z.B. „Jetzt kaufen“ in „Sprechen Sie mit einem Berater“ umwandeln und dem Kunden somit unterbewusst vermitteln: „Der nächste Schritt ist keine Entscheidung oder Kauf, sondern lediglich ein Gespräch. Entspann Dich,  erfahre mehr über uns und entscheide dann.“

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Praxis Tipp #3: Kontaktformulare optimal verwenden

Für viele Dienstleistungsunternehmen ist das Kontaktformular ein wichtiges Tool zur Kundenkommunikation. Was jedoch häufig vergessen wird: Allein das Ausfüllen eines Kontaktformulars ist für potenzielle Kunden oftmals eine kleine Hemmschwelle. Deshalb ist es so wichtig, sämtliche Hindernisse zu beseitigen, indem man genau erklärt, was die nächsten Schritte sind. So werden Barrieren beseitigt und die Leadgenerierung drastisch erhöht.

Praxis Tipp #4: Benutze natürliche Sprache

Die Verwendung von natürlicher Sprache auf Deiner Webseite kann ebenfalls zu einer Conversion Optimierung führen. Versuche die Sprache Deiner Zielgruppe zu sprechen, vermeide zu förmliche Sprache, die einschüchtert und Deine Kundengruppe nicht direkt anspricht. Dieser Ansatz beseitigt mögliche Hindernisse und kann Neugierde und Interesse der Zielgruppe wecken. Du solltest dazu eine möglichst genaue Zielgruppendefinition vorliegen haben.

Praxis Tipp #5: Effiziente Navigationselemente

Genau wie aktive Buttons und Schaltflächen ist es wichtig, immer klickbare Optionen zur Verfügung zu stellen, die Deine Kunden schnell und einfach verstehen können. Wenn Du z.B. einen Online Shop besitzt, solltest Du möglichst viele Produktkategorien direkt in der Hauptnavigation anzeigen und nicht in einem Dropdown-Menü. Vor allem Schlüsselprodukte und Services sollten für die Zielgruppe sofort sichtbar und erkennbar sein.

Die 7 Ebenen der Conversion Optimierung

Es gibt verschiedene Methoden und Frameworks für eine effiziente Konvertierungsoptimierung. Das wohl umfangreichste und umfassendste Marketing Modell sind die 7 Ebenen der Conversion Optimierung von André Morys. Dieses basiert auf der Wahrnehmung des Nutzers und zielt darauf ab, mögliche Schwachstellen auf Websites zu identifizieren. Dabei gibt es 7 verschiedene Faktoren bzw. Ebenen, die für den Nutzer eine Rolle spielen. Wir stellen sie Dir vor:

Die 7 Ebenen der Conversion Optimierung

  1. Relevanz: „Werde ich den gewünschten Inhalt finden?“

    Auf der ersten Ebene geht es dem Nutzer um die Relevanz der angezeigten Inhalte. Das bedeutet: Sobald ein User auf Deine Landing Page kommt, versucht er sofort, die für ihn wichtigen Elemente der Website herauszufiltern. Wird die Website und die angezeigten Inhalte seinen Erwartungen gerecht? Sollte dies nicht der Fall sein, sind Besucher mit einem Klick schnell wieder weg. Du solltest daher darauf achten, dass Nutzer die gewünschten Informationen so schnell wie möglich finden. Wichtig dabei:

    1) Die visuelle Übereinstimmung, z.B. sollten populäre Suchbegriffe im Titel der Landing Page angezeigt werden;

    2) Effizienzfaktoren müssen klar kommuniziert werden. Beim Online-Shopping sind dies z.B. Preis, Lieferzeit oder Versandkosten und

    3) eine kurze Ladezeit. Schon einmal gemütlich ein paar Stunden gewartet, bis eine Website fertig geladen war? Richtig, wir auch nicht!

  2. Vertrauen: „Kann ich der Website vertrauen?“

    Nehmen wir an, User finden das, was sie suchen, auf Deiner Webseite. Anschließend gilt es, das nötige Vertrauen in Dein Business und Deine Homepage aufzubauen. Für eine Conversion Optimierung musst Du Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit vermitteln. Wie im echten Leben gilt auch hier: Der erste Eindruck zählt. In wenigen Sekunden entscheidet jeder User intuitiv, ob ihm Deine Webseite vertrauenswürdig erscheint oder nicht.

    Wie schaffst Du Vertrauen? Auch hier ist der visuelle Eindruck entscheidend. Deine Webseite sollte einen professionellen und verlässlichen Gesamteindruck vermitteln (beachte: Layout, Usability, Typografie, Responsive Design und Farbauswahl) und Kundenmeinungen und positive Bewertungen enthalten. Bewertungen anderer Käufer und Klienten schaffen  Sicherheit. Das kann  oftmals die letzten Zweifel vor einer Kaufentscheidung aus dem Weg räumen. Ebenfalls empfehlenswert: Eine Vorstellung der Personen und Mitarbeitern mit Bilden, Profilen oder Portraits. Dies lässt jedes Unternehmen menschlich erscheinen und zeigt den Besuchern, wer hinter dem Unternehmen steckt.

  3. Orientierung: „Wo finde ich meine Inhalte?“

    Nachdem ein User die gewünschten Informationen gefunden hat und die Internetseite einen zuverlässigen Eindruck macht, wird er versuchen, sich einen Überblick zu verschaffen. Dabei gilt in der Conversion Optimierung: je einfacher und schneller der User die gewünschten Inhalte findet, desto höher kannst Du die Conversion Rate steigern. Konzentriere Dich deshalb auf des Wesentliche und achte auf eine gute Übersichtlichkeit. Besonders wichtig dabei ist ein optimiertes Suchfeld, was häufig die erste Anlaufstelle für die meisten Webseiten Besucher ist. Ein sogenanntes Mega-Dropdown-Menü kann zudem helfen, den Aufwand und die Suchzeit der User zu reduzieren. Ebenfalls wichtig, besonders für „Mobile-User“: Responsive Design. Dadurch wird Deine Internetseite flexibel an unterschiedliche Bildschirmauflösungen angepasst.

  4. Stimulation: „Sieht es interessant aus?“

    Nach der Orientierung gilt es, den Benutzer zur gewünschten Aktion anzuregen. Vor allem die Kaufentscheidung wird oft unbewusst durch emotionale Signale beeinflusst. Visuelle Inhalte wie der „Hero Shot“ können dabei helfen, die Emotionen und Sinne des Users zu stimulieren. Besonders entscheidend: Überzeugende Texte, d.h.  interessantes und relevantes Content Marketing. Es ist auch nützlich, einen Teaser für Webseiten-Besucher anzubieten, zum Beispiel ein Freemium-Modell oder kostenlose Ebooks & Tutorials.

  5. Sicherheit: „Ist der Shop sicher?“

    Würdest Du mit einem Bündel Bargeld in einen zwielichtigen und dubiosen Shop marschieren und nach Herzenslust Dein Geld ausgeben? Wahrscheinlich nicht. Du würdest zweimal überlegen, ob der Shop und sein Angebot Dein Geld wert sind, das Risiko abwägen – und Dich wahrscheinlich dazu entscheiden, Dein Geld wo anders auszugeben. Ähnlich läuft es beim Online Shopping. Der einzige Unterschied: Im Internet ist es viel einfacher, zur Konkurrenz zu gehen – alles, was es dazu benötigt, sind ein paar Mausklicks. Wie schaffst Du Sicherheit? Beispielsweise mit einem gut funktionierendem Kundenservice, einer funktionierenden (und kostenlosen) Service-Hotline und eine verschlüsselte Übertragung der Daten über TLS/SSL. Ebenfalls sinnvoll: Garantien, Testberichte und Qualitätssiegel, z.B. von „Trusted Shops“.

  6. Komfort: „Wie viel Aufwand ist nötig?“

    Sehen wir der Wahrheit ins Auge: Menschen lieben Gemütlichkeit und wir versuchen meist intuitiv, Anstrengungen zu vermeiden. Daher ist es wichtig, dass Du es dem User so einfach wie möglich machst, einen Kauf oder eine gewünschte Aktion durchzuführen. Dies gelingt beispielsweise, indem Du bei der Registrierung so wenig Informationen wie möglich voraussetzt und alle gängigen Zahlungs- und Lieferbedingungen anbietest. Gestalte Deine Internetseite für eine effektive Conversion Optimierung benutzerfreundlich und komfortabel, denn zu viel Aufwand mindert die Kaufmotivation potenzieller Kunden.

  7. Bewertung: „War das die richtige Entscheidung?“

    Selbst wenn ein User bei Dir etwas gekauft hat, bedeutet es nicht, dass er frei von Zweifeln ist. Deshalb ist es wichtig, dass Du dem Kunden nach einem Kauf ein positives Feedback gibst. Versuche Sicherheit zu vermitteln und ihn in seiner Entscheidung zu bestärken. Du kannst beispielsweise Social Media Marketing nutzen, um mit Klienten und Käufern ins Gespräch zu kommen und zusätzliches Vertrauen aufzubauen. Bei der Kundenkommunikation ist es wichtig, Sympathie zu wecken.

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Was die Conversion Optimierung in Zahlen ausmacht

Viele Unternehmen, die erstmals einen Test durchführen und ihre Conversion Rate berechnen, erleben einen kleinen Schreck. Denn die eigene Konversionsrate wird oftmals höher eingeschätzt, als sie tatsächlich ist.

Was die Conversion Optimierung in Zahlen ausmacht!

Dabei liegt die Conversion Rate im Durchschnitt bei gerade einmal 3%. Mit einer erfolgreichen Conversion Optimierung ist jedoch eine klare Steigerung möglich und man sollte sich nicht mit zu wenig zufrieden geben. Top Conversion Rates liegen zwischen 10 und 25%, je nach Branche und Markt. Der Weg dahin ist jedoch steinig und nicht einfach. Versuche immer wieder verschiedene Varianten und Tests durchzuführen, bis Deine Internetseite zu 100% auf Deine Zielgruppe zugeschnitten ist. Die bekannteste Variante dazu ist der A/B Test, bei dem zwei Varianten einer Website gegeneinander getestet werden und das bessere Ergebnis gewählt wird.

Noch mehr Möglichkeiten der Conversion Optimierung mit Landingpages

Die Landing Page ist meist die erste Seite, die User  zu sehen bekommen – und sollte deshalb in jeder Conversion Optimierung eine besonders tragende Rolle spielen. Wie im SEO Online Marketing gibt es kein magisches Rezept für die Optimierung, aber viele kleine Tricks und Tipps, die Dir helfen können.

Noch mehr Möglichkeiten der Conversion Optimierung mit Landingpages

Hier sind unsere Top 3:

  1. Beginne ganz oben

Das erste, was User Deiner Internetseite sehen, ist die Headline. Verwende ausreichend Zeit, für einen attraktiven und starken Titel der Landingpage. Dieser muss Deine Zielgruppe ansprechen, ihr Interesse wecken und Leser dazu motivieren, weiterzulesen. Versuche eine unwiderstehliche Angel auszuwerfen, der Leser anlockt und zum Anbeißen animiert. Unbedingt beachten: Deine Headline muss nicht nur verlockend, sondern auch ehrlich sein. Der nachfolgende Content muss halten, was die Headline verspricht – dann klappt es auch mit der Kundengewinnung im Internet.

  1. Der erste Satz muss sitzen

Jeder einzelne Satz und jedes einzelne Wort auf Deiner Landingpage sind wichtig – es gibt jedoch zwei Sätze, die noch wichtiger sind: Der erste Satz der Einleitung und Dein Schlusssatz. Dies sind die beiden Sätze, mit denen Du Deine Zielgruppe an einem bestimmten Punkt im Kaufentscheidungsprozess abholst und anschließend entlässt. Sei prägnant, überzeugend und präzise.

  1. Minimiere Ablenkungen

Deine Landingpage hat ein Ziel: Conversions und Umsatz. Alles, was nicht zu 100% auf dieses Ziel zusteuert ist Ablenkung und gehört in den virtuellen Mülleimer. Pop-ups, überdimensional große Social Media Buttons, Sidebars und animierte Charaktere haben auf Deiner Landingpage nichts zu suchen. Weg damit! Ebenfalls nicht vergessen: Landingpage Responsive Design.

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