Du solltest einmal einen Webmaster oder Online Marketer danach fragen, was die schwierigste Aufgabe beim Aufbau eines Internet Business ist. Dieser wird als erstes sagen: Website Traffic generieren, also Besucher auf die eigene Website zu bringen. Das stellt für die meisten Menschen im SEO Online Marketing eine echte Herausforderung dar. Der englische Begriff Traffic lässt sich dabei passenderweise mit Verkehr übersetzen. Während Autofahrer weniger Autoverkehr bevorzugen, wollen Internetunternehmen möglichst viel Datenverkehr generieren. Erfahre in diesem Beitrag mehr zum Thema Website Traffic. Folgende Fragen könnten Dich interessieren:

Warum solltest Du mehr Website Traffic generieren?

Kurze Erläuterung

In der Internetsprache bestimmt der Website Traffic, wie viele User sich auf der eigenen Webseite tummeln. Genauer betrachtet bezeichnet der Datenverkehr online das jeweilige Volumen des Datentransfers zwischen Internet und Server. Dies gilt, sobald ein Nutzer Webdokumente oder andere Pages abruft. Durch die entstehenden Datenmengen sowie der Anzahl aller Page Impressions ermittelt man den Website Traffic. Eine Vielzahl an Page Impressions bedeutet, dass die Website häufiger aufgerufen wird. Dadurch lassen sich wiederum Umsätze sowie Werbeeinnahmen erwirtschaften.

Die Begriffe Website Traffic, Datenverkehr und Besucherverkehr bezeichnen im Online Marketing also dasselbe Phänomen. Es geht um das Volumen des Besucheraufkommens. Anhand der Höhe des Datenverkehrs lässt sich dann sowohl von professionellen Marketern als auch von Anfängern im Bereich des Online Marketing erkennen, wie populär der Blog oder der Internetauftritt ist. Das jeweilige Besucheraufkommen stellt dabei einen kritischen Erfolgsfaktor dar. Sobald Du Deine Webseite als wesentlichen Bestandteil im betrieblichen Marketing verwendest, spielt der Besucherverkehr eine tragende Rolle. Je höher Dein Website Traffic, desto größer ist auch der Anteil an Besuchern, der sich für Dein Produkt interessiert. Die zentrale Aufgabe beim SEO, also bei der Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization, ist nun Folgende: Du musst den Datenverkehr Deiner Website beispielsweise durch das Generieren neuer Besucher erhöhen.

Der Datenverkehr bezeichnet alle Besucherströme, also die verschiedenen Gruppen an Besuchern, die sich auf Deiner Internetseite oder Deinem Blog bewegen. Nun behaupten verschiedene Meinungen, dass jeden Tag zu jeder Uhrzeit sowieso unzählige Nutzer über die Suchmaschinen Informationen und Produkte suchen. Daher werden sich schon genügend Besucher auf Deine Seite „verirren“. Bereits mit wenigen Kenntnissen im Online Business wirst Du es bereits wissen: Es ist ein Trugschluss. Mit den unzähligen Pages im World Wide Web hast Du auch zahlreiche Konkurrenten, gegen die Du Dich zunächst durchsetzen musst. Warum solltest Du also mehr Datenverkehr generieren und sichtbarer im Internet werden wollen?

Mögliche Vorteile wären:

  • mehr Nutzer sehen Deine Angebote
  • nur mit genügend Besucherströmen kannst Du Konversionen (Conversions) erzielen
  • mit höherem Datenverkehr gelangen auch mehr Kunden auf Deine E-Mail-Liste und Du kannst somit Dein Newsletter Marketing anwenden
  • nur mit ausreichendem Besucherverkehr kannst Du mehr Umsätze oder höhere Affiliate-Verkäufe erzielen
  • mehr Besucherverkehr bedeutet immer, dass mehr Leute Deine Information und Inspiration lesen
  • ohne Datenverkehr existiert Dein Webauftritt praktisch nicht

So wie Einkaufsläden in der Innenstadt durch mehr Besucher auch mehr Verkäufe erzielen können, benötigst Du den Datenverkehr im Internet. So kannst Du Deine Zielgruppe auf Dein Angebot aufmerksam machen.
Im World Wide Web kannst Du dabei verschiedene Quellen nutzen, um mehr Datenverkehr zu generieren. In der Regel lassen sich diese in sechs verschiedene Arten unterteilen:

  • Direct-Traffic
  • E-Mails
  • Links
  • Social Media
  • Datenverkehr aus Search Engines
  • Werbung

Was versteht man unter qualitativen Website Traffic?

Was versteht man unter einem qualitativen Website Traffic?Während wir unter dem allgemeinen Website Traffic oder Benutzeraufkommen die Anzahl der Besuche auf der Internetseite verstehen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums erfasst wurden, gibt es eine feine Unterscheidung zum sogenannten qualitativen Datenverkehr. Fassen wir innerhalb der gesetzten Zeitspanne die mehrfachen Aufrufe eines Nutzers zu einem Besuch zusammen, ergeben sich die Unique Visitors.

Die Besucherzahlen auf der eigenen Internetseite oder dem Blog zählen dabei zu einem der wichtigsten Key Performance Indicator. Das ist ein Schlüsselfaktor, um den Erfolg der Online-Marketing Maßnahmen bewerten zu können. Wie auch bei anderen Marketing Strategien geht es beim Datenverkehr nicht mehr um Masse, sondern um Klasse. Den zufälligen und wiederholten Klicks stehen die qualitativen Besucherströme gegenüber. Neben Social Media nutzen User in erster Linie die großen Search Engines wie Google, Bing oder Yahoo. Sie suchen so gezielt nach Dienstleistungen, Informationen oder Produkten. Selbst Internetgrößen wie Amazon nutzen systematisch Keywords und Werbesysteme. User werden so auf Angebote aufmerksam gemacht und weitere Kanäle für qualitativen Datenverkehr ausgenutzt.

Direkt nach den großen Suchmaschinen versprechen sich auch Social Media Giganten wie Facebook und Twitter wertvollen Besucherverkehr. Die sozialen Medien sind aus dem Alltag der meisten Internetnutzer kaum noch wegzudenken. Jede sechste Minute, die User online sind, verbringen sie auf mindestens einer Social Media Plattform. Mobile Endgeräte ermöglichen dabei ein „always on“ der Nutzer. Mit dem installierten Newsfeed bekommen sie stetig die neueste Information direkt aufs Smartphone oder Tablet. Werbetreibende und Internet Unternehmen können so ihre Zielgruppe über sinnvolle Anzeigenschaltungen schnell und einfach erreichen. Kein anderes Marketing System kann mit solch umfangreichen Targeting-Optionen wirklich qualitativen Datenverkehr liefern.

Qualitativen Datenverkehr mit hochwertigem Content erzielen

Wurden nun über Social Media Anzeigen, einem sinnvollen Keyword oder ansprechendem Post entsprechende Besucher zum eigenen Angebot geleitet?  Dann wollen diese potentiellen (Neu-)Kunden noch überzeugt werden. An dieser Stelle rückt nun das sogenannte Content Marketing in den Vordergrund, damit aus Besuchern auch Käufer werden. Das Content Business umfasst dabei alle Maßnahmen, um die eigene Zielgruppe mit relevanten Inhalten zu begeistern und zu überzeugen. Das könnten beispielsweise hochwertige Ratgeber, gut aufbereitete Infografiken oder interessante Videos sein, die einen relevanten Sachverhalt veranschaulichen. Mithilfe verschiedener Tools kann im Anschluss der Erfolg der Content Marketing Maßnahmen bewertet und über eine zukünftige Ausrichtung entschieden werden. Ein Zusammenspiel der genannten Business Strategien kann Dir dabei helfen, hochwertige und zielgerichtete Besucherströme für Deinen Blog zu generieren.

Lässt sich der Anteil von qualitativem Datenverkehr überhaupt erhöhen?

Mithilfe gezielter Business Strategien lässt sich nicht nur die Sichtbarkeit der eigenen Internetpräsenz, sondern auch die Klickanzahl drastisch erhöhen. Die Frage kann also bejaht werden. Je mehr Datenverkehr zu verzeichnen ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, das aus einem zufälligen Interessenten ein Kunde wird. Fällt die Nutzungsintensität der Pages gering aus? Dann sollte für den Webseitenbetreiber in erster Linie die Optimierung der verschiedenen Business Strategien im Fokus stehen. Wichtige Quellen für qualitativen Besucherverkehr sind beispielsweise Social Media, Search Engines sowie Links. Vor allem Suchmaschinengiganten wie Google spielen beim Besucheraufkommen eine herausragende Rolle. Deshalb konnte sich das Search Engine Marketing in Form von SEO oder SEA erst zu einer bedeutenden Strategie innerhalb des Marketing Mix entwickeln.

Trash-Traffic

Neben dem Datenverkehr, der hilfreich für die eigenen Websites ist, sollte auch der sogenannte Trash-Traffic nicht unerwähnt bleiben. Trash-Traffic bezeichnet alle Besucheraufkommen, die unnötig und wertlos für Deine Seite und damit auch für Dich sind. Nicht umsonst lässt sich das englische Wort Trash mit Müll, Kitsch oder Plunder übersetzen – einen wirklichen Mehrwert bietet diese Form des Webseiten-Traffic nicht. Trash-Traffic kann man beispielsweise durch ein falsches Keyword oder fehlerhafte Programmierungen verursachen. Wird der Nutzer mithilfe fehlerhafter Keywords auf die Seite geleitet? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er an den Dienstleistungen oder Produkten nicht interessiert ist. Das Aufrufen der Seite wurde also nur durch einen Fehler oder falsche Keywords generiert. Es gibt keinen Aufschluss über das tatsächliche Interesse.

Was sagt der Traffic über Deine Website aus und welche Rolle spielt er beim SEO?

Was sagt der Traffic über die Website aus und welche Rolle spielt er beim SEO?Sobald Du Dich im World Wide Web über Web-Traffic informieren willst, werben SEO Dienstleister nicht selten mit hanebüchenen Werbeslogans. Diese Webmaster spielen dabei nicht nur sehr plakativ mit den Ängsten der Unwissenden. Sie bieten auch die „einzig wahren“ Erfolgsfaktoren für Dein Online Business. In diesem Zusammenhang beschäftigen wir uns nun mit der Frage, ob der Umsatz tatsächlich direkt mit dem Traffic zusammenhängt. Außerdem, ob es noch weitere Faktoren zu beachten gibt.

Logischerweise ist eine Conversion, also ein Kaufabschluss bzw. die Kontaktanbahnung auf einer Webseite, nur mit einem Besucheraufkommen möglich. Ohne Interessenten auf Deiner Website kann es auch zu keinem Kaufabschluss, Eintragen in die E-Mail-Liste oder Lesen Deiner Inhalte kommen. Dennoch sollte an dieser Stelle der qualitative Datenverkehr, der Dir Conversions bringen kann, vom nicht-qualitativen Besucherstrom oder Trash-Traffic unterschieden werden. Aus diesem Grund sollte es nicht Dein Ziel sein, so viel Besucheraufkommen wie möglich zu generieren. Du solltest Deine individuelle Zielgruppe direkt ansprechen.

Website Traffic ist immer ein quantitativer Wert

Wie bereits erwähnt, bezeichnet der Webseiten-Traffic schlichtweg das Besucheraufkommen auf Deiner Webseite. Der Begriff kann dabei lediglich als quantitativer Wert dienen. Denn ohne festgelegte Ziele oder anderen Parametern sagt die Anzahl der Besucher über die Qualität Deiner Pages kaum etwas aus. Sollte das Ziel einer Internetseite tatsächlich darin bestehen, möglichst viele Nutzer auf die Seite zu locken, unabhängig von ihrer Verweildauer oder der Konversionsrate? Dann ist der Website Traffic der einzig wichtige Faktor.

Wer mit seiner Seite Umsätze erzielen will, muss den qualitativen Anteil beim Webseiten-Traffic erhöhen. Dabei fällt die Conversion Optimierung, also die Umwandlung eines Besuchers in einen Interessenten / Käufer / Kunden, von Branche zu Branche unterschiedlich aus. Eine Nachrichtenseite beispielsweise lebt tatsächlich nur von der Reichweite der Seite. Also vom bloßen Datenverkehr, durch diesen wiederum die Preise für Werbeeinblendungen bestimmt werden. Ein Onlineshop allerdings muss direkte Abverkäufe abwickeln, um Umsätze zu erzielen. Hier besteht also die Conversion aus einem Interessenten, der zu einem Käufer wird. Jeder Nutzer, der sich die Webseite nur anschaut und nichts kauft, stellt für dieses Internet Business keinen Erfolgsfaktor dar.

Welche Rolle spielt die SEO Suchmaschinenoptimierung?

Besucherverkehr, den man mithilfe der Search Engine Optimization oder Suchmaschinenoptimierung generiert, wird auch als SEO Traffic bezeichnet. Der SEO Datenverkehr bildet also den Anteil der Webseiten-Besucher, die mithilfe der Search Engines auf Deine Seite gelangt sind. Diese Form von Datenverkehr wird auch als Suchmaschinen-Traffic bezeichnet.

Im Zusammenhang mit SEO Strategien bildet diese Traffic-Form ein wichtiges Erfolgskriterium. Anhand der Kennzahlen lässt sich beispielsweise ermitteln, wie viele neue Besucher dank der SEO Maßnahmen hinzugewonnen werden konnten. Die zusätzlichen Besucher, die also dank erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung hinzugekommen sind, werden dann als SEO-Traffic bezeichnet. Nach dieser Annahme bildet der Suchmaschinen-Traffic lediglich einen Anteil des gesamten Website Traffic. In der Regel lassen sich die verschiedenen Traffic-Formen allerdings nicht klar voneinander abgrenzen. Auch an dieser Stelle sollte zudem beachtet werden, dass weder die Sichtbarkeit der Seite, noch die Konversionsrate vom einfachen Datenverkehr bestimmt werden.

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Wie kann man den Website Traffic in der Zielgruppe verbessern?

Wie kann man den Traffic in der eigenen Zielgruppe verbessern?Wertvolle Besucher auf die eigenen Websites zu bringen, kann sich als echte Herausforderung darstellen. Selbst wenn die Webseite mit optimiertem Content und ansprechendem Design überzeugen kann, ist sie noch kein Garant für qualitativen Datenverkehr. Denn solange niemand sich die Homepage oder den Blog ansieht, lassen sich auch keine Umsätze mit einem noch so interessanten Produkt erzielen.

Um nachhaltig den Besucherverkehr in der Zielgruppe zu verbessern, gibt es verschiedene Strategien und Möglichkeiten.

Tipp 1: Finde mehr über Deine Zielgruppe heraus

Sogenannte Direct Response Kampagnen wurden dafür entwickelt, damit die Besucher Deiner Webseite sich beispielsweise mit ihrer E-Mail-Adresse für Deinen Newsletter anmelden oder diverse Formulare ausfüllen. Mithilfe dieser Kampagnen zur Leadgenerierung kannst Du schnell und einfach mehr über Deine Zielgruppe in Erfahrung bringen. Dabei erhöhen die Leads-Kampagnen nicht nur die Besucherzahlen auf Deiner Webseite. Sie bieten Dir zudem die Möglichkeit, wertvolle Informationen über Deine potentiellen (Neu-)Kunden zu sammeln. Sobald Du genügend Wissen über Deine individuellen Interessenten zusammengestellt hast, kannst Du eine langfristige Verbindung zu ihnen aufbauen.

Tipp 2: Baue Deine Websites aus

Die Zielseite oder Landing Page ist die erste Seite, die Deine Kunden sehen. Damit sich Besucher wohl auf Deiner Seite fühlen und diese durch einen professionellen Eindruck punkten kann, sollte die Internetseite ansprechend gestaltet und mit hochwertigem Content ausgestattet werden. Sobald User das Gefühl haben, dass Deine Seite und damit auch Dein Unternehmen nicht vertrauenswürdig sind, sinkt auch deren Bereitschaft, persönliche Daten herauszugeben. Sie werden sich länger mit Deinen Angeboten beschäftigen.

In erster Linie gilt folgender Grundsatz: Halte Deine Ladezeiten kurz. Sobald ein Kunde auf Deine Anzeige geklickt hat, garantiert die kurze Ladezeit Deines Internetauftritts für Professionalität und Nutzerfreundlichkeit. Präsentiere Dich dabei nicht nur kompetent, sondern auch glaubwürdig. Alle Kontaktdaten und Unternehmensinformationen sollten für den Besucher schnell zu finden sein. Das verleiht Deinen Websites die nötige Transparenz und hilft potentiellen Kunden, mit Dir in Kontakt treten zu können. Nachdem Kunden auf Deine Anzeige oder Deinen Post geklickt haben, erwarten sie, auf die richtige Webseite weitergeleitet zu werden.

Damit Deine Besucher genau finden, wonach sie gesucht haben, solltest Du sicherstellen, dass Nutzer den Content nicht langwierig durchforsten müssen. Alle beworbenen Angebote sollten einfach und schnell zu finden sein. Damit nun Besucher und potentielle Kunden letztendlich Deine Formulare ausfüllen, brauchen sie gute Gründe dafür. Gestalte dabei Deine Formulare stets nutzerfreundlich. Sobald Du eine zu private Information verlangst, reagieren Besucher in der Regel nervös oder gar verärgert und brechen das Ausfüllen Deines Formulars vorzeitig ab.

Tipp 3: Erweitere Deine Website Traffic Kampagne

Um Deinen Webseiten-Traffic nachhaltig zu erhöhen, solltest Du nach den vorhergehenden Tipps sicherstellen, dass mehr Interessenten aus Deiner Zielgruppe Deine Internetseite finden können. Nutze dafür das passende Keyword, um mehr Besucher auf Deine Seite zu locken und gewinnbringende Leads zu generieren. Dabei werden zwei Arten von Keywords unterschieden: Die Short-Tail- sowie die Long-Tail-Keywords.

Charakteristisch für die sogenannten Short-Tail-Keywords ist, dass sie eher vage und allgemein gehalten sind. Daher weisen sie ein sehr hohes monatliches Suchvolumen auf. Ein Short-Tail-Keyword wäre beispielsweise „Damen Schuhe“. Da Short-Tail-Keywords in der Regel von vielen Anbietern verwendet werden, sind sie nicht nur mit höheren Ausgaben verbunden. Sondern erschweren auch eine bessere Positionierung in den vorderen Suchergebnissen. Long-Tail-Keywords haben zwar in der Regel ein geringeres Suchvolumen, bieten aber eine höhere Relevanz. Das bedeutet, dass diese eher ein Anwender nutzt, der bewusst nach einer bestimmten Information sucht. Ein Long-Tail-Keyword wäre beispielsweise „Marmelade aus Blaubeeren ohne Zucker selber machen“. Meist sind Long-Tail-Keywords relevanter für den potentiellen Kunden. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er nach dem Aufrufen der Seite auch seine Daten eingibt.

Hilfreiche Tools zur Überprüfung und Optimierung Deines Website Traffic

Hilfreiche Tools zur Überprüfung und Optimierung des Website TrafficsNatürlich möchte jeder, der in irgendeiner Form im Internet tätig ist und eigene Websites betreibt, wissen, ob seine Arbeit auch wirklich erfolgreich ist. Dabei wollen Webseitenbetreiber nicht nur den Erfolg ihrer Seite messen. Sie wollen auch in Erfahrung bringen, wie viele Besucher sich regelmäßig auf den konkurrierenden Webseiten tummeln. Gerade wenn ein neuer Post oder Artikel online gestellt wurde, möchte wohl jeder die neuen Besucherzahlen und Zugriffswerte analysieren können. Absolut verlässliche Zahlen lassen sich natürlich nicht immer feststellen. Doch mit gewissen Tools kannst Du schnell und einfach hilfreiche Richtlinien ermitteln.

Um herauszufinden, wie viele Besucher sowohl Deine als auch andere Websites haben, kannst Du verschiedene Statistikdienste verwenden. Wenn Du dabei verschiedene Analytics Tools im Verbund anwendest, kannst Du die ermittelten Werte mit den Informationen anderer Seiten vergleichen. Dann erhältst Du ein aussagefähiges und brauchbares Bild Deines Webseiten-Traffic.

Mit diesen Tools misst Du den Website Traffic anderer Websites

Der Statistikdienst Alexa

Nicht nur der Voice Service von Amazon trägt den Namen „Alexa“. Sondern auch ein bekannter US-Statistikdienst, der Dir Daten von über 25.000 Nutzern bieten kann. Mit dem Statistikdienst „Alexa“ bekommst Du allgemeine Informationen über verschiedene Webseiten, die Dir als Orientierungshilfe dienen.

Bei der Verwendung von Alexa solltest Du lediglich beachten, dass die Kurvengrafik des Onlinedienstes nicht den Webseiten-Traffic, also die Entwicklung der Besucherzahlen, widerspiegelt, sondern den sogenannten „Alexa Traffic Rank“. Dieses spezielle Ranking gibt schätzungsweise an, wie oft Deine Seite im Vergleich zu anderen Webseiten aufgerufen wird. Das heißt wiederum, dass der Rang Deiner Seite nicht nur vom Besucherverkehr, sondern auch vom Datenverkehr der anderen Webseiten abhängt. Dieser Rang ist also ein relativer Wert. Möchtest Du Dich in einer hart umkämpften Branche behaupten, benötigst Du sehr hohe Besucherzahlen. Dann erreichst Du ein hohes Ranking bei „Alexa“. In einer kleineren Sparte benötigst Du dementsprechend weniger Besucherströme, um Deinen Alexa Traffic Rank zu verbessern.

Besucherzahlen der Konkurrenz herausfinden – mit SimilarWeb

Der im Jahre 2009 gegründete Statistikdienst SimilarWeb erstellt aus den verschiedensten Quellen Analysen. Und zwar zur Nutzung Deiner eigenen Seite sowie über die Besucherzahlen anderer Webseiten. In der kostenlosen Variante des Programmes sind auch die geschätzten Besuche einer Internetseite im Monat enthalten. Mit SimilarWeb erfährst Du außerdem wie hoch der Traffic-Anteil aus Direktaufrufen, Suchmaschinen, Refferal-Links sowie den sozialen Netzwerken ist. Der Statistikdienst listet dazu die wichtigsten Reffering Sites auf. Die gesammelten Informationen setzen sich dabei aus diversen Daten zusammen, die mithilfe von Browserplugins gesammelt und ausgewertet wurden.

Angesagte Suchanfragen mit Google Trends messen

Der Online-Dienst Google Trends vom Suchmaschinengiganten Google liefert Dir interessante Informationen. Beispielsweise darüber, wie häufig User ein bestimmtes Keyword oder eine URL durch die Search Engines anfragen. Der Online-Dienst ermittelt die Anzahl der eingegebenen Daten innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens und setzt sie in Relation zum gesamten Suchvolumen.

Zwar liefert Dir Google Trends keine konkreten Zahlen, doch allein der Blick auf die Statistiken kann sehr aufschlussreich sein. Der Vergleich der verschiedenen Suchbegriffe liefert Dir oft bereits einen erstklassigen Eindruck über die Marktentwicklung innerhalb Deiner Branche. Relevante Keywords, die sehr wahrscheinlich von Nutzern in Zukunft verwendet werden, können außerdem mit diesem Tool ermittelt werden. Keywords, die nicht mehr den gewünschten Datenverkehr bringen, sind dank der Statistiken ebenfalls ersichtlich.

Die besten Tools für Deine eigene Webseite

Website Traffic tracken mit Google Analytics

Nicht umsonst wird das Trackingtool Google Analytics von 50 bis 80 Prozent aller Websites verwendet. Es lässt sich sehr einfach einrichten und liefert konkrete Analysen. Das Analytics Tool bietet Dir die Möglichkeit, Pages zu überwachen und zu analysieren. Um die Dienste des Trackingtools nutzen zu können, benötigst Du einen Account. Danach wird ein Tracking-Code erzeugt, den Du in die Seite einfügst. Bereits nach wenigen Schritten kannst Du mit dem Tracking beginnen.

Mit Google Analytics erfährst Du beispielsweise

  • die Anzahl der Besucher auf Deiner Seite
  • ihre Verweildauer
  • die Keywords, über die Nutzer Deine Seite gefunden haben
  • den jeweiligen Browser, den Deine Besucher verwenden
  • demografische Informationen wie Standort oder Sprache der Besucher
  • für welchen Content sich User interessieren
  • welche Devices verwendet werden

Bei der Nutzung des Trackingtools musst Du die Verwendung von Google Analytics auf Deiner Internetseite bekannt geben. Beispielsweise in der Datenschutzerklärung .

Verstehe Deine Besucher besser – mit Etracker

Das Hamburger Unternehmen liefert Dir in verschiedenen Versionen einen effektiven Webanalyse-Dienst. Mithilfe des Web-Controlling-Suite von Etracker kannst Du Besucher, deren Verweildauer und diverse Quellen tracken. Charakteristisch für dieses Tool ist die Echtzeit-Analyse des Besucherverhaltens. Damit kannst Du noch schneller auf Deine Kunden reagieren und eventuelle Änderungen vornehmen. Etracker ist nach wie vor eine beliebte Alternative zum Analytics Dienst von Google Analytics. Während das Trackingtool von Google kostenlos ist, erhebt der Webanalyse-Dienst Etracker eine Gebühr.

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