Landing Page – was Du beachten solltest

In diesem Artikel zeige ich Dir, welche Elemente auf Deiner Landing Page für Deinen Erfolg auf keinen Fall fehlen sollten und wie Du diese ideal einbaust.

Wie eine Landing Page grafisch ideal aussieht und wie eine Landing Page funktioniert, habe ich Dir bereits in einem anderen Blog Artikel auf dieser Seite umfangreich beschrieben. Zu diesem Artikel kommst Du mit diesem Link. 01-06 Erfolg lässt sich messen – mit Tests

Generell solltest Du nicht davon ausgehen, dass Du Landingpages erstellen kannst und Dich dann nie wieder um sie kümmern musst. Genau wie in anderen Bereichen verändern sich auch bei Landingpages immer wieder die Erwartungen der Kunden, die Ausrichtung des Anbieters und die Produkte oder Dienstleistungen selbst. Dementsprechend müssen Landingpages immer wieder angepasst werden.

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Landing Page AB Testing

Neben einer regelmäßigen Analyse lohnt es sich auch, unterschiedliche Landingpages als eigene Website für ein Produkt zu erstellen, um Designkonzepte und Ähnliches auszuprobieren.

Um den Erfolg – oder auch Misserfolg – solcher Änderungen messen zu können, gibt es das Landingpage-Testing, das in der Regel über einen A/B Analyse, auch Splittest genannt erfolgt. Dabei wird zusätzlich zur bestehenden Seite eine neue Website erstellt, auf die – zufällig ausgewählt – 50 % der Besucher umgeleitet werden. Auf diese Weise bekommst Du eine sehr genaue Antwort Deiner Besucher, welche der beiden Varianten bei der Conversion erfolgreicher ist.

Mehr dazu erfährst Du übrigens auch in diesem Video:

Landing Page Content – Ein Wort sagt mehr als tausend Grafikelemente

Ein Aspekt, der bei Landingpages oft zu kurz kommt, ist der Text. Häufig wird der dem Design untergeordnet, was aber keinesfalls gerechtfertigt ist.

Landing Page mit dem richtigen Content zum Erfolg auch ohne Werbeagentur

Zwar bestimmt das Landing Page Design, ob der Nutzer sich auf den ersten Blick gut aufgehoben fühlt oder nicht, aber der Text der Landingpage muss die eigentliche Botschaft transportieren und den Nutzer letztlich dazu bewegen zu handeln. Daher solltest Du dem Text mindestens einen ebenso hohen Stellenwert einräumen wie dem Design und dem Leser Antworten auf seine Frage liefern.

Schaffe einen Return of Invest

Die wohl wichtigste Maßgabe bei der Texterstellung für Landingpages ist, dass Du dem Leser einen sogenannten ROTI (return on time invested) bietest. Denn sobald er auf einen Link klickt und auf Deiner Landingpage landet, hat er etwas sehr Wertvolles investiert: seine Zeit.

Mit der sind die meisten Menschen sehr sparsam. Du musst Deinen Besuchern innerhalb kürzester Zeit klarmachen, dass sie ihre Zeit auf Deiner Seite nicht verschwendet haben. Das bedeutet, der Leser muss in wenigen Sekunden eine Idee davon haben und erkennen können, worum es auf der Seite geht und ob er Antworten auf seine Fragen erhält.

Das wichtigste muss sofort erkennbar sein!

Natürlich gibt es hier nicht den einen richtigen Weg, der immer zum Erfolg führt. Vielmehr solltest Du Dich bei jedem Satz und jedem Wort fragen, ob es Dir hilft, Deine Botschaft zu transportieren und ob die Fragen Deiner Leser beantwortet werden. Dabei musst Du allerdings auch darauf achten, mit dem „Rotstift“ nicht zu großzügig umzugehen. Wird insbesondere die Überschrift zu sehr verkürzt, gehen Informationen verloren und der Text ist nicht mehr verständlich.

Eine gute Möglichkeit, Deine Überschriften zu überprüfen, ist der sogenannte „Test auf weißem Papier“. Dazu schreibst Du – im Geiste – Die Idee von Deiner Überschrift auf ein weißes Blatt und überlegst dann, ob sie für jemanden ohne weitere Informationen noch verständlich wäre. Ist das nicht mehr der Fall, hast Du die Überschrift vermutlich schon zu stark verkürzt. Noch mehr Tipps für eine gute Überschrift und Headline findest Du im Artikel Landing Pages Headline.

Darüber hinaus gibt es noch eine Maßgabe, die für den gesamten Text einer Landingpage gilt: nicht kleckern, sondern klotzen. Du musst den Leser in einigen, wenigen Augenblicken von Deinem Produkt oder Deiner Leistung überzeugen. Das funktioniert meist nur mit starken Bildern und plakativen Aussagen. Selbstverständlich solltest Du dabei nicht maßlos übertreiben – mit einem „Unser Produkt ist das beste der Welt“ wirst Du kaum jemanden überzeugen. Außerdem ist hier Kreativität gefragt. Vielleicht würde „selbst Herkules an Deinem Vorhängeschloss scheitern“ oder etwas Ähnliches – überlege Dir, was Dein Angebot ausmacht und hebe diese Eigenschaften auf anschauliche und kompakte Weise hervor.

Der Call to Action für eine gute Conversion rate

Ein weiterer, ganz entscheidender Bestandteil des Landingpage-Texts ist natürlich auch der Call-to-Action. Das ist der Punkt wo die Conversion Rate Deiner Webseite einsteht. Hier zeigt sich, ob Dein Text und Dein Content Marketing wirklich funktioniert und aus Besuchern Kunden werden oder nicht. Allerdings kommt es dabei nicht nur auf den Call-to-Action selbst an, sondern auch auf das Umfeld, in dem er steht.

Es ist daher sinnvoll, ein sogenanntes „Lead-in“ und ein „Lead-out“ zu erstellen, das den Call-to-Action umfasst und so in einen passenden Rahmen setzt. Mit dem Lead-in führst Du den Leser zur Handlung hin und nimmst ihm letzte Zweifel. Etwa, indem Du noch einmal darauf hinweist, dass das Angebot kostenlos und unverbindlich ist. Oder der Kunde das Produkt 30 Tage lang testen kann.

Der Lead-out hat eine ähnliche Funktion. Er soll aber eher Nutzer auffangen, die sich in letzter Sekunde doch noch gegen das Angebot entschieden haben. Hier könntest Du zum Beispiel darauf hinweisen, dass sämtliche Daten vertraulich behandelt werden oder die Zahlung über einen renommierten Anbieter abgewickelt wird. So wird es Dir mit Deinen Landingpages deutlich leichter fallen, Besucher von Deinen Produkten oder Leistungen zu überzeugen. Du kommst Deinem Marketing Ziel somit schon ein erhebliches Stück näher.

Die Rolle der Landing Page im Suchmaschinenmarketing

Google, sag mir wo die Landingpages sind

Landing Page SEO Google sag mir wo ich die Landingpage finde

Landingpages sollen Besucher zu Kunden beziehungsweise Leads machen. Zumindest ist das das Ziel im Marketing – dafür müssen sie aber erst einmal gefunden werden. Natürlich kommen Nutzer über die Homepage und die Contentpages eines Webauftritts auf die entsprechenden Landingpages. Als Marketinginstrument können Landingpages aber noch deutlich stärker zum Erfolg einer Webpräsenz beitragen. Und da kommt die Landingpage-Optimierung ins Spiel.

Eine gute Landingpage sollte nämlich nicht nur die Menschen abholen, die über die Homepage des Unternehmens zum Angebot gekommen sind. Sondern auch die, die sich ganz allgemein für Dienstleistungen oder Produkte aus diesem Bereich interessieren. Letztere versuchen in der Regel, über eine Suchmaschine wie Google eine Landingpage beziehungsweise ein Angebot zu finden, das ihren Vorstellungen entspricht. SEO Online Marketing für Landingpages ist also ein weiterer wichtiger Faktor, der über ihren Erfolg entscheidet.

Der Aufbau einer Landingpage muss daher nicht nur den Nutzer abholen, sondern auch noch Google „überzeugen“. Da die Suchmaschine Landingpages nicht anders behandelt, als andere Seiten, gelten hier die normalen SEO-Regeln. Zur Optimierung gehört also eine klare Strukturierung der Seite mit Überschriften, Absätzen, Listen, Bildern etc. Selbstverständlich sollte die Seite auch keine HTML- oder CSS-Fehler enthalten, über die der Crawler der Suchmaschine stolpern kann. Zudem sind vollständige Meta-Daten und ein sinnvoller – also zurückhaltender – Einsatz von Keywords wichtig. Backlinks helfen ebenfalls, die Position der Landingpage bei Google und Co. zu verbessern.

Grundsätzlich genügen hier Backlinks von Satelliten- oder Partnerseiten. Im Idealfall handelt es sich aber um sogenannte „organische Backlinks“, die von anderen Webseitenbetreibern freiwillig gesetzt werden, um auf Dein Angebot aufmerksam zu machen. Dazu wird es allerdings nur selten kommen, versuche also nicht, mit einer überladenen Landingpage organische Backlinks zu generieren. Denn damit würdest Du den eigentlichen Zweck aller Landing Pages – die Conversion – zunichtemachen

Das Responsive Design – Was Du bei Landing Pages beachten solltest

Neben der Landingpage-Optimierung, dem Landingpage-Text und dem allgemeinen Landingpage-Design gibt es noch einen vierten Bereich, den Du beachten solltest, wenn Du Pages erstellen willst: Responsive Design.

Landing Page Responsive Design ist wichtig um auf allen Endgeräten ideal dargestellt zu werden

Unter diesem Begriff werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die auf eine Abstimmung der Seite auf das Gerät des Nutzers abzielen. Durch die immer stärkere Verbreitung von Smartphones und Tablets hat das Responsive Design in den letzten Jahren spürbar an Bedeutung gewonnen. Sowohl für Google bei der Bewertung von Seiten als auch für die Nutzer.

Dementsprechend muss eine Landing Page so erstellt werden, dass sie für Anwender am Computer und für Smartphone- und Tablet-Nutzer gleichermaßen funktioniert. So kann auf der „normalen“ Landingpage zum Beispiel ein größerer Schriftsatz verwendet werden. Bei einer „Mobile Landingpage“ müssen dagegen Eingabefelder und Schaltflächen größer sein, damit sie durch Antippen zu bedienen sind.

Fokus – Was Du bei der Landing Page beachten solltest

Wenn Du eine gute Page erstellen willst, gilt es viele Dinge zu beachten. Das Wichtigste ist dabei ein gut strukturiertes Design, das den Nutzer zielgerichtet über das Angebot informiert und ihn zur Handlung auffordert.

Landing Page wie Du den richtigen Fokus setzt auch ohne Werbeagentur

Ausladende Inhalte, verspielte Designelemente und Links zu anderen Seiten lenken nur vom eigentlichen Zweck Deiner Landing Pages – der Kundengewinnung – ab. Sie haben daher nichts auf einer solchen Seite zu suchen.

Um die Wirksamkeit Deiner Landing Pages zu erhöhen, sollte sie zudem unter SEO Marketing Gesichtspunkten optimiert werden. Da Du so auch potentielle Kunden abholen kannst, die nur allgemein nach Angeboten aus dem entsprechenden Bereich gesucht haben. Darüber hinaus sollte eine Landingpage auch auf die Verwendung mit einem Mobilgerät ausgelegt sein, da inzwischen ein sehr großer Teil der Nutzer (fast) ausschließlich mit dem Smartphone oder Tablet im Netz unterwegs ist.

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