Die Conversion Rate zeigt uns an, wie viele Besucher unserer Website tatsächlich unser Produkt oder unsere Dienstleistung kaufen. Somit beschreibt die Formel zum Conversion Rate Berechnen das Verhältnis von Besuchern zu Käufern bzw. Kunden und eignet sich deshalb vorzüglich zur Bewertung unserer Bemühungen in Sachen Werbung und Online Marketing.

Die Definition, was Kunden genau sind, kann je nach Art der Website oder des Onlineshops variieren. Dies ist zum Conversion Rate berechnen elementar. In einem Online Shop ist ein Kunde in der Regel am einfachsten zu definieren: Ein Kunde ist in diesem Fall nämlich nur jemand, der auch eine Bestellung auslöst, also am Ende auch ein Produkt kauft.

In Dienstleistungsunternehmen kann eine Conversion jedoch schon das Anmelden für den Newsletter, ein Download, eine Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon oder das Aufrufen einer Wegbeschreibung sein. Der Kunde signalisiert mit seiner Aktion ein Kaufinteresse und das ist in diesem Sinne auch sehe viel wert.

Neulinge in der Welt des Online Marketings achten am Anfang ganz besonders auf die Anzahl der Visits auf ihrer Webseite. Hier ist allerdings ganz klar ein Unterschied zwischen Besuchern und Käufern zu machen, da nur die letztgenannte Gruppe wirklich kauft. Da Dein Ziel jedoch die Neukundengewinnung im Internet und das Kundenwachstum sind, nützen Dir also die Anzahl der Visits allein nicht viel. Denn durch sie machst du nicht zwingend Umsatz, aber das willst du mit deiner Webseite oder deinem Shop natürlich erreichen.

In diesem Zusammenhang ist es zum Beispiel auch wichtig, zwischen der Anzahl von Visitors und unique Visitors zu unterscheiden. Oft kommt ein und derselbe Besucher mehrmals auf Deine Seite, kann aber dann nicht jedes Mal als neuer (potentieller) Kunde gewertet werden.

Wie hoch sollte die Conversion Rate sein?

Wie hoch idealerweise die Conversion Rate sein soll, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Branche
  • Angebot
  • Preis und Qualität der Werbekampagnen

Wie hoch sollte die Conversion Rate sein?

Normalerweise liegt eine Conversion Rate zwischen 0,01% und 10%, wobei 1% – 3,5% für Online Shops als ein ziemlich guter Wert gilt.

Je mehr Werbung geschaltet wird, desto geringer ist die Konversionsrate.  Großangelegte Werbekampagnen erreichen sehr oft Kontakte außerhalb der eigentlichen Zielgruppe. Es kommen dann zwar wahrscheinlich mehr Besucher auf Deine Webseite oder Onlineshop. Aber eben auch welche, die gar nicht wirklich nach Deinem Produkt suchen und deshalb dann auch nichts kaufen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, eine genaue Zielgruppenanalyse durchzuführen, um Deine Kunden genau zu identifizieren und diese dann gezielt ansprechen zu können.

Durch die steigende Konkurrenzsituation im Internet sind die Conversion Rates im Durchschnitt niedriger als noch vor 5 Jahren. Daher ist eine zielgerichtete Kommunikation um so wichtiger.

Nützliche Tipps und Informationen rund um das Thema Zielgruppendefinition findest du auf unserer Seite. Du solltest auch unbedingt die GRATIS Checkliste zur Zielgruppenanalyse downloaden, um die für Dich und Dein Unternehmen passende Zielgruppe anzusprechen.

Was beeinflusst die Conversion Rate?

Was beeinflusst die Conversion Rate?

Du fragst Dich wahrscheinlich, was denn eigentlich die Conversion Rate beeinflusst. Welche Faktoren beeinflussen, ob Deine Conversion Rate steigt, fällt oder stagniert?

Es gibt natürlich sehr viele Faktoren und wir wollen hier auf die klassischen drei eingehen:

Männer vs. Frauen

Das Einkaufsverhalten von Männern und Frauen unterscheidet sich in der Regel. Obwohl es natürlich immer Ausnahmen von der Regel gibt, scheint zu gelten, dass Männer eher auf die technischen Details achten und wie ein Produkt funktioniert, während Frauen ästhetische Reize eher wahrnehmen. Frauen achten in der Regel eher auf die Preise und sprechen somit eher auf Sonderangebote und Schnäppchen an.

Einfachste Personalisierung im Online Shop kann die Conversion Rate schon erhöhen und so für eine höhere Kundenzufriedenheit sorgen, wenn der Besucher individualisierte Empfehlungen und Angebote bekommt, die auf ihn zugeschnitten sind.

PayPal vs. Lastschriftverfahren

Die meisten deutschen Nutzer lieben PayPal, denn es ist einfach, schnell, sicher und zuverlässig. Es ermöglicht dem Kunden bequem von zu Hause aus per Desktop oder Smartphone einen Kauf zu tätigen und er spart den Weg zur Bank für eine Überweisung oder ähnliches.

Transaktionen per PayPal, Überweisung und die gute alte Rechnung werden deutlich der Lastschrift vorgezogen, da man die Kontrolle behält und nicht einem Unternehmen die Möglichkeit geben muss, Geld von seinem Konto abzuziehen.

In den USA ist das beliebteste Zahlungsmittel übrigens die Kreditkarte, welche wiederum in Deutschland weniger beliebt ist.

Die Zahlungsart beeinflusst deutlich die Conversion Rate. Denn wenn das vom Kunden bevorzugte Zahlungsverfahren nicht zur Verfügung steht, kann dieser vom Kauf absehen. Weshalb Du unbedingt darauf achten solltest, dass deine Zahlungsarten auf deine Zielgruppe abgestimmt sind.

Alt vs. Jung

Nicht nur das Kaufverhalten von jungen und alten Menschen ist unterschiedlich. Auch das technische Verständnis und die Sicherheit im Umgang mit Webseiten variiert stark. Unübersichtlich aufgebaute Webseite schrecken vor allem ältere Menschen ab, da sie eventuell die Informationen nicht so schnell verarbeiten können, wie ein junger Nutzer, der jeden Tag im Internet aktiv ist. Unübersichtlichkeit beeinflusst die Conversion Rate also auch negativ.

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Was ist Conversion Rate Optimierung?

Die Conversion Optimierung oder auch Conversion Rate Optimization (CRO) ist ein integraler Bestandteil des Online Marketings. Man versteht darunter Maßnahmen, welche zur Erhöhung der Conversion Rate führen.

Was ist Conversion Rate Optimierung?

Zunächst müssen die vielfältigen Gründe, die zu einer Conversion führen, analysiert werden. Daraus kannst Du dann entsprechende Maßnahmen zur Optimierung finden.

Eine gute und weitverbreitete Methode ist das sogenannte A/B-Testing oder auch Split Test genannt. So kann man z.B. bei Webseiten zwei verschiedene Landingpages testen, um zu sehen welches Design (Version) mehr Conversions bekommt.

Ab wann lohnt sich überhaupt eine Conversion Optimierung?

Es ist schwierig, eine genaue Zahl festzulegen. Aber als Faustregel gilt, dass Du über mindestens 100 Conversions pro Monat verfügen solltest, um  Änderungen auch wirklich messen zu können.

Wie kann man die Conversion Rate verbessern?

Wie kann man die Conversion Rate verbessern?

Um die Konversionsrate zu optimieren, gibt es verschiedene Wege. Welchen Weg man einschlägt, sollte gut durchdacht sein und ggf. repräsentativ getestet werden, um auch wirklich in die richtige Richtung zu optimieren. Hier bekommst Du einige mögliche Ansatzpunkte für die Conversion Rate Optimierung:

Warenkorb

  • Ist Dein Bestellprozess übersichtlich und vertrauenserweckend?
  • Bietest Du die wichtigen Zahlungsmöglichkeiten an (speziell für Deine Zielgruppe, denn PayPal ist beispielsweise älteren Menschen weniger vertraut)?

Usability

  • Wie leicht findet Dein Kunde die Produkte, die er kaufen möchte? Ist Dein Webdesign nutzerfreundlich?

Content Marketing

  • Hast Du gute Call to Action Elemente?
  • Sind Deine Texte ansprechend geschrieben?
  • Bietest Du gute und nützliche Informationen?

Layout

  • Ist Deine Farbgebung und das Design ansprechend?
  • Hast Du passende Bilder und Grafiken?

Mobile Optimierung

  • Hat Deine Webseite ein Responsive Design, heißt ist diese auch für mobile Endgeräte geeignet?
  • Funktioniert Dein Warenkorb auch einwandfrei auf Tablets und Smartphones?

Wie macht man eine Conversion Optimierung?

Analyse des Ist-Zustands

Als erstes musst Du festlegen, welche Kennzahlen überhaupt optimiert werden sollen (Bestellungen, Newsletter Abonnement, Kontakt, etc.). Dazu muss man zunächst überprüfen, an welcher Stelle des Kaufprozesses (oder Registrierung, Abonnement, etc.) die meisten Nutzer abspringen (Kennzahl: Bounce Rate).

Auswertung und Handlungsanweisungen

Sind diese Schwachpunkte aufgedeckt, geht es an die Optimierung. Hierfür werden mehrere Varianten erarbeitet. Danach wird ein Arbeitsplan erstellt, anhand dessen die Maßnahmen zur Optimierung eingeführt werden.

Einbau der Varianten in den Online-Shop

Im Anschluss daran werden die verschiedenen Varianten im Shop eingebaut. So kannst Du beispielsweise die graphische Gestaltung überarbeiten (Farben verändern, Bilder austauschen, Logos neu entwerfen, etc.). Oft ist es auch notwendig, Inhalte zu ändern und neue Seiten hinzu zu fügen. Auch die Neugestaltung von interaktiven Buttons, Chats und Formularen können positive Veränderungen herbeiführen.

Testen der Ergebnisse

Im letzten Schritt werden dann die Alternativen getestet und ihr Erfolg mit Hilfe von Analyse Tools, wie z.B. Google Analytics, gemessen. Hierfür legst Du Testzeiträume fest, um ausreichend Daten zu sammeln.

Gute Conversion Optimierer mit langjähriger Erfahrung können oft schon mit kleinen Änderungen deutliche Steigerungsraten erzielen. Allerdings sollte man nie vergessen, dass Conversion Rate Optimierung ein konstanter Prozess ist und die Arbeit daran eigentlich nie aufhört.

Wo kannst Du alles übers Conversion Rate berechnen lernen?

Ganz klar, in einem guten Seminar! Denn mal ehrlich: Viele Selbständige fühlen sich von den unzähligen Online Marketing Themen überfordert. Das gilt natürlich auch für das Thema Conversion Rate berechnen.

Conversion Rate berechnen jedoch ist für die Neukundengewinnung und Kundenwachstum ungemein wichtig. Die Optimierung sollte auf keinen Fall dem Zufall überlassen bleiben. Auch ist es unpraktisch und zudem sehr teuer, wenn Du für immer und ewig von einer klassischen Werbeagentur abhängig bist, um mit diesem und anderen Online Marketing Themen umzugehen. Viel besser ist es, Du und Deine Mitarbeiter arbeiten sich im Rahmen eines guten Seminars ein oder Du nimmst eine Beratung mit anschließendem Coaching in Anspruch. Du kannst Dich direkt selbst um Deine Conversion Rate Optimierung kümmern. So rüstest Du Dich und Dein Unternehmen bestens für den zukünftigen Erfolg im Online Business!

Das Thema Conversion Rate berechnen und viele weitere wichtige Punkte rund ums Marketing für Dein Unternehmen behandeln wir natürlich auch in unserem Marketing Seminar. Für mehr Informationen einfach den Button klicken!

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Was gilt es bei der Conversion-Rate zu beachten?

Viele E-Commerce-Betreiber erzielen trotz zahlreicher Besucher auf Ihrer Website nur wenige Verkäufe. Deshalb solltest Du nicht nur Zeit in SEO, SEM und andere Maßnahmen zum Steigern des Traffics investieren, sondern Dich auch gut mit dem Verbessern der Conversions beschäftigen. Wenn Du Deine Conversion Rate erhöhen willst, solltest Du auf einige wesentliche Dinge achten. Mit den folgenden Tipps sorgst Du dafür, dass die Besucher Deiner Website tatsächlich ein Angebot wahrnehmen und Deine Produkte kaufen.

Um Deine Conversion Rate erhöhen zu können, musst Du den Konversionspfad der Besucher untersuchen. Jeder Nutzer bewegt sich vor dem Kauf auf einem ähnlichen Weg durch Dein Webangebot. Dabei liest er einige Artikel, holt sich zusätzliche Informationen zu einem Produkt und schließlich ein Angebot ein. Durch die SEO sorgst Du dafür, dass möglichst viele Besucher Deine Produkte über Google finden. Zusätzlich sorgen die Maßnahmen zum Steigern der Conversion-Rate dafür, dass sie Deine Artikel tatsächlich kaufen. Stelle deshalb sicher, dass Deine Kunden auf den Unterseiten nicht vom Kauf abgelenkt werden. Wenn Du ihre Aufmerksamkeit gut lenkst, steigerst Du Deine Verkaufschancen deutlich.

Nachdem sie über Google Deine Website gefunden haben, sollten sie auf einer gut ausgebauten Landingpage landen. Dort finden sie sämtliche Informationen, die sie zum Kaufen Deiner Produkte benötigen. Dazu gehören Beschreibungstexte, nützliche Artikel, Bilder und eine Call-To-Action. Du hast auch die Möglichkeit, potentielle Kunden mit einem Trustsiegel, Testimonials oder einem Appell an die Dringlichkeit zu überzeugen.

Woran erkenne ich eine gute Conversion-Rate?

Nicht jeder Nutzer Deiner Website wird schließlich auch zu einem zahlenden Kunden. Selbst ein unschlagbares Angebot zu einem erstklassigen Produkt führt nicht immer zum Kauf. Mit geeigneten Maßnahmen kannst Du jedoch Deine Conversion Rate erhöhen und dadurch den Absatz Deiner Produkte steigern. Über Google gelangen Nutzer mit unterschiedlichen Intentionen auf Deine Website. Während einige ein Produkt erwerben wollen, suchen andere lediglich weiterführende Informationen oder Tipps.

Um die Performance Deines Onlineshops zu bewerten, solltest Du die Conversions aller Produkte voneinander getrennt beurteilen. Durchschnittlich entscheiden sich zwei bis fünf Prozent aller Nutzer, die über Google auf einen Shop stoßen, für den Kauf. Bietest Du Luxusgüter an, sind Conversions von 0,5 bis 0,9 Prozent sehr gut. Wenn Du preiswerte Gegenstände verkaufst, kannst Du hingegen Deine Conversion Rate erhöhen. Stelle dafür sicher, dass jeder Nutzer die Möglichkeit hat, ein geeignetes Produkt ohne unnötige Umwege zu finden. Außerdem kannst Du bereits in der SEO mit verkaufsstarken Titeln und Beschreibungen Deine Verkaufschancen steigern.

Wichtige Tools zur Optimierung der Conversion-Rate

Zahlreiche nützliche Tools geben Dir die Möglichkeit, Deine Conversionrate nachhaltig zu steigern. Heute nutzt nahezu jede Website Google Analytics, um das Verhalten der Nutzer zu untersuchen. Obwohl es gratis genutzt werden kann, eignet es sich sehr gut zum Optimieren einer Website. Mit diesem Programm findest Du heraus, welche Produkte Kunden nur selten anklicken und wann sie Deinen Shop verlassen.

Eine sinnvolle Ergänzung stellt die kostenpflichtige Softwarelösung Kissmetrics dar. Sie gibt Dir tiefere Einblicke in das Nutzerverhalten und lässt Dich gut beurteilen, ob eine Änderung einen positiven Einfluss auf die Conversions hat. Das Tool trackt nicht nur jeden Klick auf Deiner Seite, sondern stellt ebenso alle wichtigen Aktionen in einem übersichtlichen Dashboard dar. Die gesammelten Daten erlauben Dir, ein optimales Design für Deine Zielgruppe zu finden und die Abbruchrate erheblich zu senken.

Schließlich ermöglicht Dir Optimizely, Deine Conversionrate durch eine höhere Nutzerfreundlichkeit enorm zu steigern. Das Tool versorgt Dich mit vielen nützlichen Tipps, um die User-Experience zu verbessern und dadurch Verkäufe zu begünstigen. Zusätzlich kannst Du mit dieser Software die Ladezeiten Deines Onlineshops verkürzen und auf diese Weise Dein Ranking in den Suchergebnissen von Google weiter verbessern.

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