SEO Abstrafung

Nach Angaben von Statista wurden im Januar 2021 weltweit ca. 70% der Suchanfragen über Google getätigt. Vermeide für eine hohe Sichtbarkeit die SEO Abstrafung Deiner Seite. Wir zeigen Dir, worauf Du achten musst.

SEO Abstrafung – Vermeiden und erkennen

Vor der SEO Abstrafung fürchten sich viele Webseitenbetreiber. Denn alleine 97 % der deutschen Nutzer von mobilen Endgeräten haben laut Statista die Suchmaschine Google für ihre Suchen herangezogen. Das Potenzial einer großen Reichweite liegt damit in der Sichtbarkeit bei großen Suchmaschinen. Stimmt Deine Website nicht mit den Webmaster-Richtlinien überein, so erhält Deine Seite eine Google Penalty.

Warum verhängt Google Penalties?

Für Unternehmen und Webseitenbetreiber ist es heute Pflicht, im Google Ranking so weit wie möglich vorne zu landen und einer Abstrafung zu entgehen. Verschiedene Maßnahmen der SEO Optimierung sollen dabei helfen, die Sichtbarkeit Deiner Seite bei der Google Suche im Browser zu erhöhen. Doch Suchmaschinen strafen bestimmte Eigenschaften von Webseiten rigoros ab. Grundsätzlich wird Deine Seite abgestraft, wenn die SEO Maßnahmen zu offensichtlich sind und der Content in den Hintergrund rückt. Google beispielsweise möchte den Usern der Suchmaschine möglichst Treffer präsentieren, die einen echten Mehrwert bieten. Daher ist es wichtig, bei der Suchmaschinenoptimierung das richtige Maß zu finden. Manchmal ist tatsächlich sogar eine Deoptimierung hilfreich, um eine Google Penalty zu vermeiden.

Spam wird vom Google Spam Team besonders scharf bestraft. Wer die Besucher von Webseiten nur mit Werbung belästigt und keine echten Inhalte bietet, braucht sich über ein schlechtes Ranking und eine Google Abstrafung bzw. Google Penalty nicht zu wundern. Grundsätzlich ist es weniger ratsam, klüger als die Google Webmaster sein zu wollen. Google Mitarbeiter bringen das entsprechende Know-how mit, Versuche das Ranking zu manipulieren zu erkennen und entsprechend zu sanktionieren. Eine natürlich gestaltete Webseite mit reichem Content ist daher immer noch die beste Methode, eine gute Indexierung zu erreichen.

Gründe für eine Google Abstrafung

  • Unnatürliche Links oder minderwertiges Backlink-Profil
  • Zu viele Links aus netzwerkähnlichen Strukturen
  • Ein hoher Prozentsatz an kaputten bzw. nicht mehr weiterverfolgbaren Links
  • Zu viele identische Anchor-Texte
  • Überoptimierung
  • Doppelte Inhalte
  • Geringe Contentqualität
  • Inhalte, die nur für die Crawler der Suchmaschine existieren (Cloaking)
  • Einbindung von nur für Suchmaschinen sichtbarem Text (Hidden Text)
  • Keyword-Stuffing
  • Zu geringe Erreichbarkeit

Hierbei handelt es sich nur um einige der möglichen Gründe für eine Penalty. Letztendlich legt Google seine Algorithmen nicht offen, sodass nie sicher gesagt werden kann, welche Faktoren die Suchmaschine bei einer Google Penalty tatsächlich berücksichtigt.

Werbung ist teuer, keine Werbung ist noch teurer.

Paolo Bulgari

Welche Arten von SEO Abstrafungen gibt es?

Google kennt verschiedene Mittel und Wege, Deine Webseite abzustrafen. Dabei ist auch von einer Penalty die Rede, die von der Art des Vergehens abhängt. Leider teilt die Suchmaschine Dir gar nicht mit, dass es zu so einer Penalty gekommen ist. Du musst also selbst erkennen können, ob Deine Webauftritte betroffen sind. Häufig handelt es sich dabei um eine Abstrafung auf der Keyword Ebene. Bei dieser Art der Google Penalty verschlechtert Google das Ranking bestimmter Keywords. Andere Keywords bleiben jedoch von der Strafe unberührt. Auf diese Weise ist Google in der Lage, eine graduelle Bestrafung vorzunehmen.

Möglich sind auch Google Penalties auf der URL- oder der Verzeichnis-Ebene. Bei dieser Art der SEO Abstrafung verschlechtert sich nicht Dein Ranking eines einzelnen Keywords, sondern gleich der ganzen URL oder eines Verzeichnisses. Der Rest der Website kann von der Google Strafe wiederum ausgenommen werden. Bei einer seitenübergreifenden Abstrafung ist dann tatsächlich die ganze Domain betroffen. Bei dieser Google Penalty handelt es sich also um eine hohe Strafe. Eine Abschwächung hiervon ist möglich, wenn nur eine Subdomain betroffen ist. Möchte Google hingegen noch einen Schritt weitergehen, kann auch das sogenannte Delisting erfolgen. Dabei werden die Seiten einer Domain alle aus dem Index von Google entfernt.

Google Penalty in Bezug auf URL und Verzeichnis

Vielleicht fragst Du Dich, worin genau der Unterschied zwischen einer Google Penalty für eine URL und für ein Verzeichnis besteht und ob das nicht das Gleiche ist. Um diesen Unterschied zu verstehen, solltest Du wissen, wie eine URL aufgebaut ist. Am Anfang der URL steht das verwendete Protokoll wie etwa http. Danach kommt der Host oder der Hostname, der sich aus der Subdomain (www) und der Domain sowie der Top-Level-Domain (z.B. com) zusammensetzt. Erst danach folgt nach einem Schrägstrich der sogenannte Pfad. Hierbei kann es sich um eine einzelne Datei oder auch um ein Verzeichnis handeln. Tatsächlich ist im allgemeinen Sprachgebrauch häufig ein Verzeichnis gemeint, wenn von einer URL die Rede ist.

Möchtest Du mehr über die verschiedenen Arten der Abstrafung erfahren, dann kontaktiere gerne unsere Experten und erhalte mehr Informationen zu diesem Thema:

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Was sind die Unterschiede bei der SEO Abstrafung?

Mit der Einführung von Google Penguin hat sich bei der Abstrafung von Webseiten einiges geändert. Um die Unterschiede verstehen zu können, solltest Du wissen, worum es sich bei Penguin eigentlich handelt. Penguin ist ein Qualitäts-Update für den Einsatz von Backlinks. Google führte es zur effektiveren Bekämpfung von Linkspam und unnatürlichen Links ein. Die minderwertigen Links möchte Google nämlich unbedingt stark gewichten, da Spaminhalte keinerlei Mehrwert für die Besucher von Webseiten bieten. Erkennt der Google Penguin viele dieser minderwertigen Links auf einer Seite, sinkt das Rating rasant und eine Penalty ist unausweichlich.

Unnatürliche Linkstrukturen wurden auch vor der Einführung von Penguin mit einer Google Penalty belegt. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass die SEO Abstrafung früher nur durch die Google Mitarbeiter manuell durchgeführt wurde. Mit Penguin kommen nun automatisierte Abstrafungsprozesse hinzu, da minderwertige Links direkt durch den Algorithmus erkannt werden können. Von daher gilt es zu unterscheiden, ob eine SEO Abstrafung unmittelbar durch einen Mitarbeiter durchgeführt wurde oder durch den Google Penguin.

Manuelle vs. Algorithmische Abstrafungen

Eine manuelle Penalty ist zum Beispiel dann möglich, wenn Google von einem Deiner Mitbewerber einen Tipp erhält und ein Google Mitarbeiter diesen prüft. Es kann aufgefallen sein, dass der Aufbau einzelner URLs nicht den Google Richtlinien entspricht. Bei einer Abstrafung durch Penguin hingegen ist gar kein Mitarbeiter von Google beteiligt. Der Google Algorithmus ist selbst in der Lage, einen verdächtigen Linkaufbau zu erkennen. Was bedeutet das für Dich in der Praxis? Sollte Penguin Deine URL abgestraft haben, ist ein Wiederaufnahmeantrag in den Index nicht erforderlich. Der macht nur Sinn, wenn eine manuelle Abstrafung erfolgt. Ob es zu einer Wiederaufnahme kommt, entscheidet in dem Fall nämlich kein Mitarbeiter, wie bei den manuellen Maßnahmen, sondern der Algorithmus.

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Das solltest Du beachten, um eine Google Penalty abzuwenden

Auf einige Vorgehensweise bei der Gestaltung Deiner Webauftritte und der Nutzung von SEO solltest Du besonders achten, um nicht das Opfer einer Abstrafung durch Google zu werden. Unnatürliche Backlinks sind im Rahmen von Suchmaschinenmarketing natürlich verboten und um einem algorithmischen Penalty zu entgehen, solltest Du auf eine natürliche Linkstruktur achten. Wer durch Online Marketing Maßnahmen erfolgreich sein möchte, sollte den Google Suchergebnissen hohe Bedeutung zumessen, es mit der Optimierung aber nicht übertreiben.

Wichtig ist, dass Deine Webseite jederzeit für den Google Crawler gut zugänglich ist. Schließlich möchtest Du, dass Deine Website in den Index aufgenommen wird und dort Dank Suchmaschinenoptimierung auch bleibt. Die Indexierung sollte so sauber wie möglich sein. Es ist wichtig, dass Du Dir eine eigene Marke aufbaust und Dein Angebot damit unverwechselbar wird. Nur so gelangt Google zu der Einschätzung, dass es sich um einen wertvollen Content handelt, der ein gutes Ranking verdient. Wendest Du die von Google gerne gesehenen Methoden und Techniken zum Aufbau und der Verbesserung Deiner Webseite durch SEO an, brauchst Du die Spambekämpfung nicht zu fürchten. Im Gegenteil: Dann solltest Du Dich sogar auf die Updates des Index freuen können, da sich Deine Webseite in dem Fall nur verbessern und von SEO profitieren kann.

Gerne unterstützen wir als Online Marketing Agentur bei den möglichen Ursachen der Google Penalty und schlagen Dir Maßnahmen vor, um Dein Ranking wieder zu erhöhen.

Algorithmus-Updates

Du solltest nicht nur SEO Tools oder die Webmaster Tools verwenden, um Deine Keywords zu optimieren. Informiere Dich auch regelmäßig über Algorithmus Updates, wie das Panda Update oder auch Penguin Update. Auch wenn Google nicht alle seine Geheimnisse preisgibt, teilt der Konzern doch mit, welche Verhaltensweisen der Webseitenbetreiber bezüglich SEO gerne gesehen sind und welche nicht. Die Google Webmaster Tools solltest Du verwenden, um Aktivitäten auf Deiner gesamten Domain zu verfolgen. Zudem ist es sinnvoll, die Google Webmaster Richtlinien aufmerksam zu lesen. Dort erhältst Du viele wertvolle Tipps zu einem korrekten Seitenaufbau.

Verschlechterungen in der Platzierung Deiner Webseite erkennst Du in der Praxis sofort an einem reduzierten Traffic. Diesen kannst Du regelmäßig kontrollieren, indem Du Tools und Berichte der Search Console für SEO nutzt. Auf diese Weise identifizierst Du eine SEO Abstrafung rechtzeitig.

Mit einer kostenlosen Analyse begutachten wir Deine Seite in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung und helfen Dir dabei, dass Deine Seite nicht abgestraft wird.

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Fazit

Eine SEO Abstrafung durch Google sollte möglichst vermieden werden, um massiven Schäden zu entgehen. Denn sinkt die Sichtbarkeit Deiner Seite durch eine fallende Rankingposition bei Google, so sinkt auch die Anzahl Deiner potenziellen Kunden und eine Kettenreaktion ist in Gang getreten. Ausfallende Kunden bringen keine Neuaufträge mit sich, was zu einem Einbruch Deines Umsatzes führen kann.

Du hast Fragen zur SEO Abstrafung?
Hier findest Du passende Antworten!

Sofern es sich um eine manuelle Maßnahme des Google Teams handelt, informiert Dich die Google Search Console unter dem Reiter ‚Sicherheit und manuelle Maßnahmen‘ über die Penalty und die Gründe dafür. Erhältst Du dort keine Nachricht, liegt oft eine algorithmische Herabstufung vor. Warnsignale, die auf eine Penalty hinweisen, sind:

  • Einbußungen des organischen Traffics Deiner Domain.
  • Ein Einbruch der Sichtbarkeit Deiner Website.
  • Das plötzliche Verschwinden, der Ausschluss aus dem Google-Index oder Rankingverluste einzelner URLs, Keywords oder gar der gesamten Webseite.
  • Du hast kürzlich keine großen Änderungen an Deiner Seite vorgenommen und trotzdem kam es zu Herabstufungen.

Um schwerwiegende Verluste im Keim zu ersticken und die Ursachen zu beheben, helfen Dir die folgenden Punkte:

  • Bei einer manuellen Maßnahme findest Du Angaben zu den auslösenden Faktoren in der Google Search Console.
  • Handelt es sich um eine algorithmische Sanktion, liefert Dir die Search Console keine Indizien. Du musst selbstständig ermitteln: Überprüfe, ob Du SEO-Maßnahmen angewandt hast, die die Google Webmaster Guidelines missachten.
  • Trifft das nicht zu, überprüfe, ob es ein neues Google Update gab, das Auswirkungen auf Deine Rankings hatte. In diesem Fall ist es manchmal besser wenige Tage abzuwarten, ob sich die Rankings von selbst normalisieren. Nach umfangreichen Updates kann es schon mal zu vorübergehenden Einbrüchen kommen.
  • Um die Ursachen zu ermitteln und zu beheben, hilft ein Blick in Google Analytics oder andere Tools für Suchmaschinenoptimierung. Dort lässt sich oft die Entwicklung der Sichtbarkeit und des Traffics anhand einer Zeitachse mit Meilensteinen nachvollziehen.

Wenn Du Dich um die Beseitigung der Ursachen kümmerst, kannst Du eine Aufhebung der Penalty erwirken. Dazu reichst Du über die Search Console einen so genannten Reconsideration Request, einen Antrag auf erneute Überprüfung, bei Google ein. In diesem legst Du alle Maßnahmen, die Du zu der Behebung der Mängel getätigt hast, dar. Auf Basis dessen entscheidet Google, ob es Deine Penalty frühzeitig aufhebt. Wird Dir keine Beendigung der Abstrafung gewährt, kannst Du immer wieder einen neuen Antrag stellen. Das macht aber nur dann Sinn, wenn Du wirklich weitere Maßnahmen getätigt hast, um Verstöße zu beseitigen.

Bei einer manuellen Strafe legen Google Mitarbeiter in Abhängigkeit des Schweregrads der Verstöße einen Zeitraum fest. Bei einem leichten Verstoß kann es sich um 30 Tage handeln. Bei einem schwerwiegenden, kann der Zeitraum deutlich länger ausfallen. Gewöhnlich rankt die abgestrafte Seite für den definierten Zeitraum nicht mehr in den Suchergebnissen.

Bei einer algorithmischen Herabstufung, wird die Abstrafung samt aller Rankingverluste meist vollständig aufgehoben. Das passiert, sobald Google nach einem erneuten Crawlen Deiner Seite keine Verstöße mehr ausfindig macht. Bis Deine Seite aus der Penalty entlassen wird, können wenige Tage bis hin zu mehreren Monaten vergehen.

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