Du möchtest schnell Sichtbarkeit in den Suchmaschinen? Wir zeigen Dir wie Google AdWords funktioniert und geben Dir die wichtigsten Tipps und Tricks.

Google Adwords - hierfür ist es

Google wurde als Suchmaschine im Jahr 1998 aktiv. Bereits 2 Jahre nach der Gründung des Unternehmens wurde AdWords etabliert. Mittlerweile wurde es in Google Ads umbenannt. Dieses Tool revolutionierte zur damaligen Zeit den Markt für Internet-Werbung und entwickelte sich zu einer Art Geld-Druckmaschine. Google AdWords war ganz wesentlich daran beteiligt den Konzern zu dem zu machen, was er heute ist.

Das Geheimnis des großen Erfolges war: dem User immer die Werbung anzuzeigen, die zu seinen Interessen passt. Auf diesem Weg konnte im Bereich E-Commerce jegliche Zielgruppe deutlich genauer angesprochen werden als vorher.

Das Neue an diesem Marketing-Medium war, dass sich Werbetreibende Google Keywords aussuchen konnten, mit denen sie ihre Produkte in Verbindung sehen. Je nach dem, was der Nutzer in die Maske der Google-Suche eingegeben hatte, bekam er nicht mehr unkoordinierte Werbung eingeblendet. Stattdessen wurden Anzeigen ausgeliefert, die zu seinen Anfragen passten. Diese Anzeigen wurden und werden immer am Rand oder an der obersten Stelle der Suchergebnisse gezeigt. Macht der User einen Klick, dann wird er auf die Seiten des Werbetreibenden geleitet.

Später bekamen dann Seitenbetreiber durch AdSense auch die Chance auf ihren Webseiten ebenfalls solche Anzeigen zu platzieren. Damit weitete Google seine vorhandene Werbefläche quasi um ein Vielfaches aus. Zuerst ging es darum, dass der Algorithmus Anzeigen automatisch so einblendete, dass sie zu den Inhalten und den Keywords auf der entsprechenden Seite passten.

Im nächsten Schritt wurde dann die interessenbezogene Werbung eingeführt. Diese Einblendungen orientieren sich an dem vorherigen Suchanfragen der Nutzer. Das Format garantierte die höchste Click-Through-Rate (CTR) und erwies sich als äußerst wirksam. Doch seit der Einführung der DSGVO im Mai 2018, erfordert es eine gesonderte Zustimmung bei den Cookies.

Die Vorteile

Ein weiterer Vorteil von Google AdWords war, dass es von kleinen Unternehmen genutzt werden konnte. Somit wurde das Thema Online-Marketing auch für KMU, Freiberufler und Selbständige immer interessanter. Sie hatten nun ebenfalls die Möglichkeit Werbe-Kampagnen zu erstellen, um die Menschen aus ihrer Zielgruppe aus den anonymen Weiten des Webs herauszufiltern und auf ihre Landing Pages oder Online-Shops zu lotsen.

Der Aufstieg und Erfolg von Social Media rüttelte etwas am Thron von AdWords. Viele Kunden und Unternehmen verlegten Teile der Budgets ihrer Kampagnen in diese Plattformen. Dennoch ist Google AdWords heute immer noch einer der wichtigsten Marktplätze für hoch wirksame Werbung. AdWords-Anzeigen sind die primäre Anlaufstelle im Online-Marketing für all jene, die im frei zugänglichen Internet ihre Kunden erreichen wollen.

In diesem Artikel zeigen wir Dir auf, wie du mit der Nutzung von AdWords Kunden gewinnen und deinen Umsatz steigern kannst. Wir zeigen Dir, wie Du eine Kampagne aufbaust, die Keywords optimierst und worauf du achten musst, damit du dein Werbebudget nicht für die falschen Nutzer verschwendest.

Google AdWords – So funktionierts

Voraussetzung für eine Kampagne ist ein AdWords-Konto, bzw. neuerdings das Google Ads Konto. Dort kannst Du dich in das Backend von Google AdWords einloggen und deine Kampagnen planen.

Die Benutzung ist sehr einfach und anschaulich gehalten. Die Usability wurde im Laufe der Jahre immer wieder verbessert.

Als wichtigste Anlaufstelle gilt der Keyword-Planner. Er wird Dir bei der Erstellung der Kampagne sehr hilfreich sein. Er enthält zwei nützliche Tools, bzw. Unterfunktionen:

  • Keyword-Ideen Finder
  • Suchvolumen und Preisprognosen Planer

Keyword-Ideen Finder

Wenn User online nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchen, dann verwenden sie unterschiedliche Suchphrasen, obwohl sie nach änhnlichen Informatoinen suchen. Ein paar Beispiele:

  • Waschmaschine billig kaufen
  • billige Waschmaschine kaufen
  • Waschmaschine kaufen billig
  • usw.

Jede dieser Phrasen meint haargenau das Gleiche. Dennoch sind sie für den Algorithmus unterschiedliche Suchbegriffe. Mit Hilfe des Ideen-Finders kannst du solche Kombination von Keywords ermitteln und in deine Kampagne integrieren.

Suchvolumen und Preisprognosen Planer

Mit diesem Werkzeug ermittelt Dir Google AdWords das ungefähre Suchvolumen für ein bestimmtes Keyword. Es macht Dir gleichzeitig einen Vorschlag zu den Klickpreisen, die du dafür einplanen solltest. Zudem zeigt Dir das Programm schon eine Berechnung an, wie viele zusätzliche Besucher Du dafür ungefähr erhalten wirst. Das heißt, du bekommst einen ersten Überblick darüber, welchen Effekt deine Kampagne haben wird.

Die Anzeigegruppe erstellen und Starten

Nachdem Du also eine Marktanalyse gemacht hast, kannst Du eine Anzeigengruppe einrichten. Hier gibst Du einfach all jene Keywords und deren verschiedenen Kombinationen ein, für die Du gefunden werden möchtest. Du hinterlegst einen Klickpreis, den du dafür zahlen möchtest und dann kann es eigentlich schon losgehen. Wenn die Anzeigen aktiv sind, dann erscheinen deine Anzeigen bald darauf über den Suchergebnissen, oder auf den Webseiten von AdSense-Partnern.

Gratis-Download

Hilfreiche Anleitungen und Checklisten für Dein Onlinemarketing.

Gratis-Sichtbarkeitsanalyse

Entdecke welches Potential in Deiner Webseite schlummert.

Kontakt

Du hast Fragen zum Onlinemarketing oder speziell zu diesem Thema?

Wichtigste Regeln für die ersten Kampagnen

Hier ein kurzer Hinweis dazu, worauf Du bei deinen ersten Versuchen mit AdWords achten solltest.

Lokale Suche ansprechen

Google Adwords - was bringt es? Es gibt Keywords, die sind hart umkämpft. Sie zu erobern ist sehr teuer und nahezu unmöglich. Zum Beispiel:

  • Steuerberater
  • Auto kaufen
  • Immobilie mieten
  • usw.

Dabei wäre es häufig gar nicht notwendig sie in dieser allgemeinen Form zu verwenden. Vor allem dann, wenn dein Unternehmen seine Kunden lokal bezieht. Daher macht es durchaus Sinn einen regionalen Bezug in die Anzeigen einzubauen, da diese Keywords deutlich weniger umkämpft und dadurch viel billiger sind. Beispiele:

  • Auto kaufen Paderborn
  • Steuerberater München Nord
  • Italienisches Restaurant Hannover Laatzen

Diese Begriffe sind viel spezieller und werden euch zudem viel eher die Interessenten liefern, die Ihr mit eurer Seite ansprechen wollt.

Miss den Erfolg deiner Kampagne

Mit Hilfe von Google Analytics kannst Du ganz genau verfolgen, ob deine AdWords-Kampagnen Früchte tragen. Im Backend kannst du ganz genau den Website Traffic einer jeden einzelnen Unterseite und Landingpage verfolgen. Zudem zeigt es auch die Quelle an, von der ein Aufruf erfolgt ist. Wenn Du merkst, dass deine Maßnahmen nicht den gewünschten Effekt haben, dann kannst Du im nächsten Schritt deine Adwords-Anzeige überarbeiten und optimieren.

Des Weiteren lässt sich in Google-Analytics ein Conversion Tracking einrichten. Auf diesem Weg lassen sich bestimmte Ereignisse als Ziele einer Kampagne definieren. Hier einige Beispiele:

  • Eine Bestellung in deinem Online-Shop
  • Ein Produkt wird in den Einkaufswagen gelegt
  • Im Kontakformular hinterlässt jemand seine Daten
  • Die Scrolltiefe einer Seite bis hin zu einer bestimmten Marke
  • Ein bestimmtes Seitenelement erhält einen Klick
  • usw.

Mit Hilfe dieser Daten lassen sich Google AdWords Kampagnen sehr detailliert auswerten und danach verbessern.

Gratis-Download

Hilfreiche Anleitungen und Checklisten für Dein Onlinemarketing.

Gratis-Sichtbarkeitsanalyse

Entdecke welches Potential in Deiner Webseite schlummert.

Kontakt

Du hast Fragen zum Onlinemarketing oder speziell zu diesem Thema?

Diese kostspieligen Fehler solltest Du vermeiden

Google Adwords - wobei hilft es?Wir haben dir nun gezeigt, wie einfach das Backend von AdWords grundsätzlich zu bedienen ist. Doch wie jedes Marketing-Tool, bietet auch Google AdWords die Möglichkeit in kurzer Zeit viel Geld zu verbrennen. Ein Klick ist im Internet sehr leicht getätigt. Jedes Mal, wenn in einer Suchanfrage oder auf einer Webseite deine Ads zu sehen sind und das passiert, dann bezahlst Du dafür. Doch wenn deine Landingpage nicht das liefert, was deine Werbung verspricht, dann wird deine AdWords-Kampagne zu einem Fass ohne Boden. Um solche Probleme von Anfang an zu vermeiden, zeigen wir Dir ein paar Tipps, die Dir dabei helfen sollen Input und Output in einem ausgewogenen Verhältnis zu gestalten:

Setze ein maximales Budget fest

Google AdWords bietet die Möglichkeit eine Obergrenze für ein Budget zu erstellen. Das heißt: Nachdem Du die Cost-per-Click (CPC) festgelegt hast, die Du bereit bist auszugeben, kannst Du ein Limit für deine Ausgaben in Summe einstellen. Wird dieses Limit erreicht, werden deine Google-AdWords-Anzeigen automatisch gestoppt. Leider lassen einige Unternehmer manchmal ihre Anzeigen laufen, ohne den Erfolg zu analysieren. Das Geld fliegt in dieser Zeit förmlich zum Fenster hinaus.

Hier empfiehlt es sich häufig lieber klein anzufangen und nach dem Ablauf einer Kampagne zu prüfen, ob die gewünschten Ergebnisse eingetreten sind. Ist das nicht der Fall, könnt ihr eure Ads oder die Keywords noch einmal überarbeiten. Stellt sich ein Erfolg ein, dann könnt ihr die Anzeigengruppe einfach reaktivieren und müsst nicht wieder alles neu gestalten.

Vermischung von Keywords und Themen

Manche Nutzer von AdWords machen den Fehler und vermischen alle Keywords in einer Anzeigengruppe. Dabei sollte sich eine Gruppe immer um ein Produkt und seine spezifischen Keywords drehen. Hier ein Beispiel für einen Online-Shop mit je einer Liste von Keywords für gute und eine schlechte Anzeigengruppen. So geht es falsch:

Anzeigengruppe „Musik hören“

  • MP3 Player kaufen
  • MP3 Player für Kinder
  • Digitalradio kaufen
  • Digitalradio für Kinder
  • usw.

Das Problem hierbei ist, dass der Nutzer beim Sehen einer Anzeige aus einer Anzeigengruppe immer nur auf eine Landingpage geleitet werden kann. Interessiert er sich für die Digitalradios, findet dann aber MP3-Player, dann wird er ganz schnell weg sein.

Daher ist es besser um jedes Keyword, bzw. um einen Oberbegriff eine eigene Anzeigengruppe zu erstellen. So geht es richtig:

Anzeigengruppe „MP3-Player“:

  • MP3 Player kaufen
  • MP3 Player für Kinder
  • billiger MP3 Player
  • bester MP3 Player
  • usw.

Anzeigengruppe „Digitalradios“:

  • Digitalradio kaufen
  • Digitalradio für Kinder
  • bestes Digitalradio
  • usw.

Ihr seht also, eine saubere Trennung von Themen ist in AdWords unerlässlich. Ansonsten landen die Besucher nicht dort, wo sie hin wollen oder sollen.

Der falsche Klickpreis

Bei AdWords gibt es unterschiedlich gute Anzeigenplätze, um die sich die Kunden mit ihren Ads streiten. Diese werden im Tool intern so versteigert, dass immer der Werbekunde den besten Platz erhält, der bereit ist für ein bestimmtes Keyword das meiste Geld zu bezahlen. Danach werden die Kosten in Form von Pay-Per-Click (PPC) abgerechnet.

Die Schwierigkeit ist es, den optimalen Preis für jeden Klick auszuknobeln. Hierbei gibt es zwei Probleme:

Ist euer Angebot beim CPC sehr hoch, dann werdet Ihr auf den besten Plätzen landen und wahrscheinlich auch mehr Traffic auf eure Seiten oder Shops generieren. Die große Frage ist nur, ob sich dadurch der Umsatz ausreichend erhöht, um diese Kosten zu rechtfertigen.

Auf der anderen Seite darf man auch nicht zu sehr knausern mit dem Preis. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei den bezahlten Anzeigen, die oberhalb der Ergebnisse einer Suchanfrage erscheinen, eine schlechte Platzierung kaum noch Auswirkungen auf den Traffic hat. In diesem Fall werdet ihr Geld ausgeben, aber so gut wie keinerlei Resultat bei den Besucherzahlen dafür sehen.

Es erfordert ein wenig Know-How und Optimierung, um die besten Preise für die Anzeigen bei AdWords zu finden.

Ab wann macht eine professionelle Agentur Sinn?

Google Adwords - für deutlich mehr SichtbarkeitAdWords ist ein relativ einfaches Tool, mit dem Marketing Mitarbeiter ihre Anzeigen schnell und unkompliziert erstellen können. Dennoch gibt es Best Practices und Erfahrungswerte, die hilfreich sind, um das Maximum aus den Google Ads herauszuholen. Das spart nicht nur Geld, sondern hilft auch dabei mehr Umsatz zu erzielen. In folgenden Situationen empfehlen wir euch eine professionelle Webagentur einzuschalten:

Hart umkämpfte Keywords

Es gibt Keywords, die sind so hart umkämpft, dass es auf dem direkten Wege kaum Chancen gibt mit AdWords Erfolg zu haben. In solchen Fällen ist es ratsam eine andere Strategie zu wählen. Das könnte zum Beispiel die gezielte Eroberung von mehreren Kombinationen aus Longtail Keywords sein, deren Suchvolumen etwas geringer ist.

Großer Etat – wenig Erfahrung

Es gibt Firmen, die neu auf diesem Gebiet sind und plötzlich ein größeres Werbebudget erhalten, um den Umsatz des Unternehmens zu steigern. Die Erfolge sollen natürlich sofort und in großem Umfang kommen. Wie bereits erwähnt, erfordert der Umgang mit Google AdWords Erfahrung. Dieses aufzubauen ist in kurzer Zeit nur schwer möglich. Deshalb ist es auch hier ratsam Hilfe von Extern zu holen.

Wenn das Geschäft online erfolgen soll

Wer ganz gezielt ein Online-Business aufbauen möchte, der benötigt meist auf schnellstem Wege Traffic, ansonsten könnte das Unternehmen scheitern. Oder, es würde zumindest ewig dauern, bis Besucher durch die organischen Suchergebnisse auf die Seite kommen. Möglicherweise sind diese dann auch zu wenig, um rentabel zu arbeiten. Auch hier kann ein Experte von einer erfahrenen Agentur einen wertvollen Beitrag leisten.

Gratis-Download

Hilfreiche Anleitungen und Checklisten für Dein Onlinemarketing.

Gratis-Sichtbarkeitsanalyse

Entdecke welches Potential in Deiner Webseite schlummert.

Kontakt

Du hast Fragen zum Onlinemarketing oder speziell zu diesem Thema?

MEHR LESEN ÜBER: "Marketing"