Google AdWords – Erklärung, Tipps und Strategie

Mehr als 1.000 Kunden vertrauen bereits auf unsere Online-Marketing-Strategie:

Google AdWords ist ein starkes Werkzeug, um gezielt potenzielle neue Kunden über Google zu erreichen. Damit sprichst Du ganz gezielt Deine Zielgruppe an, wenn Du bestimmte Punkte beachtest und eine effiziente Strategie verfolgst. Hier klären wir wichtige Fragen, geben Tipps und helfen Dir bei Deiner individuellen Strategie.

Was ist Google AdWords und funktioniert es?

Google AdWords ist das Tool, mit dem jeder Werbung auf den Suchergebnisseiten von Google machen kann. Du kannst zu jedem Keyword, das Du für richtig hältst, eine Anzeige schalten. Damit kannst Du die User über Google auf Deine Website, Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam machen. Und zwar genau zu den Themen, die ihn gerade in dem Moment interessieren. Zielgerichteter kann es kaum sein.

Denn die User geben ihre Suchanfrage ein und falls Du eine Anzeige für dieses Keyword in Google AdWords bzw. Google Ads angelegt hast, wird sie dem User angezeigt. Auf diese Weise ebnet Dir Google den Zugang zu einer unglaublich großen Zahl an potentiellen Kunden mit echtem Interesse. Streuverluste im Marketing kannst Du damit gering halten, wenn Du mit der richtigen Strategie ans Werk gehst.

Benötigst Du einen Account?

Um Anzeigen zu schalten, benötigst Du nur einen Account für Google allgemein. Damit kannst Du unkompliziert ein Google Ads Konto erstellen. Als nächstes legst Du eine Kampagne an. Innerhalb dieser Kampagne legst Du dann Anzeigen für Deine Keywords an. Ganz wichtig ist, dass Du ein Budget festlegst, damit Du die Kosten begrenzt.

Wie viel kostet eine Anzeige?

Denn wie viel Dich eine Anzeige bzw. eine Kampagne kostet, hängt davon ab, wie hoch der Preis für einen Klick ist. Das ist der sog. CPC – Cost per Click. Der wird dadurch bestimmt, wie viel Deine Konkurrenten bereit sind zu zahlen. Denn wer ganz oben mit seiner Anzeige eingeblendet wird, ergibt sich aus einer Auktion.

Wie legst Du das Ziel Deiner Kampagne fest?

Außerdem musst Du festlegen, was Dein Ziel mit einer Kampagne ist.

Mehr..

  • Anrufe
  • Verkäufe oder Registrierungen über die Website
  • Ladenbesuche

Du kannst die Kampagne auf ein oder mehrere Länder begrenzen oder die Ads weltweit oder für einen bestimmten Ort einblenden lassen. Das hängt ganz von Dir ab

Wofür benötigest Du eine Anzeigengruppe?

Daran anschließend erstellst Du eine Anzeigengruppe, ermittelst geeignete Keywords und erstellst passende, optimierte Anzeigen. Davon kannst Du mehrere erstellen, sodass es sinnvoll ist, für jeden Bereich eine eigene Anzeigengruppe zu erstellen.

Deswegen ist die wichtigste Anlaufstelle der Keyword-Planner. Er wird Dir bei der Erstellung der Kampagne sehr hilfreich sein. Du erreichst ihn über den Button für das Werkzeug bzw. Schraubenschlüssel oben rechts am Bildschirmrand. Er wird Dir aber auch bei der Erstellung der Anzeigengruppe automatisch angezeigt. Er enthält zwei nützliche Tools, bzw. Unterfunktionen:

  • Keyword-Ideen Finder
  • Suchvolumen und Preisprognosen Planer

Wie ermittlest Du die richtigen Keywords?

Wenn User online nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchen, dann verwenden sie unterschiedliche Suchphrasen, obwohl sie nach ähnlichen Informationen suchen. Ein paar Beispiele:

  • Waschmaschine billig kaufen
  • billige Waschmaschine kaufen
  • Waschmaschine kaufen billig
  • usw.

Jede dieser Phrasen meint eigentlich immer dasselbe. Dennoch sind sie für den Algorithmus unterschiedliche Suchbegriffe, die aber zu einem semantischen Cluster gehören, der verschiedene Suchbegriffe für ein Thema enthält. Mit Hilfe des Ideen-Finders kannst du solche Kombinationen von Keywords ermitteln und in deine Kampagne integrieren.

Was ist der Preisprognosen Planer?

Dieses Werkzeug zeigt Dir auch das ungefähre Suchvolumen für ein bestimmtes Keyword an. Es gibt Dir gleichzeitig einen Hinweis zu den Klickpreisen, die du dafür einplanen solltest. Zudem zeigt Dir das Programm schon eine Berechnung an, wie viele zusätzliche Besucher Du dafür ungefähr erhalten wirst. Das heißt, du bekommst einen ersten Überblick darüber, welchen Effekt deine Kampagne haben wird.

Wie erstellst Du eine Anzeigengruppe?

Nachdem Du damit also eine Marktanalyse gemacht hast, kannst Du eine Anzeigengruppe einrichten. Hier gibst Du einfach all jene Keywords und deren verschiedenen Kombinationen ein, für die Du gefunden werden möchtest. Du hinterlegst einen Klickpreis, den du dafür zahlen möchtest und dann kann es eigentlich schon losgehen. Wenn die Anzeigen aktiv sind, dann erscheinen deine Anzeigen bald darauf über, unter oder neben den organischen Suchergebnissen oder auch auf den Webseiten von AdSense-Partnern.

Welche Arten von Ads gibt es?

Google Adwords - hierfür ist es

Du wählst, wo bzw. in welcher Form die Anzeigen einer Kampagne erscheinen sollen:

  • Search Network (das sind die eben erwähnten Suchergebnisseiten bzw. SERPs)
  • Display Network (verschiedene Anzeigen auf vielen verschiedenen Seiten im gesamten Internet)
  • Shopping Ads (erscheinen mit Bild und Preis ebenfalls auf den SERPs)
  • Je nachdem, welche Kategorie Du wählst, werden unterschiedliche Arten von Anzeigen ausgespielt.

Anzeigen im Search Network

Die Ads des Search Network befinden sich über den organischen Suchergebnissen und unterscheiden sich äußerlich kaum davon. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal: Das Wort „Anzeige“, was grün eingerahmt ist. Davon gibt es aktuell bis zu vier oben und bis zu vier unten am Ende der SERP. Das hängt davon ab, wie viele Unternehmen bzw. Websitebetreiber Anzeigen schalten.

Anzeigen im Display Network

Die Ads, die Du über das Display Network schaltest, erscheinen auf Websites, die dafür eigens Platz schaffen. Meist werden dann Anzeigen rechts am Rand, unten oder sogar im Text als optische Auflockerung angezeigt. Es gibt also jede Menge Gelegenheit für User, Anzeigen zu klicken. Der Clou an der Sache ist, dass Google aufgrund der Browser-Cookies des Users sehr zielgenau Anzeigen ausspielen kann. Dadurch wird wie beim Search Network immer passende Werbung angezeigt, was die Streuverluste verringert.

Google Adwords - Das musst Du wissen

Anzeigen im Display Network

Die Ads, die Du über das Display Network schaltest, erscheinen auf Websites, die dafür eigens Platz schaffen. Meist werden dann Anzeigen rechts am Rand, unten oder sogar im Text als optische Auflockerung angezeigt. Es gibt also jede Menge Gelegenheit für User, Anzeigen zu klicken. Der Clou an der Sache ist, dass Google aufgrund der Browser-Cookies des Users sehr zielgenau Anzeigen ausspielen kann. Dadurch wird wie beim Search Network immer passende Werbung angezeigt, was die Streuverluste verringert.

Google Adwords - So geht's

Shopping Ads

Shopping Ads kennt jeder, der mithilfe der Google Search auf Shopping-Tour geht. Dann werden ebenfalls oben oder rechts bei der organischen Suche Anzeigen eingeblendet, die ein Produktbild, einen Preis, die Website oder den Shop sowie das Ads-Netzwerk zeigen.

Klickt der User dann die Anzeige, wird er direkt zum Shop weitergeleitet.

Google Adwords - So funktioniert's

Wichtige oder häufig gestellte Fragen zu Google Ads

Wie viel kostet Google AdWords und was kostet eine Anzeige bei Google?

Grundsätzlich ist es kostenfrei, ein Google Ads Konto einzurichten. Die Kosten entstehen erst durch aktive Kampagnen. Und auch nur dann, wenn die User Deine Anzeigen klicken. Die einzelnen Preise pro Klick variieren teilweise stark von Keyword zu Keyword. Bei einigen Keywords sind es nur wenige Cent und bei manchen Keywords liegt der CPC bei mehreren Euro. Das kann hoch gehen bis über 10 Euro oder sogar an die 20 Euro. Das Keyword „übersetzungsbüro“ hat sogar einen Marktwert von 30 Euro pro Klick (Stand Dezember 2019).

Aufgrund dieser variablen Kosten kann man also schlecht pauschalsagen, dass eine bestimmte Anzahl Anzeigen für eine bestimmte Anzahl von Keywords den Betrag X kostet. Das hängt stark von den individuellen Bedürfnissen, Einstellungen und der Strategie ab.

Was ist eine Adword Kampagne?

Eine AdWord Kampagne ist eine Sammlung von Anzeigengruppen, die eine Kampagne im Idealfall in sinnvolle Bereiche teilt, z.B. nach regionalen Merkmalen, wie z.B. nach Bundesländern oder Großstädten. Auch Produktgruppen bieten sich an, um dafür eine Ads-Anzeigengruppe zu erstellen und für Produkte mit gleichen Merkmalen je eine Anzeige zu bestimmten Keywords zu erstellen.

Hier ein simples Beispiel: Wir wollen Google Ads für Produkte der Kategorie Schuhe schalten. Dazu erstellen wir eine Anzeigengruppe „Turnschuhe“. Darunter kommt dann je eine Anzeige für blaue, weiße, schwarze Turnschuhe usw. Aber verlier Dich nicht in Details! Mehr dazu weiter unten.

Was ist Google AdWords Express?

Die Express-Variante ist sozusagen eine abgespeckte Version der umfangreichen „Vollversion“ des Tools. Dabei kommt das Interface in einer vereinfachten Version daher. Das ist für Einsteiger gedacht und soll dafür sorgen, dass der Benutzer nicht im ersten Moment durch die Fülle der Möglichkeiten überfordert ist. Das hat allerdings zur Folge, dass auch die Einstellungsmöglichkeit eingeschränkt sind.

Damit kann die Einsteiger-Version Google AdWords Express aber auch gefährlich werden, weil Du auch weniger Kontrolle über das Budget hast, wenn Du nicht vorsichtig bist. Daher raten wir Dir, Dich gleich mit „richtigen“ Variante von Google AdWords zu beschäftigen. Denn eine wirklich zielgerichtete, effiziente und effektive Werbekampagne lebt davon, dass Du ganz genau einstellen kannst, wer was wann und wie eingeblendet bekommt. Das dämmt die Streuverluste auf ein Minimum ein. Das heißt, dass Du Dein Budget sinnvoll einsetzt.

Was würdest du empfehlen, um die Performance einer Google Adwords Kampagne zu verbessern?

Definitiv möglichst genau passend eingestellte Anzeigen. Die Anzeigen müssen Deine Zielgruppe abholen. Deine Alleinstellungsmerkmale müssen knapp und prägnant rüberkommen. Du solltest klar machen, welches Problem Dein Unternehmen löst oder welchen Bedarf es deckt. Was hat der User davon, wenn er Dein Produkt kauft oder Deine Dienstleistung in Anspruch nimmt? Die wichtigsten Punkte musst Du kommunizieren, auch wenn in der Google Ads Anzeige nicht viel Platz ist.

Darf man Anzeigen über Google Adwords schalten, die das eigene Produkt als Alternative für Konkurrenten vorschlägt?

Das ist eine komplizierte Frage, die normalerweise einen speziell geschulten und erfahrenen Juristen mit viel Arbeit versorgt. Wir raten davon ab. Kommuniziere lieber, warum Dein Produkt einzigartig ist und was es von allen anderen abhebt. Der User wird dann schon die Konkurrenz von alleine im Kopf durchgehen und aussortieren. Das ist jedenfalls juristisch ungefährlicher.

Welche Alternativen gibt es zu Google AdWords?

Die Alternativen zu Google AdWords sind gleichzeitig die Alternativen zu Google: Yahoo, Bing, um die größten zu nennen. Diese Suchmaschinen haben vergleichbare Services für bezahlte Werbeeinblendungen. Dann gibt es noch zahlreiche Werbenetzwerke, mit denen Du Suchmaschinen und Websites mit Anzeigen füttern kannst. Das ist immer eine Frage der Netzwerke und Kooperationen sowie natürlich auch wie immer eine Geldfrage. Das Feld der Anbieter ist ziemlich breit, sodass wir keine Empfehlung geben können. Denn auch dabei kommt es immer auf das individuelle Setting an. Aber eines ist sicher: Googles Marktmacht sichert Dir beste Chancen auf viel Traffic, sodass Du mit Google AdWords nichts falsch machen kannst.

Wann sind Google Ads sinnvoll?

Viele Websitebetreiber und Unternehmen rätseln, ob es sich lohnt, in Google AdWords zu investieren. In der Regel können wir sagen: Ja, das tut es. Aber Du solltest dabei eine klare Strategie haben und dementsprechend Netzwerke, Keywords und Budgets für Deine Anzeigen einstellen.

Einfach pauschal Anzeigen schalten bedeutet normalerweise, dass die Streuverluste hoch sind und Du Geld verbrennst. Zumindest wenn Deine Keywords zu allgemein gewählt sind. Natürlich sollten Deine Anzeigen auch auf Keywords und Zielgruppe optimiert sein.

Aber Google Ads sind definitiv sinnvoll, um in vielen Situationen dem Wettbewerb eine Nase voraus zu sein und mehr Klicks und Conversions zu generieren. Also, mehr Kunden zu gewinnen.

Was sind die besten Google Adwords Marketing Tipps?

Das ist schwer pauschal zu beantworten, weil es immer darauf ankommt, was Du Dir für Ziele gesteckt hast, was Du anbietest und wie Deine Zielgruppe aussieht. Aber im Strategie-Teil unten findest Du Tipps, mit denen Du diese Frage selber beantworten kannst. Falls nicht, melde Dich bei uns, damit wir eine für Dich passende Strategie entwickeln können.

Welche Fehler sollte ich bei Google AdWords unbedingt vermeiden?

Google Adwords - was bringt es?

Wir haben dir gezeigt, wie einfach das Backend von AdWords grundsätzlich zu bedienen ist. Doch wie jedes Marketing-Tool, bietet auch Google AdWords die Möglichkeit in kurzer Zeit viel Geld zu verbrennen. Ein Klick ist im Internet sehr leicht getätigt. Jedes Mal, wenn in einer Suchanfrage oder auf einer Webseite deine Ads zu sehen sind und das passiert, dann bezahlst Du dafür. Doch wenn deine Landingpage nicht das liefert, was deine Werbung verspricht, dann wird deine AdWords-Kampagne zu einem Fass ohne Boden. Um solche Probleme von Anfang an zu vermeiden, zeigen wir Dir ein paar Tipps, die Dir dabei helfen sollen, erfolgreich Google Ads zu schalten:

Setze ein maximales Budget fest

Google AdWords bietet die Möglichkeit eine Obergrenze für ein Budget zu erstellen. Das heißt: Nachdem Du den Cost-per-Click (CPC) festgelegt hast, en Du bereit bist auszugeben, kannst Du ein Limit für deine Ausgaben in Summe einstellen. Wird dieses Limit erreicht, werden deine Google-AdWords-Anzeigen automatisch gestoppt. Leider lassen einige Unternehmer manchmal ihre Anzeigen laufen, ohne den Erfolg zu analysieren. Das Geld fliegt in dieser Zeit förmlich zum Fenster hinaus.

Hier empfiehlt es sich häufig lieber klein anzufangen und nach dem Ablauf einer Kampagne zu prüfen, ob die gewünschten Ergebnisse eingetreten sind. Ist das nicht der Fall, kannst Du Deine Ads oder die Keywords noch einmal überarbeiten. Stellt sich ein Erfolg ein, dann kannst Du die Anzeigengruppe einfach reaktivieren und musst nicht wieder alles neu gestalten.

Vermischung von Keywords und Themen

Manche Nutzer von AdWords machen den Fehler und vermischen alle Keywords in einer Anzeigengruppe. Dabei sollte sich eine Gruppe immer um ein Produkt und seine spezifischen Keywords drehen. Hier nochmal ein detaillierteres Beispiel für einen Online-Shop: Eine Liste von Keywords für gute und eine schlechte Anzeigengruppen.

So geht es falsch:

Anzeigengruppe „Musik hören“

  • MP3 Player kaufen
  • MP3 Player für Kinder
  • Digitalradio kaufen
  • Digitalradio für Kinder
  • usw.

Das Problem hierbei ist, dass der Nutzer beim Klicken einer Anzeige aus ein und derselben Anzeigengruppe immer nur auf eine Landingpage geleitet werden kann. Interessiert er sich für die Digitalradios, findet dann aber MP3-Player, dann wird er ganz schnell weg sein.

Daher ist es besser um jedes Keyword, bzw. um einen Oberbegriff eine eigene Anzeigengruppe zu erstellen. So geht es richtig:

Anzeigengruppe „MP3-Player“:

  • MP3 Player kaufen
  • MP3 Player für Kinder
  • billiger MP3 Player
  • bester MP3 Player
  • usw.

Anzeigengruppe „Digitalradios“:

  • Digitalradio kaufen
  • Digitalradio für Kinder
  • bestes Digitalradio
  • usw.

Ihr seht also, eine saubere Trennung von Themen ist in AdWords unerlässlich. Ansonsten landen die Besucher nicht dort, wo sie hin wollen oder sollen.

Der falsche Klickpreis

Bei AdWords gibt es unterschiedlich gute Anzeigenplätze, um die sich die Kunden mit ihren Ads streiten. Diese werden im Tool intern so versteigert, dass immer der Werbekunde den besten Platz erhält, der bereit ist für ein bestimmtes Keyword das meiste Geld zu bezahlen. Danach werden die Kosten in Form von Pay-Per-Click (PPC) abgerechnet.

Die Schwierigkeit ist es, den optimalen Preis für jeden Klick auszuknobeln. Hierbei gibt es zwei Probleme:

Ist euer Angebot beim CPC sehr hoch, dann werdet Ihr auf den besten Plätzen landen und wahrscheinlich auch mehr Traffic auf eure Seiten oder Shops generieren. Die große Frage ist nur, ob sich dadurch der Umsatz ausreichend erhöht, um diese Kosten zu rechtfertigen.

Auf der anderen Seite darf man auch nicht zu sehr knausern mit dem Preis. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei den bezahlten Anzeigen, die oberhalb der Ergebnisse einer Suchanfrage erscheinen, eine schlechte Platzierung kaum noch Auswirkungen auf den Traffic hat.

Es erfordert ein wenig Know-How und Optimierung, um die besten Preise für die Anzeigen bei AdWords zu finden.

Strategie – Tipps für Deinen individuellen Erfolg

Google Adwords - wobei hilft es?

„Mache ein gutes Produkt und rede darüber“ ist ein viel zitierter Grundsatz im Marketing. Und es stimmt einfach. Aber um darüber reden zu können, musst Du wissen, was Du wie am besten sagst.

Und um eine gute Strategie aufzustellen und alle dafür wichtigen Aspekte genau zu kennen und auf den Punkt zu bringen, musst Du Dir erst einmal selber darüber im Klaren sein. Kennst Du Deine Alleinstellungsmerkmale? Und sind die wirklich anders als bei Deinen Konkurrenten? Kennst Du Deine Zielgruppe und ist es die Richtige? Viele Unternehmen können da nur schwammig antworten. Oft wiederholen sie auch nur Phrasen, die in der ein oder anderen Form auch die Mitbewerber am Markt bringen. Sei anders und bringe das auch möglichst prägnant in den Ads rüber.

Kurze Checkliste mit den wichtigsten Punkten

  • Zielgruppe kennen und passende Ansprache klären
  • Alleinstellungsmerkmale kennen und knapp kommunizieren
  • Was sind Deine Vorteile? Wie ist Dein Mehrwert gegenüber der Konkurrenz?
  • Was macht Dein Produkt/Angebot einzigartig
  • Hebe Dich aus der Masse ab

Das kann eine Menge Punkte ergeben, aber es lohnt sich, das vor dem Schalten von Ads zu definieren. Dann kannst Du dich je nach konkretem Thema einer Anzeige aus diesem Topf bedienen und das richtige Produkt mit den richtigen Argumenten bei der richtigen Zielgruppe unterbringen. Das gilt übrigens ebenso für Deine Marketingstrategie insgesamt.

Wie wichtig sind lokale Suchen?

Es gibt Keywords, die sind hart umkämpft. Sie zu erobern ist sehr teuer und nahezu unmöglich. Zum Beispiel:

  • Steuerberater
  • Auto kaufen
  • Immobilie mieten
  • usw.

Dabei wäre es häufig gar nicht notwendig sie in dieser allgemeinen Form zu verwenden. Vor allem dann, wenn dein Unternehmen seine Kunden primär lokal findet. Daher macht es durchaus Sinn, einen regionalen Bezug in die Anzeigen einzubauen, da diese Keywords deutlich weniger umkämpft und dadurch viel billiger sind. Beispiele:

  • Auto kaufen Paderborn
  • Steuerberater München Nord
  • Italienisches Restaurant Hannover Laatzen

Diese Begriffe sind viel spezieller und werden euch zudem viel eher die Interessenten liefern, die Ihr mit eurer Seite ansprechen wollt.

Wie misst Du den Erfolg Deiner Kampagne?

Mit Hilfe von Google AdWords, aber auch mit Google Analytics kannst Du ganz genau verfolgen, ob deine AdWords-Kampagnen Früchte tragen. Du kannst ganz genau den Website Traffic einer jeden einzelnen Unterseite und Landingpage verfolgen. Zudem zeigt es auch die Quelle an, von der ein Aufruf erfolgt ist. Wenn Du merkst, dass deine Maßnahmen nicht den gewünschten Effekt haben, dann kannst Du im nächsten Schritt deine Adwords-Anzeige überarbeiten und optimieren.

Außerdem lässt sich in Google-Analytics ein Conversion Tracking einrichten. Auf diesem Weg lassen sich bestimmte Ereignisse als Ziele einer Kampagne definieren. Hier einige Beispiele:

  • Eine Bestellung in deinem Online-Shop
  • Ein Produkt wird in den Einkaufswagen gelegt
  • Im Kontakformular hinterlässt jemand seine Daten
  • Die Scrolltiefe einer Seite bis hin zu einer bestimmten Marke
  • Ein bestimmtes Seitenelement erhält einen Klick
  • usw.

Mit Hilfe dieser Daten lassen sich Google AdWords Kampagnen sehr detailliert auswerten und danach verbessern.

Ist SEO Optimierung wichtig?

Was für die SEO Optimierung Deines holistischen Contents gilt, sollte auch für Deine Ads gelten: optimiere sie und das laufend. Das Wording macht oft den entscheidenden Unterschied aus, um User mithilfe von Ads auf Deine Seite zu bringen. Daher muss jedes Wort sitzen. Vermeide Worthülsen und allgemeine Versprechen. Das kann jeder. Hebe Dich ab.

Bei den Anzeigen für das Search Network musst Du auf die gleichen Grundsätze achten wie der CtR-Optimierung. Da bei sind der sog. SEO Titel, die Meta Description und die URL wichtig. Das ähnelt den Textbausteinen für Ads. Denn da bekommst Du den „1. Anzeigentitel“ und den „2. Anzeigentitel“, die beide jeweils maximal 30 Zeichen lang sein dürfen. Den 2. Anzeigentitel brauchst Du aber nicht unbedingt zu füllen. Bei der Beschreibung hast Du maximal 90 Zeichen zur Verfügung. Wenn Du daran arbeitest, bekommst Du auch eine Anzeigenvorschau, die Dir das Erscheinungsbild der späteren Anzeige präsentiert.

Denk beim Texten an folgenden Grundsatz: Zu viel kann schaden – zu wenig aber auch. Die Balance ist wichtig, aber das richtige Maß ist immer auch von der Zielgruppe und den Produkten abhängig. Zu guter Letzt legst Du noch eine Landingpage fest, die für alle Ads einer Anzeige gilt.

Das allerwichtigste für die Optimierung ist die Messung. Ohne Daten kannst Du nichts optimieren. Dann stocherst Du nur im Dunklen und musst Dich auf Meinungen verlassen. Die sind meist nichts wert, weil Du nie wirklich genau weißt, wie der User tickt. Da heißt es: Rantasten. Und das geht am besten, wenn Du Daten über den Erfolg oder Misserfolg von Ads hast. Nur dann kannst Du Aussagen treffen, ob Du das Interesse der User triffst.

Werkzeugkasten für die richtige Google Ads Strategie

Google Adwords - für deutlich mehr Sichtbarkeit

Die richtigen Keywords

Verwende ausreichend Zeit für die Recherche der richtigen Keywords. Achte darauf, dass sie nicht zu allgemein sind. Du kannst auch den Markt prüfen, indem Du das Keyword einfach in die Google Suche eingibst und Dir notierst, was für Seiten dabei ausgeliefert werden. Das Tool Google Trends kann auch helfen.

Die richtige Einstellung zu verwandten Keywords

Einer der wichtigsten Punkte, der für alle Ads gilt: Die Einstellung, ob die Anzeige für ein gewähltes Keyword eingeblendet wird, das „weitgehend passend“ ist, für die „passende Wortgruppe“ oder „genau passend“ sein muss.

„Weitgehend passend“ heißt, dass die Anzeige eigentlich für alles ausgeliefert wird, das auch nur annähernd mit dem gewählten Keyword zusammenhängt. Jetzt sollte Dir schon klar sein, dass dabei Streuverluste und unnötige Ausgaben vorprogrammiert sind.

Beispiel: fitnessstudio. Wenn das Dein Keyword ist und Du ein Fitnessstudio-Betreiber bist und die Einstellung „Weitgehend passend“ wählst, wird die Anzeige bei allen möglichen Suchanfragen eingeblendet. Dann wäre Deine Anzeige unsinnig und generiert zusätzlich möglicherweise sogar Kosten.

„Passende Wortgruppe“ bedeutet, dass es wirklich passende Suchanfragen sind, bei denen Deine Anzeige auftaucht. Wählst Du diese Einstellung, dann ist das Keyword mit Anführungszeichen gekennzeichnet.

„Genau passend“ ist selbsterklärend: Nur bei Suchanfragen, die exakt dem Wortlaut entsprechen, erscheint Deine Anzeige. Diese Einstellung erkennst Du in Google AdWords an den eckigen Klammern. Zum Ausprobieren ist diese Einstellung sinnvoll, allerdings kann die Reichweite sehr begrenzt sein. Handelt es sich jedoch um ein allgemeines Keyword, kann sich diese Einstellung auch lohnen. Es kommt wieder auf den Markt und die Zielgruppe an.

Brand-Keywords

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, auch auf sog. eigene Brand-Keywords Anzeigen zu schalten, auch wenn das auf den ersten Blick nach Verschwendung aussieht. Denn Du landest auf den SERP in der Regel ganz oben, wenn jemand den Namen Deines Unternehmens googelt. Aber es kann sein, dass Konkurrenten Deinen Unternehmensnamen als Keyword für ihre Anzeigen wählen, um eingeblendet zu werden.

Pauschal und aggressiv bei knallharten transaktionalen oder navigationalen Keywords

Zu platte Ansprache in Deinen Anzeigen ist meist keine erfolgversprechende Idee. Aber auch hier kommt es immer drauf an, in welchem Markt Du unterwegs bist oder wie die Einstellung Deiner Zielgruppe aussieht. Manchmal kann es bei Keywords mit glasklarer Kaufabsicht (transaktionale Keywords) einfach helfen, wenn Du auch einfach und plakativ wirbst.

Aber hier ist Vorsicht geboten. Am besten orientierst Du Dich an der Konkurrenz und nimmst zunächst nur kleine Änderungen vor. Dann wieder messen und wiederum ändern und optimieren. Das ist ein ständiger Kreislauf.

Remarketing

Remarketing ein machtvolles Mittel, das manchmal unterschätzt wird. Damit wird die Anzeige nur solchen Usern eingeblendet, die bereits auf Deiner Website waren oder Deine App benutzt haben. Gezielter kann eine Anzeige also nicht sein. Viele Customer Journeys, die irgendwann zu einer Conversion führen, fangen mit einer oragnischen Google Suche an, haben aber als Zwischenstation Klicks auf bezahlte Anzeigen. Der Hintergrund? Der menschliche Prozess der Entscheidungsfindung. Denn wir vergleichen, überlegen, vergleichen wieder und überlegen es uns mehrmals anders. Google Ads holen den User in diesem Prozess immer wieder ab und begleiten ihn auf dieser Reise. Im Idealfall hast Du Deine Ads und Dein Remarketing so optimiert, dass sie Deine Conversion Rate steigern.

Dabei ist eine sehr vielversprechende Vorgehensweise, SEO und SEA zu verbinden. Bringe Deine Seite im organischen Ranking nach oben, um Traffic zu erzeugen, den Du dann mit gezieltem Remarketing in den Conversion Funnel bringst. Denn der User hat ja schon Interesse gezeigt, indem er Deine Seite besucht hat. Jetzt liegt es an Dir, mit effektiven Ads dafür zu sorgen, dass das Interesse konkreter wird.

Checkliste: Google Ads Tipps für sinnvolle Ads und Kampagnen

  • Regional begrenzen
  • Nur in den Sprachen, die Du und Deine Website auch bedienen können
  • Nur sinnvolle Keywords, die zu Dir passen
  • Die Auslieferung der Anzeige auf bestimmte Keywords optimieren und nicht für Keywords die „weitgehend passend“ sind, sonst laufen die Kosten aus dem Ruder
  • Die Auktionseinstellungen mit Vorsicht auswählen, damit Du nicht zu aggressiv vorgehst und um die Kosten zu deckeln
  • Sinnvolle Tageslimits für das Budget der Kampagne festlegen; Extra Tipp: fange mit kleinen Budgets an, um das Ganze zu testen

Hier der Link zur YouTube-Playlist von Google, die eine knappe Einführung in Google AdWords gibt:

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Christian Seigwasser - Geschäftsführer von Kundenwachstum, der Online Marketing Agentur aus Hannover

Christian Seigwasser

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