Nicht nur für den normalen User ist es besonders vorteilhaft, wenn die WordPress Pagespeed hoch und die Seite damit rasch zu bedienen ist. Nun wird diese Eigenschaft dank des Suchmaschinengiganten Google auch für die WordPress-Website-Betreiber wichtig, da Optimierung die Performance der Ladezeit verbessert. Dies honoriert Google, da so die Browser schneller Zugriff auf deine Seite bekommen. Mit einem besseren Ranking als bei Seiten, deren WordPress Pagespeed zu langsam ist. Speziell bei der Suche auf mobilen Endgeräten mit geringerer Total Cache Größe könnte eine Webseite bevorzugt werden, deren WordPress Pagespeed besonders gut performt.

Allgemeines zu WordPress

Die WordPress Pagespeed ist bei der seit Jahren beliebten Desktop-Suche schon lange ein wichtiger Rankingfaktor. Ob man nun die WordPress Pagespeed für einen Blog oder eine „normale“ Webseite verbessern will, die Zeit könnte dank der Google-Belohnung dafür nicht günstiger sein. Denn Teil des Google PageSpeed Insights Score ist auch die Performance der WordPress Pagespeed.

Wir zeigen dir hier in einigen einfachen und schnell durchzuführenden Schritten, wie du deine eigene Seite optimieren kannst. Im Endergebnis wird sich die WordPress Pagespeed deiner Webseite mit dem einen oder anderen nützlichen Tool optimieren lassen. Strategien für die Optimierung deiner WordPress-Seite sind unter anderem die Optimierung der Bildergrößen, das Kontrollieren der Plugins, das Optimieren der Themes, das Verbessern der Datenbanken, das Finden eines geeigneten Webhoster, wie man die Komprimierung auf dem Server startet, wie man Cache Plugins implementiert und wie man HTML, JavaScript und CSS verringert. Helfen bei der Optimierung deiner Webseite kann zum Beispiel auch das Tool WP Rocket. Nach der Anwendung wird deine Seite für Besucher eine höhere Usability aufweisen.

Faktoren, um deinen Pagespeed zu beschleunigen

Welchen Grund könnte außer der besseren Google-Performance deiner Seite dafürsprechen, die WordPress Pagespeed zu erhöhen? Unter anderem kann dies dafür ausschlaggebend sein, dass sich dadurch das Erlebnis des Nutzers verbessert. Die Folge davon ist, dass sich die Bounce Rate, also die Absprungrate verringert sowie die Conversion Rate erhöht. Letzteres wird alle jene WordPress-Seite Eigentümer interessieren, die darüber einen Online-Shop laufen lassen. Das Nutzerverhalten von Menschen, die sich deine Webseite ansehen wollen, ähnelt stark jenem, das man zeigt, wenn man einen Schaufensterbummel macht. Spricht einen etwas an, bleibt man stehen und betrachtet es weiter.

Erkennt man allerdings nicht gleich, worum es geht oder was einem angeboten wird, geht man einfach zum nächsten. Aktuelle Untersuchungen ergeben, dass rund 40 % der Internetuser eine Seite wieder verlassen, wenn das Laden länger als 2 bis 3 Sekunden dauert. Mit jeder durch zu langsame WordPress Pagespeed verlorene Sekunde steigt die Bounce Rate. Speziell Nutzer mobiler Angebote außerhalb von kostenlosen W-Lan erwarten von einer guten WordPress Seite einfach, dass sie sämtlichen Content schnell lädt.

Um den Status Quo der WordPress Pagespeed deiner Seite zu messen, gibt es online gute Tools. Dazu zählt unter anderem Webpagetest.org. Weiter Seiten, auf denen du die WordPress Pagespeed messen kannst, sind …

Maßnahmen, um WordPress Pagespeed zu verbessernBildergrößen optimieren

Langes, für bestimmte User zu langes, Laden deiner Webseite, beeinträchtigt die Verweildauer. Eine erste und einfache Möglichkeit, die WordPress Pagespeed zu verbessern ist die Optimierung der Bildergrößen. Bei der überwiegenden Zahl von WordPress Blogs und WordPress Seiten liegt hier das meiste Potential brach.

Viele Seitenbetreiber machen oder finden Bilder, die ihnen gefallen und laden diese unbearbeitet auf ihre WordPress-Seite hoch. Dass diese Bilder eine sehr hohe, oftmals eine unnötig hohe Auflösung haben, übersehen die Meisten. Für die Darstellung von Bildern sowohl bei Desktop-PCs wie auch auf mobilen Endgeräten reicht aber in der Regel eine viel kleinere Dateigröße. Wer also nicht direkt einen Blog über Fotos betreibt, dessen Produkte tatsächlich sehr gute und speziell hochauflösende Bilder sind, sollte hier an der Bildqualitätsschraube drehen.

Schau dir einfach die Pixel-Breite deiner Webseite an und optimiere die Bilder dementsprechend. Am einfachsten geht dies mit einem Rechtsklick auf ein Bild. Suche dann nach der Pixelbreite. Liegt die Breite bei beispielsweise 400 Pixel, sollten deine Bilder ebenfalls eine Maximalbreite von 400 Pixel haben. Bei breiteren WordPress-Seiten passe einfach die Pixelbreite entsprechend an. Der Vorteil dieser Maßnahme liegt klar auf der Hand. Kleinere Bilder werden rascher geladen als meist unnötig größere. Diese Pagespeed Optimierung, oder auch WordPress Tuning genannt, ist ein leichter Schritt. Dazu brauchst du lediglich ein Grafikprogramm, dass dies zu leisten imstande ist. Wer nicht über die gängigen Kaufprogramme verfügt, für den können auch kostenlose Alternativen nützlich sein.

Du stellst dir die Frage, wie man Bilder nachträglich verkleinern oder auch komprimieren kann? Möglich machen das für dich diverse WordPress Plugins.

Zum Beispiel

–          Smush Image Optimization, Compressio and Lazy Load,

–          EWWW Image Optimizer oder

–          Compress JPEG & PNG Images.

Diese WordPress Plugins helfen dir dabei, große Bilddateien zu verkleinern. Damit ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung WordPress Pagespeed Optimierung gegangen. Die besagten Plugins sind sehr gut selbsterklärend und unterstützen dich in der Handhabe. Die Verkleinerung der Bilder erhöht im Umkehrschluss die Geschwindigkeit deiner Webseite. Wenn du zum Beispiel das Plugin „Compress JPEG & PNG Images“ verwendest, werden nach der Installation auch alle neu raufgeladenen Bilder auf deiner Webseite ganz automatisch den Anforderungen einer hohen WordPress Pagespeed entsprechend skaliert und

Theme optimieren

Ein WordPress-Theme, das den User mit vielen Elementen wie Slider, Widgets oder anderen ansprechen soll, kann deine Seite durch die Vielfalt an visuellen Angeboten in die Sackgasse der langen Ladezeit manövrieren. Durch die vielen Funktionen bläht sich die Größe deiner Seite oftmals völlig unnötig auf. Bedenke immer, dass die meisten User es gewohnt sind, rasch und ohne Verzögerung die gesuchten Informationen zu bekommen. Ladezeiten, die über 2 Sekunden hinausgehen, vertreiben die User zu einer Konkurrenzseite. Bitter ist dies für dich, sollten Zugriffszahlen, Conversion-Rates und Werbeklicks den Erfolg deiner Seite mitdefinieren.

Dabei scheinen viele Anbieter von Themes dich als potentiellen Kunden mit noch mehr Eigenschaften, Features und Funktionen beeindrucken zu wollen. Mit sogenannten Multipurpose-Themes wollen dir die Anbieter sozusagen die „eierlegende Wollmilchsau“ für WordPress verkaufen, übersehen dabei aber, dass diese Multifunktionalität die WordPress Pagespeed negativ beeinflussen kann.

Beachte folgende Punkte, um Dein Theme zu optimieren

Es ist wichtig, sich bereits vor der Entscheidung pro oder contra eines Themes auch über die Möglichkeiten klar zu sein, wie sich die Auswahl an bereits vorinstallierten Funktionen auf die WordPress Pagespeed auswirkten könnte.

Zu den beliebtesten WordPress-Themes zählen zum Beispiel „X | The Theme“, „Enfold“ oder auch „Avada“. Wenn du dich über die Auswahl an beliebten WordPress-Themes informieren willst, findest du viele brauchbare Informationen auf der Seite Themeforest.net. Diese drei beliebten Themes zeigen einen Trend – Vielfalt an Gestaltungsoptionen VS optimierte WordPress Pagespeed. Die Programmierer der drei genannten scheinen sich klar für die Vielfalt entschieden zu haben. Der Punkt ist, die Ladegeschwindigkeit kann darunter leiden.

Grundlegend sind für Menschen, die „einfach“ nur bloggen wollen, die Standard-WordPress-Themes zu empfehlen. Diese kommen ohne „Schnickschnack“ daher, der die WordPress Pagespeed reduziert. WordPress-Themes, die von vielen Benutzern genau zu diesem Zweck gerne genommen werden, sind unter anderem das bekannt GeneratePress- sowie das Astra-Theme. Diese sind von der Taxonomie her gut aufgebaut, können vielen Bedürfnissen rasch angepasst werden und verfügen über eine sehr gute WordPress Pagespeed. Bei den beiden ist in der Regel keine Geschwindigkeits-Optimierung nötig. Denn sie sind ob ihrer Gesamtgröße komplett auf die Aufruf- und Darstellungs-Geschwindigkeit ausgelegt.

Eine Geschwindigkeitsmessung solltest du grundlegend alle drei bis sechs Monate durchführen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn du selbst oder auch Kommentarschreiber (Dritte) deine Seite mit Inhalten wie Bildern oder Videos regelmäßig füllen können.

Datenbank optimieren

Datenbanken sind für dich, wenn du eine WordPress-Seite betreibs. Neben immer wieder neuem Content das Wichtigste, weil dort alles „auf Halde“ liegt, was man einmal verwendet hat und vielleicht wieder einmal verwenden möchte. Allerdings haben WordPress-Seiten nach langen Jahren der Verwendung eine Datenbank so gut gefüllt, dass dort nicht nur eine, sondern viele unnötige oder unnütze Informationen schlummern. Daher ist es für die Performance der WordPress Pagespeed oftmals dringend nötig, die Datenbank für eine bessere Ladezeit zu optimieren.

Für viele Nutzer von WordPress ist es nicht einfach, ihre Datenbanken clean zu halten. Damit aus diesen heraus nicht die WordPress Pagespeed negativ beeinflusst wird. Die Optimierung dieser Datenbanken ist aber keine Hexerei oder nur von Profis zu bewältigen. WordPress bietet Plugins an, die du dazu verwenden kannst, in deiner Datenbank aufzuräumen.

Eine verbesserte oder besser gesagt optimierte WordPress-Datenbank kann positiven Einfluss auf die WordPress Pagespeed haben, aber dies muss nicht so sein. Eine Optimierung der Performance der Datenbank kann aber trotzdem nicht schaden. Denn es schafft zum einen neuen Speicherplatz, verringert die Backend Ladezeit und schafft für dich einen besseren Überblick. Zwar über alles, was du einmal für deine WordPress-Seite an Content angelegt hast. Der Administrator-Bereich deiner WordPress-Seite wird damit optimiert.

Tools für Deine WordPress Datenbank

Ein Tool, um für die Optimierung der Performance deiner WordPress-Datenbank zu sorgen, ist zum Beispiel das WP-Optimize. Aufgrund dieses speziellen WordPress Plugins kannst du deine Datenbank reinigen und die dort vorhandenen Bilder komprimieren. Ein anderes Werkzeug für den Zweck, durch Datenbank Optimierung die WordPress Pagespeed zu verbessern, ist das Plugin WP-Sweep. Dieses WordPress Plugin reinigt deine WordPress-Seite automatisch von gelöschten und nicht genehmigten Kommentaren. Von Spam-Kommentaren, von diversen Metadaten (z. B.: Beitragsmetadaten, verwaisten Kommentarmetadaten, doppelten Begriffsmetadaten, …), oder auch von Revisionen. Daneben kann WP-Sweep auch Datenbankentabellen optimieren sowie transiente Optionen entfernen.

Wie oft passiert es, dass man einen Gedanken, den man über seine WordPress-Seite mit den Usern teilen möchte oder einen Produkttext noch unausgegoren im WordPress Admin-Bereich anlegt, und dann entweder einen besseren Ansatz findet oder den Beitrag schlichtweg vergisst? Diese Beitragsentwürfe „müllen“ allzu oft die Datenbanken zu und können in einer gewissen Masse durchaus dafür sorgen, dass die WordPress Pagespeed sich verlangsamt. Mit WP-Sweep kann man diesen Beitragsleichen an den sprichwörtlichen Kragen gehen.

Wichtig ist zu erwähnen, dass du vor dem Optimierungsvorgang ein vollständiges Backup deiner Datenbanken und der gesamten WordPress-Installation machen solltest. Auch dafür bietet dir das WordPress-CMS eine Vielzahl an Plugins.

Kontrolliere Deine Plugins

Durchführe verschiedene Optimierungen um dein WordPress Pagespeed zu optimierenVon professionellen Programmierern sowie von der sehr großen und strebsamen WordPress-Community stammen die mittlerweile tausenden Plugins, die in der Regel WordPress zu einem der abwechslungsreichsten und am besten zu individualisierenden freien CMS machen. Diese Vielfalt, so toll sie auch sein mag, ist aber auch manchmal der Grund, warum immer wieder kleinere oder auch größere Sicherheitsmängel bei und über Plugins auftreten. Hier raten wir dir, jedes einzelne WordPress Plugin gut zu kontrollieren.

Um deine WordPress Pagespeed innerhalb einer optimalen Performance zu haben, und dabei die Ladezeit für die User in akzeptable Bahnen zu führen, solltest du dir die jeweiligen Plugins genau ansehen und kontrollieren, ob es nicht besser bewertete Alternativen dazu aus dem reichhaltigen Angebot gibt. Ein guter Indikator für gute Plugins für deine Webseite ist die Sterne-Bewertung auf den Downloadseiten von WordPress. Richte dich nach diesen Sternen, und in der Regel kannst du mit den am besten bewerteten Plugin kaum etwas falsch machen – speziell, was die WordPress Pagespeed betrifft.

Sei am besten immer aktuell

Wenn du deine Webseite immer auf dem neuesten Stand halten und mit Plugins dem User immer wieder neue Features bereitstellen willst, wird diese Plugin-Vielfalt irgendwann viel Speicherplatz und Kapazitäten im CPU benötigen. Dies verlangsamt das gesamte System. Ein regelmäßiges Hinterfragen der Bedürfnisse der eigenen Webseite und der sich auch ständig verändernden Wünsche der Seitenbesucher hilft dabei, eventuell nicht mehr gebrauchte Plugins rasch zu lokalisieren und diese, falls sie nicht mehr gebraucht werden, zu deinstallieren.

Eine Möglichkeit, sich geschwindigkeitsfressende Plugins im WordPress zu ersparen, ist es, die entsprechende Funktion auch mittels der funciton.php Datei direkt ins Template selbst hineinzuschreiben. Wir raten zu diesem Schritt nur, wenn du dich mit dem Code deiner Seite wirklich gut auskennst. Leicht kann es sonst geschehen, dass es durch deine Beeinflussung des Codes zu einem Seitenzusammenbruch kommt.

Oft ist es für den durchschnittlichen WordPress Anwender nicht leicht zu erkennen, welches Plugin die meisten Ressourcen frisst und welches vor allem die WordPress Pagespeed in der passenden Performance stört. WordPress selbst hat dieses Problem erkannt und bietet mit dem P3, also dem Plugin Performance Profiler, ein Tool, mit dem du ganz einfach deine Plugins kontrollieren und auf Ressourcenverschwendung hin überprüfen kannst.

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Finde einen geeigneten Webhoster

Wichtige Implementierungen für dein WordPress PagespeedDen geeigneten Webhoster zu finden heißt, einen schnellen Webhoster zu finden. Auf dem Markt tummeln sich viele hundert Unternehmen, die diesen Dienst anbieten. Lasse dich bei deiner Entscheidung, welchen Webhoster du wählst, nicht ausschließlich vom Preis leiten. Die Performance des Webhosters sollte für dich ebenso eine Rolle spielen. Unserer Erfahrung nach ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus ein wichtiger Betrachtungspunkt.

Da die WordPress Pagespeed wie gesagt immer wichtiger wird, ist auch die Geschwindigkeit des Webhoster entscheidend. Nicht immer ist es der günstigste Anbieter, der für dich und deine WordPress-Seite das Beste in puncto WordPress Pagespeed herausholen kann. Wenn du dich im Angebots-Dschungel von Webhostern zurechtfinden willst, hilft es durchaus, die tatsächlich mit Performance-Preisen ausgezeichneten Anbieter für dich in die engere Auswahl zu nehmen. Danach diese anschließend nach ihren Leistungen und Kosten zu vergleichen.

Folgendes solltest Du beachten

Je mehr Kunden ein Hoster hat, desto mehr Domains liegen in der Regel auf dessen Server(n). Dieser geteilte Platz führt dazu, dass sich die Domains mit vielen anderen die Leistung des Servers teilen. Prüfe also, wenn du eine schnelle WordPress Pagespeed haben willst, wie viele Domains ein Webhoster pro Server verwaltet. Sobald dein Webhoster sogenanntes Shared Webhosting betreibt, kann zwar der Preis für dich dadurch sinken, aber eben auch die WordPress Pagespeed. Wenn du trotz eines geteilten Servers (und dem entsprechenden Preis) eine gute Performance von deinem Webhoster erwartest, raten wir dir zum Beispiel zu einem Server. Diese sind virtuell und teilen sich mit anderen vServern einen Host, haben aber gegenüber dem Shard Webhosting eine höhere und schnellere Leistung. vServer verlangen allerdings in der Regel viel Erfahrung mit dem Betriebssystem Linux.

Tools für Dein WordPress Pagespeed

Ein Speed Tool, das du selbst bei einem Hoster einsetzen kannst, um eine Geschwindigkeits-Optimierung zu erreichen. Ansonsten kannst du eine Webserver-Software als Alternative dafür verwenden. Viele Anwender sprechen sich zum Beispiel für die Alternative „Apache Nginx“ aus. Diese hat einen sogenannten FastCGI-Cache. Innerhalb des RAM-Speichers findet man unseres Wissens nach nichts, dass in diesem Bereich schneller wäre. Diese Art der Performance-Optimierung hat für dich allerdings in den meisten Fällen nur dann Sinn, wenn du mehr als 10.000 User pro Tag auf deiner Seite hast. Bei weniger reicht das Wahrnehmen eines Shared Webhosting-Angebots.

Es gibt durchaus Kriterien, die du aus dem Angebot der Webhosting-Anbieter herauslesen kannst, die für eine gute Pagespeed Optimierung mitverantwortlich sind. Dazu zählen unter anderem ein SSL-Zertifikat, eine HTTP/2-Unterstützung, am besten 256 RAM oder auch Opcode-Cache. Bei letzterem wird der PHP-Code für eine schnellere Ausführung gecached.

Komprimierung auf dem Server starten

Viele Webbrowser, auch Internet-Browser genannt, bevorzugen und unterstützen deine WordPress-Seite dabei, die Daten in komprimierter Art und Weise zu laden. Die Daten, sowohl JavaScript Dateien, CSS Dateien sowie der HTML-Code, werden dabei im Zip-Dateiformat komprimiert und übermittelt. Der Vorteil dieses Prozesses ist, dass die übermittelten Dateigrößen verringert werden und somit die WordPress Pagespeed nicht negativ beeinflusst werden können.

Die Dateikomprimierung verringert vor allem hierbei die in den HTML-, JavaScript und CSS-Dateien vorhandenen Texte auf eine Größe, die beim späteren Hochladen auf die Endgeräte der User deiner eigenen Seite eine moderate, dem User angenehme Ladezeit verschaffen.

Vielfach kann es sein, dass man die Komprimierung deiner WordPress-Webseite erst über einen speziellen Code in der .htaccess-Datei aktivieren muss. Diese findest du in der Regel im Hauptverzeichnis der WordPress-Installation. Du kannst dir bei der Komprimierung auf dem Server auch im Vorfeld helfen lassen. Ein Test-Tool ist zum Beispiel checkgzipcompression.com.

Falls die Komprimierung bei deinem Server nicht aktiviert ist, solltest du durchaus in Betracht ziehen, direkt bei deinem Webhoster nachzufragen, ob zum Beispiel das Modul mod_deflate dort installiert wurde. Sollte dies nicht der Fall sein, raten wir dir, dies entweder deinem Hoster sehr nahezulegen. Ansonsten schaust du lieber nach einem moderneren ausgerichteten Hoster um.

Cache Plugins implementieren

Verbessere Dein WordPress PagespeedCaching ist ein Vorgang, bei dem Bilder, Texte oder andere Informationen von Webseiten (auch WordPress) in einem sogenannten Cache zwischengespeichert werden. Im diese für spätere Besuche derselben Webseite wiederzuverwenden. Dies soll die Zugriffszeiten und damit auch die Ladezeit verkürzen.

Ein Vorteil von Caching ist, dass gewissen Datenbankabfragen nicht mehr nötig sind, um im Browser den HTML-Code und dessen Inhalt auszulesen. Somit wird die Ladezeit verringert und die WordPress Pagespeed erhöht. Damit man dies alles nicht selbst einstellen muss, gibt einem das CMS WordPress einige vielfach anwendergeprüfte Plugins an die Hand. Zu diesen zählen unter anderem „WP Super Cache“, „WP Total Cache“, „WP Fastest Cache“ und das besonders beliebte „WP Rocket“. Letzteres bietet wie auch die anderen sehr viele Möglichkeiten der Optimierung der Performance für eine schnelle Website. Hierbei sind neben einer „einfachen“ CSS oder JavaScript Minimierung auch komplexe Optimierungen möglich.

Als weitere Funktionen bieten das WP Rocket zum Beispiel auch das Lazy Load von Bilddateien sowie auch eine GZIP-Komprimierung. Was dich als Nutzer freuen wird, ist die sehr einfache und benutzerfreundliche Arbeitsoberfläche. Sogar eine CDN-Anbindung ist damit möglich. Viele der Funktionen sind allerdings kostenpflichtig, dafür aber auch professionell. Für WP Rocket spricht vor allem, dass es sehr einfach einzurichten ist.

Das Implementieren von Cache Plugins sollte trotzt aller Einfachheit unserer Meinung nach immer von einem darin bewanderten Anwender gemacht werden. Anderenfalls besteht die Möglichkeit, die betroffene WordPress-Seite komplett zu schrotten.

HTML, JavaScript und CSS verringern

CSS sowie Codes in JavaScript werden von sehr vielen WordPress-Themes verwendet. Browser sind oftmals darauf programmiert, von den beiden Formaten eine Maximalanzahl an Dateien zur selben Zeit herunterzuladen. Je mehr CSS- oder JavaScript-Dateien deine WordPress-Seite hat, desto geringer wird die WordPress Pagespeed sein. Im Anschluss wird dadurch dein Pagespeed Insights Score dank dieser Dateien schlechter ausfallen als nötig.

Bei Online-Shops, die mit vielen dieser Dateien ihre Ladezeit verlängern, kann man beobachten, dass die allgemeine Bounce Rate rapide ansteigt. Dabei blockieren die vielen Dateien bei dem Versuch, die Seite korrekt darzustellen, die „Leitung“. In der Fachsprache nennt man dies das „Head-of-Line Blocking“.

Ein erster Schritt

hierbei die WordPress Pagespeed entscheidend zu verbessern, ist die Kontrolle, ob dein Server noch das http/1.1-Protokoll oder das http/2-Protokoll verwendet. Eine Möglichkeit, dies rasch und einfach herauszufinden, ist die Seite http://http2.pro.

Bitte beachte, dass die bessere Alternative, also die http/2-Variante, nur dort funktioniert, wo ein sogenanntes SSL-Zertifikat bereits installiert wurde. Google, der Suchmaschinengigant von dem auch in Zukunft oftmals der Erfolg oder der Misserfolg vieler WordPress-Seiten abhängen wird, „mag“ es, wenn http/2 verwendet wird. Noch ist dies zwar kein Ranking-Kriterium, mit dem der Konzern offiziell wirbt, aber dies kann sich zum einen in Zukunft ändern. Zum anderen kennt niemand den Google-Algorithmus wirklich. Vorsorge, so unsere Meinung, ist hierbei besser als nachher in die digitale Röhre zu schauen.

Solltest du feststellen, dass dein Server noch immer den Standard http/1.1 unterstützt, raten wir dir, diesen umzustellen. Eine andere Möglichkeit bietet dir das WordPress Plugin Autoptimize. Dieses Plugin sorgt dafür, dass der Prozess des Ladens und somit die WordPress Pagespeed verbessert werden. Erreicht wird dies dadurch, dass die JavaScript- und CSS-Dateien automatisch kombiniert und sogar verkleinert werden. Eine Geschwindigkeits-Optimierung erreicht man dabei allerdings nur, wenn man weiterhin auf das http/1.1 beim Server setzt.

Letztendlich solltest du dir als WordPress-Seiten-Betreiber immer die Frage stellen, was du dir selbst von einer guten Webseite im Netz wünscht. Zum einen sind dies die Informationen, die man darauf sucht und erwartet, und zum anderen, dass die Informationen in quasi Null-Zeit auf dem Bildschirm des Laptops oder des mobilen Endgerätes erscheinen. Du solltest also bei deiner Seite immer darauf achten und dies auch in gewissen Abständen prüfen, ob deine WordPress Pagespeed noch den Anforderungen, die du an andere Seiten hast, entspricht.

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