Direkt und einfach mehr Kunden – mit der idealen Landingpage

Im Online Marketing gibt es zahlreiche Möglichkeiten, potentielle Kunden für die eigenen Leistungen oder Produkte zu finden. Ob eine Landingpage, Werbebanner, Newsletter Marketing oder Guerilla Marketing etc., viele Wege führen hier nach Rom beziehungsweise zur Neukundengewinnung. Ein Bereich wird dabei allerdings häufig viel zu wenig beachtet: das Landing Page Design. Das ist nämlich entscheidend für die Conversion rate und damit auch für den wirtschaftlichen Erfolg.

Aber was muss man bei der Erstellung einer Landingpage beachten? Und wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einer Landingpage und einer Homepage? In diesem Artikel und in unserem Podcast geben wir Dir Antworten auf diese und viele weitere Fragen zum Thema Marketingstrategie entwickeln.

Homepage, Contentpage, Landingpage – was ist das alles?

Landingpage Website Homepage Contentpage was ist das alles? Alles ohne Werbeagentur

Bevor wir uns mit den Besonderheiten und den Elementen von Landing Pages befassen, müssen wir zunächst einmal klären, was eine Landing Page eigentlich ist. Der Begriff selbst lässt bereits erahnen, worum es sich handelt und welches Ziel verfolgt wird – es geht um eine Landeseite, auf die Besucher kommen, wenn man diese auf einen Link einer Website, einen Werbebanner oder Ähnliches geklickt haben.

Aber fangen wir am besten von vorne an, also bei der Homepage. Vielfach wird zwar der komplette Webauftritt, also eine Seite einschließlich aller Unterseiten, als Homepage bezeichnet, das ist aber eigentlich nicht zutreffend.

Die Homepage ist für Besucher „nur“ die Startseite einer Webpräsenz und hat in der Regel das Ziel allgemein über die Leistungen, Produkte oder Dienste des Betreibers informieren. Diese Interessenten befinden sich in der Regel zu diesem Zeitpunkt nämlich noch in der sogenannten „Awareness Stage“, sie haben also noch keine konkreten Absichten und sollen zunächst einmal nur auf das Angebote aufmerksam gemacht werden.

Was folgt alles nach der Startseite?

Der Homepage nachgelagert sind Contentpages, die weiterführende Inhalte bieten und den Nutzer von den Leistungen überzeugen sollen. Der befindet sich, nachdem ihn die Angaben auf der Homepage überzeugt haben, nun in der „Consideration Stage“ – er prüft also, ob das konkrete Angebot für ihn passend ist – und soll auf der Contentpage nun in die „Decision Stage“ überführt werden, in der er sich für oder gegen das Produkt oder die Dienstleistung entscheidet.

Fällt die Wahl auf das aktuelle Angebot, kommt er danach auf die zugehörige Landing Page, auf der er noch einmal kurz und knapp informiert und zum Handeln aufgefordert wird.

Allerdings muss diese Abfolge nicht immer zutreffen – und das muss man beachten, wenn man gute Landing Pages erstellen möchte. Der Nutzer kann und soll nämlich auch direkt von Google zur Landingpage kommen können.

In diesem Fall fehlen ihm die Informationen der Homepage und der Contentpage – trotzdem muss er aber aus Marketing Sicht in wenigen Sekunden erkennen, worum es auf der Seite geht, da er sie sonst wieder verlassen wird. Eine Landing Page hat also das Ziel alles Wichtige zum Produkt oder zur Dienstleistung zu präsentieren, ohne dabei überladen zu wirken. Und genau das ist die Schwierigkeit, wenn man eine starke Seite erstellen möchte und die Regeln vom Marketing beachtet werden sollen.

Bessere Conversion durch Landingpages?

Landingpage wie Du eine super Conversion ohne Werbeagentur erreichst

Du weißt jetzt, wo die Unterschiede zwischen einer Homepage, einer Contentpage und einer Landingpage liegen, aber was genau ist die Idee hinter einer Landingpage? Nun, das lässt sich eigentlich in einem Wort zusammenfassen: Kundengewinnung.

Im Idealfall kommen nur die Nutzer auf eine Deiner Landingpages, die bereits sehr genau wissen, was sie wollen. Jetzt gilt es, sie mit kompakten Informationen und einer Handlungsaufforderung zum Kunden zu machen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Nutzer über ein Banner, eine Deiner Contentpages oder AdWords zur Landingpage gekommen ist. Denn in jedem Fall hat er eine bestimmte Erwartungshaltung und sucht Antworten auf Fragen, die Du erfüllen musst, um ihn als Kunden zu gewinnen.

Das klingt im ersten Moment recht einfach, aber es gibt hier verschiedene Stolpersteine, die die Neukundengewinnung und damit das Kundenwachstum zunichtemachen können. Außerdem gibt es noch weitere Faktoren, die über den Erfolg einer Landing Page entscheiden – so muss diese zum Beispiel gut erreichbar, also leicht über Suchmaschinen wie Google zu finden sein. Die Frage ist also: Wie müssen Landing Pages aussehen, wenn Du Neukundengewinnung aktiv angehst und so das Kundenwachstum vorantreiben möchtest?

Der Grundpfeiler einer jeden Landingpage: Das Design

Landingpage mit Top Design ganz ohne Werbeagentur

Es gibt zahllose Ratgeber, Schaubilder, Guides und E-Books zu Landingpages und deren Aufbau die Dir viele Antworten aber auch eine Idee geben was alles möglich ist – und das nicht ohne Grund.

Denn es erscheint nur auf den ersten Blick ganz einfach, eine simple Landing Page zu erstellen. Tatsächlich musst Du dabei aber sehr viele Faktoren beachten, wenn es mit der Kundengewinnung über die Landingpage klappen soll.

7 Tipps im Überblick

Landingpage Website Homepage Contentpage was ist das alles? Der Überblick ohne Werbeagentur

1. Das Design

Eines der wohl wichtigsten Elemente ist dabei das Landingpage-Design, denn anhand dessen entscheidet der Nutzer innerhalb weniger Sekunden, ob er auf der Seite bleibt oder nicht. Da er in der Regel über eine Suchmaschine, eine Werbeaktion oder eine Contentpage auf die Landingpage kommt, hat er eine klare Vorstellung davon, was ihn erwartet und was er tun möchte. Dementsprechend muss das Landingpage-Design diese Erwartungshaltung erfüllen, sonst wird der Nutzer das Gefühl haben, in die Irre geführt worden zu sein, und die Seite schnell wieder verlassen.

2. Landing Pages Headline

Aus diesem Grund haben sich simple Landing Pages Headlines bewährt, die konkret über das beworbene Angebot informieren. Im Idealfall gibt es eine Überschrift, in der bereits das wichtigste Verkaufsargument genannt wird. Die Überschrift sollte gut sichtbar platziert werden, außerdem solltest Du auf andere auffällige Elemente verzichten, die von der Überschrift ablenken. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Text handeln, auch Grafiken in knalligen Farben und Ähnliches können von der Überschrift ablenken.

3. Verkaufsargumente

Auf die Überschrift folgen dann die weiteren Verkaufsargumente, die ebenfalls übersichtlich und kurz aufgeführt werden sollten. Hierfür bieten sich insbesondere Listen an. Achte aber darauf, die Inhalte nicht zu knapp darzustellen, nur um die Landingpage möglichst einfach zu halten. Der Nutzer muss alle nötigen Informationen – wie etwa Preis und Konditionen des Angebots – erhalten, auch wenn dafür einmal ein oder zwei Sätze mehr nötig sind.

4. Vertrauen schaffen

Die Landingpage soll nämlich nicht nur informieren, sondern auch Vertrauen schaffen. Das kann nur gelingen, wenn dem Nutzer durch umfassende Angaben vermittelt wird, das richtige Produkt oder die richtige Dienstleistung gefunden zu haben. Testimonials von Kunden oder Prüfsiegel des Shops können ebenfalls helfen, Vertrauen zu schaffen.

5. Linkbuilding

Beachte auch, dass Links auf einer Landing Page im Allgemeinen nichts zu suchen haben. Sind bestimmte Links, etwa zum Impressum, erforderlich, können die in einem Footer platziert werden – Links auf anderen Angebotsseiten oder Ähnliches sind auf einer Landingpage aber definitiv unangebracht. Schließlich geht es hier darum, User vom Angebot auf der Landingpage zu überzeugen. Da wäre es äußerst kontraproduktiv, sie auf eine andere Seite oder auf einen anderen Blog Artikel weiterzuleiten.

6. Pop-Up Fenster

Sollten doch einmal zusätzliche Informationen erforderlich sein, zum Beispiel die Lieferbedingungen, können diese in einem Tooltip oder einem Pop-Up-Fenster untergebracht werden.

Above the fold Regel

Ein weiterer wichtiger Faktor beim Landingpage-Design ist die Above-the-fold-Regel, laut der alle entscheidenden Informationen und Schaltflächen oberhalb des ersten Seitenumbruchs und damit ohne zu scrollen zu sehen sein müssen. Grundsätzlich ist es natürlich sinnvoll, die wichtigen Elemente der Website ganz oben und damit gut sichtbar zu platzieren, allerdings solltest Du Dich auch in diesem Fall nicht sklavisch an diese Regel halten.

Immer mehr Experten sind nämlich der Meinung, dass Besucher, die durch das Scrollen abgeschreckt werden, ohnehin kein echtes Interesse hatten. Eine große Analyse hat ergeben, das die Handlungsaufforderung, die ebenfalls zu jeder guten Landingpage gehört, nur in Ausnahmefällen unterhalb der ersten sichtbaren Bildschirmseite platziert werden sollte. Ist der Call-to-Action nicht direkt zu sehen, könnten ungeduldige Kunden abgeschreckt werden.

So analysierst Du Deine Landing Page

Letztlich gibt es beim Design der Landing-Page aber kein geheimes Wunderrezept, das immer funktioniert. Die oben genannten Tipps können als Grundlage dienen – um eine gute Seite auch ohne Werbeagentur zu erstellen, braucht es aber auch viel Kreativität. Allerdings bist Du in Sachen Design nicht nur auf Dein Gespür und Deine Einschätzungen angewiesen. Es gibt für die Analyse von Landing Pages Software, die zum Beispiel aufzeigt, wohin die Blicke der Nutzer wandern.

Diese sogenannte „virtuelle Eyetracking“ simuliert dabei entsprechende Tests und erreicht immerhin eine Genauigkeit von rund 90 % – das genügt vielleicht nicht für eine wissenschaftliche Arbeit, für das Landingpage-Testing ist es aber vollkommen ausreichend und zudem deutlich günstiger als eine echte Eyetracking-Analyse.

Mit dieser speziellen Landingpage-Software kommen wir gleich zu einem weiteren wichtigen Punkt beim Landingpage-Design: dem Testen. Klicke dazu einfach auf diesen Link und Du kommst sofort zum Artikel: Landingpage Test.

Mehr über sehr effektives Marketing für kleine und mittelständische Unternehmen erfährst Du auch im Artikel Guerilla Marketing, Affiliate Marketing, Influencer Marketing und Ambush Marketing. Wenn Dir der Inhalt gefallen hat teile diesen Blog Beitrag doch einfach mit einem Klick hier unten auf Deinem Social Media Kanal. Außerdem freuen wir uns über Deinen Kommentar.

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