Content, Keywords, Usability – diese Begriffe fallen häufig im Zusammenhang mit SEO Marketing. Doch eine ebenso entscheidende Rolle für das Ranking Deiner Website spielt die Loading Time.

Was ist die Loading Time?

Der Begriff Loading Time wird oft synonym zu der Bezeichnung Page Speed genutzt. Die Loading Time umfasst die Zeit, die Deine Website benötigt, um nach einem Klick auf einen Link im Browser vollständig angezeigt zu werden. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Ladezeit, nicht alle Faktoren kannst Du jedoch beeinflussen. So hängt die Ladezeit natürlich auch von der vorhandenen Internetbandbreite ab. Ebenso verlängert sich die Ladezeit, wenn ein Nutzer einen Browser verwendet, dessen Cache voll ist.

Was ist die Loading Time? Tipps für Dein effektives SEO Marketing

Viele Seitenverzögerungen lassen sich jedoch durch eine Optimierung der Internetseite verhindern. Eine entscheidende Rolle spielt vor allem die Größe Deiner Webseite. Dabei gilt: Je geringer die Größe der verwendeten Dateien ist, desto schneller lädt Deine Website in der Regel. Die durschnittliche Ladezeit beträgt rund fünf Sekunden, wohingegen die optimale Ladezeit bei maximal drei Sekunden liegt. Wenn Deine Webseite also länger als fünf Sekunden lädt, wirkt sich das negativ auf die sogenannte Bounce Rate aus.

Die Bounce Rate, auf Deutsch Absprungrate, gibt an, wie viel Prozent aller Nutzer nur eine einzige Seite Deiner Internetpräsenz aufrufen. Eine schnellere Performance Deiner Webseite kann also die Absprungrate senken. Die Geschwindigkeit, mit der Deine Webseite lädt, beeinflusst aber nicht nur die Bounce Rate, sondern auch Dein Ranking in den Ergebnissen der Suchmaschinen. Deshalb ist die Page Speed Optimization neben der Erstellung von relevantem Content ein wichtiger Teil der SEO Search Engine Optimization.

Welchen Einfluss hat die Loading Time auf mein Ranking?

Die Geschwindigkeit Deiner Webseite ist ebenso wie Dein Content ein immer wichtiger werdender Rankingfaktor bei Suchmaschinen wie Google oder Bing. Deshalb solltest Du bei Deinen SEO Maßnahmen stets auch die Ladegeschwindigkeit im Blick haben. Google misst die Geschwindigkeit Deiner Internetseite und bewertet sie anhand einer Metrik, die von 0 (schlecht) bis 100 (optimal) reicht. Natürlich ist die Zeit zum Laden nicht allein für ein gutes Google Ranking verantwortlich. Sie ist nur einer von verschiedenen Faktoren, die man bei der SEO Suchmaschinenoptimierung berücksichtigen muss. Doch gerade bei viel Konkurrenz kann die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite das Zünglein an der Waage sein. So scheint die Ladegeschwindigkeit beim SEM Search Engine Marketing insbesondere bei den ersten zehn Rangplätzen in den SERPs, den Suchergebnissen eine Rolle zu spielen.

Der Einfluss der Loading Time auf Dein Ranking in den Suchmaschinen wie Google

Google schenkt der Ladegeschwindigkeit der Webseiten aus verschiedenen Gründen vermehrt Beachtung. Zum einen geht es der Suchmaschine um die Nutzererfahrung. Und die wird geschmälert, wenn die Ladezeit durch zu große Datenmengen z.B. beim Parallaxing beim Webdesign verlängert wird. Insbesondere auf Smartphones legt Google durch den Mobile First Gedanken viel Wert auf eine gute Usability. Zum anderen beeinflusst die Ladegeschwindigkeit auch den Google Crawler. Der Google Crawler ist wichtig für die Indexierung Deiner Website. Um neue und aktualisierte Webseiten zu erfassen, durchsucht der Google Crawler nach einem bestimmten Algorithmus das Internet und packt diese dann in den Google Index. Bei einer schnelleren Ladegeschwindigkeit steigt also die Crawl Rate. Benötigt der Server jedoch mehr Zeit für eine Antwort, so sinkt die Crawl Rate. Das hat starke Auswirkungen auf die SEO Search Engine Optimization.

Grundregel für die Ladezeit

Grundsätzlich gilt im Hinblick auf das Suchmaschinenmarketing und die Ladegeschwindigkeit: Je besser die Website Performance ist und je weniger Zeit Deine Internetseite zum Laden benötigt, desto besser ist sie vermutlich positioniert. Wenn Du also Deinem Nutzer auf Deinen Webseiten relevanten Content lieferst, Deine Bounce Rate aber dennoch hoch und Dein PageRank verbesserungswürdig ist, solltest Du bei der SEO Search Engine Optimization auch die Performance Deiner Webseiten beachten.

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Welche Tools für die Loading Time gibt es?

Zur Analyse und Verbesserung Deiner Ladegeschwindigkeit stehen Dir verschiedene Tools zur Verfügung.

Google Page Speed Test

Loading Time Tools für Dein effektives und nachhaltiges SEO MarketingMit diesem Tool kannst Du Deine Website auf verschiedene Fehlerquellen hin untersuchen, die die Ladegeschwindigkeit verringern. Dabei ruft das Tool Deine Internetseite gleich zweimal ab. Einmal wird die Leistungsfähigkeit auf Desktoprechnern und einmal auf mobilen Endgeräten gemessen. Neben einer Bewertung der Ladegeschwindigkeit erhältst Du mithilfe des Google Tools Vorschläge zur Optimierung, die Du Dir für Dein SEO Marketing zunutze machen kannst.

Ryte

Ryte liefert Dir nicht nur einen Überblick über die Ladegeschwindigkeit Deiner gesamten Internetseite, sondern zeigt auch detaillierte Informationen zu einzelnen URLs. So kannst Du besonders langsame Unterseiten herausfiltern und siehst zudem, bei welchen Dateien der Server eine zu lange Reaktionszeit aufweist.

Pingdom

Mit dem Dienst Pingdom kannst Du Deine Ladegeschwindigkeit testen und bekommst eine Übersicht über die einzelnen Elemente Deiner Internetseite. Dazu gehören neben Daten auch Bilder. Zusammen mit dem Testergebnis zeigt Dir das Tool Tipps zur Verbesserung Deiner Performance an. Diese Informationen sind hilfreich um mithilfe von SEO Dein Google Ranking zu verbessern.

Wie kann ich meine Loading Time verbessern?

Loading Time - Tipps und Tricks zur Verbesserung Deiner Website Performance

Hast Du mithilfe der Tools Schwachstellen und Fehlerquellen aufgedeckt, kannst Du Dich darauf konzentrieren, die Ladegeschwindigkeit zu verbessern. Schon wenige Sekunden können sich hier positiv auf den Erfolg Deiner Website auswirken.

Server Caching für eine bessere Ladegeschwindigkeit

Da beim Server Caching weniger Daten aus der Datenbank angefragt und vom Webserver verarbeitet werden müssen, kann Caching für eine schnellere Ladegeschwindigkeit sorgen. Beim Caching werden Dateien und Bilder im Servercache gespeichert. Ruft man eine Seite auf, die sich bereits im Servercache befindet, greift der Browser auf den Cache zu und baut die Seite daraus auf. So ist eine ressourcensparende Abfrage möglich. WordPress bietet Plugins wie WP Rocket, die Dir helfen, Deinen Cache einfach einzurichten.

Optimierung Durch Browsercaching

Browsercaching hat immer dann einen positiven Einfluss, wenn Nutzer Deine Seite wiederholt besuchen. Beim Browser Caching werden Webseitenelemente wie Bilder oder CSS im Browserspeicher des Users abgelegt. Sie müssen dann bei einem erneuten Besuch der Internetseite nicht neu geladen werden. Du kannst das Caching manuell über Deine htaccess aktivieren oder aber Plugins wie WP Rocket oder WP Fastest Cache nutzen.

Optimierung für Suchmaschinen durch Minimierung von HTTP-Request

Bei jedem Aufruf Deiner Internetseite wird eine Serveranfrage gestellt. Als Antwort liefert dieser das HTML mit Verweisen auf CSS, JavaScript, Bilder und andere Daten. Wenn Du diese Informationen zusammenfasst, kann sich die Ladegeschwindigkeit verbessern. Auch hierfür kannst Du Plugins zur Suchmaschinenoptimierung nutzen.

Ladegeschwindigkeit verbessern – Suchmaschinenoptimierung mit Gzip Komprimierung

Mithilfe einer Gzip Komprimierung kannst Du die Dateigröße verringern, sodass die entsprechenden Dateien schneller übermittelt werden können. Auf den meisten Webservern ist Gzip standardmäßig voreingestellt. Bei einer langsamen Ladegeschwindigkeit solltest Du dennoch überprüfen, ob diese Komprimierungsmethode wirklich aktiviert ist.

Die Antwortzeit des Webservers verbessern

Wenn Deine Webseite über eine Suchmaschine oder manuell aufgerufen wird, muss Dein Webserver Daten liefern. Je schneller er antwortet, desto schneller lädt Deine Internetseite. Du kannst die Antwortzeit des Webservers durch die Administration desselben verbessern oder Dich an Deinen Hoster wenden.

Unnötige Weiterleitungen vermeiden

Wenn Du es vermeiden kannst, solltest Du keine 301-Weiterleitungen verwenden. Insbesondere Weiterleitungsketten können die Ladegeschwindigkeit deutlich verringern, da für jede URL eine einzelne Abfrage gestartet wird. Zudem folgt der Googlebot nur drei Weiterleitungen, sodass Deine Seite nicht richtig gecrawlt wird, wenn Du viele Weiterleitungen nutzt.

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