Hast Du einen Onlineshop oder eine Unternehmensseite? Dann bringt Dich eine zu langsame Ladegeschwindigkeit (Page Speed) um Besucher und potenzielle Kunden. Außerdem kann sie den Pagerank senken und damit verschlechtert sich auch das Google Ranking. Es ist ratsam, die Ladezeit regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls zu beschleunigen. Warum? Um Deinen Lesern eine hohe Benutzerfreundlichkeit, Usability zu bieten. So erhältst Du eine deutlich bessere Website Performance. Wir zeigen Dir in diesem Artikel:

Warum ist die Website Performance bei der Suchmaschinenoptimierung so wichtig?

Eine gute Website Performance fördert den TrafficAls Website Performance bezeichnet man die Ladezeit einer Internetseite. Je kürzer diese ist, desto besser ist die Website Performance. Eine gute Performance trägt zu einer positiven User Experience bei. Sie sorgt des Weiteren dafür, dass man die jeweilige Page häufiger besucht und öfter empfiehlt. Für Online-Händler ist eine lange Ladezeit ihrer Websites besonders problematisch. Welchen Einfluss ein schwerfälliger Load hat, zeigt die sogenannte Bounce Rate (Absprungrate). Kommt es bspw. auf der Warenkorb-Seite zu einer verringerten Geschwindigkeit, lässt der User bzw. Käufer die bereits eingestellten Artikel im Warenkorb liegen und verlässt den Webshop.

Google und andere Suchmaschinen bewerten die langsame Lade-Zeit ebenfalls negativ. Die Page rutscht in den SERPs, den Suchergebnissen ab. Führende Google Mitarbeiter betonen zwar, dass es beim Laden von Websites kein Time Limit gibt. Und dass weiterhin hochwertiger Content und gute Backlinks den größten Einfluss auf den Page Rank haben. Deshalb betreiben so viele Agenturen aktiven Backlinkaufbau. Als eines der größten Ranking Kriterien der Zukunft gilt aber die Ladegeschwindigkeit, auch Pagespeed, der Seite. Gerade in Bezug auf mobile Webseiten. Die meisten SEO Experten empfehlen eine Ladegeschwindigkeit von weniger als drei Sekunden. Eine Ladezeit 1,5 bis 3 Sekunden bewerten sie als durchschnittlich gut. Daher gilt: Mobile First.

Wie Untersuchungen belegen, sinkt die CTR (Click Through Rate) mit der längeren Wartezeit. Während die Bounce Rate einer Webseite ansteigt. Noch ungünstiger wirkt sich träges Loading bei Smartphones aus. Bei schlechterer Netzabdeckung sind für User dann nur noch die Pages erreichbar, die sich schnell öffnen lassen. Um die Usability von mobile Pages zu verbessern, gibt es seit neustem das Google-Tool Accelerated Mobile Pages.

Was Dich von anderen Webseiten abgrenzt und Vorteile bringt

Schnellere Websites begeistern die Leser von Blogs und die Besucher von Webshops. So bekommt auch Dein Blog Marketing eine bessere Bewertung. Können die User in kürzerer Zeit auf die gewünschte Information zugreifen, erhöht dies nicht nur die CTR. Es sorgt auch für eine gesteigerte Conversion Rate und damit für mehr Umsatz. Ein noch höheres Google Ranking der Pages erzielst Du, wenn Du zugleich Deine Mobile bzw. Smartphone-Seite beschleunigst. Das liegt daran, dass die Google Crawler Deine Websites kostengünstiger durchsuchen und verarbeiten können. Ein gutes Responsive Design im Web lohnt sich sowieso aus vielerei Gesichtspunkten. Mehr dazu erfährst Du in den Artikeln

auf dieser Website.

Mit der Website Performance präsentiert man sich im InternetDu kannst Dein Site Loading bzw. Deine Ladezeit mit speziellen Hilfsmitteln ( Tools ) verkürzen. Dafür musst Du zuerst wissen, dass der genutzte Webbrowser die einzelnen Elemente der gesuchten Seite einzeln lädt. Große Entfernungen zwischen Computer und Server verlangsamen den Page Speed zusätzlich. Dasselbe gilt, wenn die Site sehr viele Informationen enthält. Außer dieser Server Performance bestimmen noch die Netzwerk- und die Frontend-Performance die Geschwindigkeit Deiner Webseite.

Auf die Netzwerk-Geschwindigkeit hast Du keinen Einfluss. Mitunter ist die Daten Connection durch eine Netz-Wartung eingeschränkt. Die Frontend-Performance sollte man jedoch unbedingt durch On Page Optimierungen verbessern. Eine Amazon-Statistik besagt, dass schon eine Verlangsamung um 100 Millisekunden eine Umsatzeinbuße von einem Prozent verursacht. Eine weitere Untersuchung belegt, dass 74% der mobile Besucher die aufgerufene Seite verlassen, wenn sie erst nach 5 Sekunden im Browser vollständig geöffnet ist. Diesen Zeitraum verkürzt Du beispielsweise, indem Du Daten mit Gzip komprimierst, z.B. beim Parallaxing beim Webdesign wichtig. Perfekt ist eine Seitenaufbau-Zeit von 0,1 bis 0,5 Sekunden.

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Tools, die Dir bei Deiner Website Performance helfen

Lädt sich Dein Web Shop oder Deine Unternehmensseite innerhalb von 1,5 Sekunden, benötigst Du keine Optimierungsmaßnahme. Ist dies nicht der Fall, stehen Dir diverse kostenfreie Werkzeuge, auch Tools, für Tests zur Verfügung. Möchtest Du einen einfachen Test durchführen, kannst Du dieses bspw. mit Tools wie Google PageSpeed Insights oder mit Pingdom tun.

Eine gute Website Performance fördert den WettbewerbEin Faster than Test ergibt, wie schnell Deine Seite im Vergleich zur eingegebenen Konkurrenz-URL ist. Die Pingdom Grafik zeigt Dir noch zusätzlich die Information an, wie lange die einzelnen Elemente laden. So findest Du die langsame Datei innerhalb kurzer Zeit. Die Test Ergebnisse lassen sich außerdem für ein regelmäßiges Monitoring abspeichern. Verwendest Du das Tool PageSpeed Insights, erhältst Du getrennte Ergebnisse für Desktop-PC und Mobile Gerät. Erzielt Deine Website bei diesem Test im Google Tool etwa 90 Punkte, muss man sie nicht beschleunigen. Falls nicht, helfen Dir die mitgelieferten Verbesserungsvorschläge weiter.

Nutzt Du WebPageTest.org, erhältst Du außerdem noch die Information, welcher Browser, z.B. Chrome, am schnellsten arbeitet. Und wie sich der Standort des Users im Ausland auswirkt. Der Test unterteilt die Daten und Ergebnisse in Time to First Byte und Fully-Loaded Werte. Mit dem Ryte Tool lassen sich sogar träge Unterseiten ausfindig machen. Eine Verbindung dieses nützlichen Werkzeugs mit Google-Analytics informiert Dich darüber, welche Elemente Deiner Webseite hohe Bounce Rates verursachen. Ein noch detaillierteres Ergebnis bietet Dir ein Open Source Tool von Yahoo. Yslow untersucht Deine Website mithilfe von 34 Performance-Kriterien. Es gibt Dir sogar noch Optimierungstipps für Deine Web Pages.

9 Tipps für Deine Website Performance

Für eine website Performance müssen wichtige Punkte eingehalten werden
Achte bereits beim Einrichten Deiner Webseite auf die Performance. Benötigen einzelne Elemente wie Bilder und Grafiken zu lange, muss man sie folglich schnellstens optimieren.

  • Beziehe bei Deinen Verbesserungsmaßnahmen auch den Lade Speed Deines Servers mit ein.
  • Benutze für Deine Optimierung nicht nur reine Web Performance Monitoring Tools und Werkzeuge für den Website Speed Check. Sondern auch Hilfsmittel, die Dir praktische Tipps geben.
  • Berücksichtige, dass sich die Mobile Gerät Performance oft durch eine schlechtere Internet-Verbindung verlangsamt.
  • Lässt sich eine längere Loading Time nicht vermeiden? Du kannst Deinen Besuchern mit intelligenten Animationen oder Details die Wartezeit verkürzen.
  • Beachte, dass sich mit dem Wachsen Deines Onlineshops auch die Loading Time verlängert. Daher muss die Optimization bzw. Optimierung regelmäßig erfolgen.
  • Bedenke, dass nicht nur Deine IT-Spezialisten für die Performance-Verbesserung zuständig sind. Sie betrifft auch das Web Design.
  • Erfährst Du mithilfe eines Speed Check, welche Elemente Deiner Webseiten zu langsam laden, musst Du diese gezielt bearbeiten.
  • Möchtest Du Deinen Pagerank positiv beeinflussen? Dann solltest Du außer auf das übliche On Site SEO auch auf SEO Maßnahmen für eine sehr kurze First Byte Time achten. Dauert es weniger als 300 Millisekunden, bis sich das erste Byte vom Web Server lädt, ist Dir ein besseres Ranking sehr sicher.

Wie Du ein effizientes Website Performance Management betreibst

  • Du hostest Deine Domain am besten auf einem dedizierten Web Server. Seine Response Time sollte geringer als 300 Millisekunden sein.
  • Für größere Verbesserungen sorgt ein Content Delivery Netzwerk (CDN). Mit dieser Auslagerung verkürzt Du die Loading Time Deiner Website noch zusätzlich.
  • Der Page Speed zahlt sich aber nicht nur für Google aus. Er sorgt innerhalb Deines SEO Online Marketings auch für eine gute User Experience. Möchtest Du also die Geschwindigkeit verringern, solltest Du dieses auch für Deine Leser bzw. User tun. Die verbesserte Usability Deiner Website wirkt sich so aus vielerlei Hinsicht positiv aus.
  • Stelle nicht so viele große Bilder in den Content ein. Und nutze häufig verwendete Bildformate wie PNG und JPG. Diese lassen sich mit TinyPNG und TinyJPG leicht komprimieren. GIF-Bilder laden auch ohne Verkleinerung schneller. Allerdings sind sie nur für Animationen und 3-Farben-Grafiken geeignet. Darüber hinaus lassen sich zu große Bilder mithilfe der Photoshop Funktion Speichern fürs Web verkleinern.
  • Hochauflösende Bilder und Fotos von Produkten sollten am besten generell nicht größer als 400 x 400 Pixel sein. Fasse mehrere Bilder am besten zu CSS-Sprites zusammen. Damit verringerst Du gleichzeitig die Anzahl der HTTP Anfragen und beschleunigst die Ladegeschwindigkeit.
  • Verwende für graphische Elemente und Symbole CSS-Sprites.
  • Komprimiere Javascript und CSS mithilfe spezieller kostenfreier Tools.
  • Verwende am besten immer die aktuelle PHP-Version.
  • Verringere die Größe Deiner Webseiten, indem Du die Gzip-Komprimierung verwendest.
  • Verzichte auf 301-Weiterleitungen, die auf weitere 301-Weiterleitungen führen. Nach mehr als 3-5 Weiterleitungen verlässt der Google Crawler häufig Deine Website. Er indexiert sie dann nicht weiter. Besonders wichtig bei einem Website Relaunch.
  • Benutze außerdem das Browser Caching. Auf diese Weise öffnen sich die Dateien direkt aus dem Browser Cache (Google Cache ist hingegen etwas anderes). Was den Web Server entlastet und die Load Speed erhöht. Caching Plugins sind dabei sehr hilfreich. Für umfangreiche Onlineshops gibt es separate kostenpflichtige SEO Plugins als Erweiterungen.

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