PPC Marketing

Das Schalten von Google Ads kann die Markenbekanntheit um bis zu 80% steigern (Quelle: smallbisgenius.net). Nutze auch Du PPC Marketing und steigere Deine Marken Präsenz im Netz. Wir zeigen Dir dazu, was sich genau hinter dieser Abkürzung verbirgt.

PPC Marketing – Einfach erklärt und effizient genutzt

Bislang hängt der Erfolg des klassischen Marketings maßgeblich vom verfügbaren Budget im Unternehmen ab. Setze auch Du PPC Marketing erfolgreich, zu Deinem gewählten Budget, ein und erlange mehr Aufmerksamkeit im Web, indem Du nur per Click zahlst. Denn anhand des durch PPC Werbung generierten Traffics lassen sich bis zu 50% mehr Conversions generieren als mit organischer Werbung (Quelle: smallbisgenius.net). Was PPC ausgeschrieben bedeutet und welche Kennzahlen es noch gibt, erfährst Du in diesem Blogartikel.

Bedeutung der einzelnen Begriffe

PPC ist ein Abrechnungsmodell und bedeutet ausgeschrieben Pay per Click. Damit ist gemeint, entweder Du zahlst per Click eines Nutzers, oder Du erhältst Geld pro Klick eines Nutzers. Zu den verschiedenen Formen kommen wir später noch. Zunächst einmal möchten wir Dir das Prinzip hinter Pay per Click vorstellen.

Nehmen wir mal an, Du verkaufst Fahrräder und ein Vertreter einer Firma kommt zu Dir in den Laden. Er bietet Dir an, Werbeprospekte an Deiner Kasse auszulegen. Kommt nun ein Kunde zu Dir an die Kasse und nimmt sich eines der besagten Prospekte, erhältst Du Geld. Wie viel das pro Prospekt ist, hast Du vorher mit dem Vertreter vereinbart, in diesem Beispiel 1 Euro. Am Ende des Monats kommt dieser wieder zu Dir in den Laden, um Dich zu entlohnen. Er stellt fest, dass 100 Prospekte von Kunden mitgenommen wurden. Du bekommst 100 € von ihm. Der Vertreter hat Dir also 1 € pro Prospekt gegeben. Wie viele er allerdings zum Ausstellen dagelassen hat, ist hierbei nicht relevant.

Wendet man diese Analogie nun im Internet bzw. Online Marketing an, wird aus dem Prospekt ein Banner und aus dem Laden eine Internetseite. Das Mitnehmen eines Prospekts, sprich eines Werbemittels, ist mit einem Klick auf das Banner gleichzusetzen. Somit erhältst Du 1 € pro Klick auf das Banner, das nennt man CPC („Cost per Click“ = Kosten pro Klick). Derjenige, der auf Deiner Website Werbung für sich macht, hat somit Kosten in Höhe von 1 € pro Click.

CTR

Wir wissen nun, was PPC und CPC bedeutet, kommen wir nun zu der Kennzahl CTR. Ausgeschrieben bedeutet diese Abkürzung „Click Through Rate“, auf Deutsch, Klickrate. Die Klickrate beschreibt das Verhältnis zwischen den Klicks, zum Beispiel auf ein Banner und der Anzahl, wie oft es angezeigt wurde. So lässt sich also sehr schnell erkennen, wie effektiv ein Banner auf Deiner Webseite ist. Je höher die CTR ist, umso besser. Bedenke hierbei aber, dass bereits eine Klickrate von fünf Prozent durchaus sehr gut sein kann. Dazu aber nachher mehr.

PPC Marketing als erfolgreiches Werbemittel

Pay per Click Marketing beschreibt das gezielte Einsetzen der Werbemittel zur Erzeugung von Inbound Marketing im Internet, die nur dann Kosten erzeugen, wenn ein Nutzer auf diese klickt. Das heißt im Umkehrschluss, die Anzeige muss den Nutzer ansprechen. Ist dies nicht der Fall, wird sie ignoriert. Dadurch sinkt die CTR. Suchmaschinenanbieter wie Google, Yahoo und Bing zum Beispiel nutzen diese Werte, um Anzeigen optimal zu schalten.

Beispiel: Wenn nun ein Nutzer bei Google „Fahrrad kaufen“ eingibt, wäre es logischerweise wünschenswert, wenn Du ganz oben erscheinst. Du stellst bei einem Selbstversuch fest, dass die ersten Ergebnisse mit der Bemerkung „Anzeige“ versehen sind, zudem sind sie extra hervorgehoben. Keines der Ergebnisse deutet auf Deine Seite hin, erst auf der nächsten Seite / Page findest Du Deine Webseite. Um das zu ändern, beschließt Du bei Google eine Anzeige zu schalten. Hierfür benötigst Du einen Account bei AdWords.

Nachdem Du erfolgreich einen Account bei AdWords erstellt hast, möchtest Du eine Kampagne erstellen, damit die Anzeige immer ganz oben erscheint, sobald ein Nutzer den vorher von Dir bestimmten Suchbegriff, sprich Keyword, eingibt. Wenn solche neuen Interessenten dann von sich aus auf Dich aufmerksam werden und zu Dir kommen, nennen wir das Pull Marketing.

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Am Online Marketing arbeitet das Team von Kundenwachstum bestehend aus Christian.
Am Online Marketing arbeitet das Team von Kundenwachstum bestehend aus Christian.
Christian Vogel

Online-Marketing ist wie eine Welle: Entweder man lernt, auf ihr zu surfen oder man geht in ihr unter.

Tipps für Google AdWords

Google will seinen Nutzern in der Search immer nur das zeigen, was diese auch wirklich interessieren könnte. Daher ist es wichtig für Dich, die Anforderungen von Google immer zu erfüllen. Das gilt auch bei Anzeigen bzw. Adwords. Gestalte somit Deine Anzeige ansprechend. Gib so wenig Informationen wie möglich und so viele wie nötig bekannt. Nur Advertising, die seriös und neugierig macht, lässt einen Internetnutzer draufklicken und das ist es doch worum es geht – die Klickrate, auch Conversion Rate genannt, so groß wie möglich werden zu lassen. Denn, sobald der Suchmaschinenriese erkennt, dass Deine Werbeanzeige keinen interessiert und folglich nur wenig angeklickt wird, verschwindet diese wieder. Das bedeutet, das Du mit schlechten Anzeigen nicht nur wenige Klicks erzeugst, sondern sogar Google Dich ebenfalls dafür bestraft.

Demnach ist PPC-Marketing sehr flexibel und auch so erfolgreich. Du musst nur dann zahlen, wenn ein Klick getätigt wurde. Du kannst es also selbst aktiv steuern, indem Du Deine Anzeigen ansprechend gestaltest. Google Adwords sind also eine gute Möglichkeit das Online-Marketing Deines Business zu pushen und mehr Traffic auf Deine Website zu bekommen. Dabei kannst Du schon Keywords einbinden, welche für den Content Deines Beitrags relevant sind. Lass Dich aber nicht von der „niedrigen“ CTR demotivieren. Es ist völlig normal, dass von 100 Besuchern nur ca. fünf einen Klick tätigen. Gründe dafür sind zum Beispiel:

  • Versehentliches Klicken auf Deine Seite (dabei wird der Besucher trotzdem gezählt)
  • Werbung ist falsch ausgerichtet und spricht den Nutzer nicht an
  • Die Anzeige interessiert den Kunden nicht und wird ignoriert
  • Das Banner wird aufgrund von Störungen nicht richtig angezeigt
  • Die Anzeige wird übersehen

Tipps für effektives PPC Marketing

Du hast nun über Deinen Account bei Adwords Deine erste eigene Werbung erstellt und festgelegt, dass Dich ein Klick auf Deine Anzeige 0,20 € kostet. Nach einer Woche merkst Du, dass die Benutzerzahlen nicht nach oben gehen. Die Anzeige läuft also nicht effektiv. Hier ein paar Tipps, um dies zu beheben:

  • Die Anzeige muss Dein Business von der Konkurrenz herauskristallisieren. Mach zum Beispiel auf Aktionen, Rabatte und Werbemittel aufmerksam.
  • Achte darauf, dass die verwendeten Keywords der Werbung auch auf Deiner Seite vorkommen.
  • Mach die Nutzer auf Deine Page neugierig, aber übertreib dabei nicht.
  • Erhöhe den Preis pro Klick (CpC), damit Dich Google bei Erfüllung aller Kriterien bevorzugt.

PPC Marketing bezieht sich nicht nur auf Anzeigen via Google AdWords. So kannst Du bei allen Suchmaschinen Werbung schalten. Bing ist an dieser Stelle nicht zu vergessen. Auch in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Twitter und YouTube. Hierbei zählt nicht nur, was in der Anzeige steht, sondern besonders das Aussehen. Werbung, die Bilder oder Videos enthält, ist bei Weitem erfolgreicher als ohne. Suche Dir also passende Bilder für Facebook Ads oder Instagram Ads. So kannst Du das Online Advertising Deines Business ansprechender machen.

Der Wettbewerb der Werte wird wichtiger als der Wettbewerb der Preise.

Mirjam Hauser

Zielgerichtete Ads

So, nehmen wir mal an, mittlerweile wurden alle Tipps von Dir angewendet und nach zwei Wochen betrachtest Du die Ergebnisse. Die Besucheranzahl ist tatsächlich angestiegen. Dir fällt aber auf, viele Nutzer entsprechen nicht Deiner Zielgruppe. Um dies zu verhindern, kannst Du Anzeigen auf Zielgruppen ausrichten.

Das fängt bereits bei dem Land an, in dem der Nutzer lebt. Die Rede ist hier von „Geo-Targeting“. Nur Nutzer des ausgewählten Landes können Dein Advertising sehen. Diesen Filter kannst Du auf fast alles anwenden. Wir empfehlen Dir, eine genaue Zielgruppenanalyse durchzuführen. Dadurch werden Deine Anzeigen effizienter gemacht und Du sparst sogar noch Einiges. So kannst Du Dein zur Verfügung stehendes Budget gezielt für die Ads ausgeben. Außerdem ist die Anzeige dann nur relevant für die Zielgruppe Deines Business und Du hast eine steigende CTR, da Dein Advertising viel zielgerichteter ist.

PPC Marketing und Suchmaschinenoptimierung

Wenn der Content bzw. ein Text auf Deiner Seite eine sehr gute Suchmaschinenoptimierung hat, eignet er sich optimal für Werbe Kampagnen. Denn Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing können den Text dadurch indexieren und wissen, was auf der Website steht. Gibt ein Nutzer nun über Google Search Deine Keywords ein, ordnet die Suchmaschine im besten Fall das Keyword Deiner Seite zu. Das Ergebnis ist eine Werbeanzeige Deiner Seite. Daraus ergibt sich logischerweise, dass eine schlechte SEO den gegenteiligen Effekt liefert. PPC Marketing und Suchmaschinenoptimierung sind deshalb eng verknüpfte Gebiete. Dies kann aber auch die Einnahmen auf Deiner Website steigern, falls Du AdSense oder ähnliche Anbieter verwendest. Dazu aber mehr im folgenden Abschnitt.

Generell sollte Dir bewusst sein, Content ist Gold. Übertreibe nicht mit Advertising. Nur die richtige Balance zwischen PPC Marketing und Content Marketing bringt das anvisierte Kundenwachstum.

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Mit PPC Marketing Geld verdienen

Nun haben wir gelernt, was PPC Marketing eigentlich bedeutet und warum es so essenziell für KMU’s ist. Aber es bedeutet nicht immer, dass dadurch Kosten entstehen, es kann sogar damit verdient werden. Wie das geht, erklären wir Dir im Folgendem.

Zu Beginn von diesem Artikel hatten wir den Vergleich mit dem Fahrradladen aufgestellt. Ein Vertreter einer Firma zahlt Dir Geld, wenn ein Kunde sein Prospekt mitnimmt. Genau so läuft es auch im Internet ab. Firmen bezahlen Dich, wenn Du ihre Werbung auf Deiner Seite schaltest. Dafür gibt es mehrere Modelle. Entweder Du bekommst Geld pro tausend Besucher, auch CPM „Cost per Mille“ genannt, oder eben pro Click. Wir schauen uns aber das Pay per Click Marketing an.

Mit AdSense Geld verdienen

Für die Erklärung, wie Du mit PPC Marketing Geld verdienen kannst, nehmen wir als Beispiel AdSense. Es gibt zahlreiche andere Anbieter, die mindestens genauso gut sind. AdSense ist aber der größte Anbieter.

Wenn jemand mit dem Anbieter AdWords Werbung im Internet schaltet, wird die Anzeige mit AdSense ausgeliefert. Das heißt: Um mit Deiner Website durch Advertising zu verdienen, musst Du AdSense implementieren. Wie das geht, findest Du auf der Webseite von AdSense. Ist dies getan, kannst Du auswählen, wie groß ein gewünschtes Werbebanner sein soll und wo dieser platziert wird. Klickt nun ein Besucher Deiner Website auf dieses Banner, wirst Du vergütet.

Allerdings kann vorher nicht gesagt werden, wie hoch diese Summe ist. Das liegt daran, dass verschiedene Bieter auf dieses Banner bieten können. AdSense weist aber nur dem Bieter diesen Platz zu, der die höchste Wahrscheinlichkeit einer Interaktion verspricht. Wir erinnern uns: Anzeigen müssen für Google relevant sein. Das heißt aber auch, dass der Content bzw. Text auf Deiner Website gut von der Suchmaschine erkannt werden muss. Nur dadurch kann eine kontextbezogene Anzeige geschaltet werden, die logischerweise auch höher vergütet wird.

Nicht nur Banner sind Teil des PPC Marketings, sondern auch Textanzeigen in Form eines Links. Diese sind nicht immer sofort zu erkennen. User überlesen diese gerne schnell. Hier empfiehlt es sich, dass Du aktiv auf den Link hinweist. Sätze wie „Mit einem Klick hierauf erfährst Du mehr“ reichen dafür bereits. Wichtig ist, die User nicht zu täuschen oder zu einem Click drängen. Eine solche „Nötigung“ kann schnell von Google abgestraft werden.

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Fazit

Mit Hilfe von PPC Marketing können insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen gezielt werben. Somit lässt sich bereits mit einem kleinen Budget effektiv Werbung / Advertising machen. Die ständige Optimierung der Ads ist essenziell und notwendig, lässt sich aber einfach gestalten. PPC Marketing und Suchmaschinenoptimierung liegen sehr eng beieinander und sparen nicht nur Geld bei richtiger Verwendung, sondern können Einnahmen erhöhen. Überlege also, ob Du Ads auf Deiner Website schalten möchtest, da Du so einfach Dein Budget aufstocken kannst. Dieses Budget kann Dein Business einfach in zielgerichtetes Advertising (Ad) für Dein Online-Marketing investieren.

Die Chancen, die sich einem kleinen oder mittleren Unternehmen ergeben sind somit immens. Es benötigt weder eine große Marketingabteilung noch ein hohes Budget für eine Werbeagentur. Theoretisch könntest Du mit diesem Abrechnungsmodell des PPC Marketings ganz allein die komplette Werbung für Deine Website organisieren.

Du hast Fragen zum PPC Marketing?
Hier findest Du passende Antworten!

PPC Marketing beschreibt alle Werbemaßnahmen im Online Marketing, die über das Bezahlsystem Pay per Click abgerechnet werden – also nur etwas kosten, wenn auch auf die entsprechenden Werbemittel geklickt wurde:

  • Beim PPC Suchmaschinenmarketing handelt es sich bei diesen Online Marketing Werbemaßnahmen um Anzeigen in Suchmaschinen (SEA), wie Google Ads oder Bing Ads.
  • PPC Affiliates sind meist Banner, Links oder Anzeigen, welche Du auf bestimmten Werbeflächen, wie Blogs oder Websites platzieren kannst. Während Dein Unternehmen von der Reichweite profitiert, bekommt der Affiliate als Publisher der jeweiligen Werbefläche einen vorab festgelegten Preis für das Pay per Click.

Das Prinzip beim PPC Marketing ist simpel: es muss nur dann dafür gezahlt werden, wenn das entsprechende Werbemittel auch einen Click erhält, also Pay per Click. Dabei ist es üblich, auf den Preis – den Cost per Click (CPC) – zu bieten. Dies funktioniert beim Suchmaschinenmarketing oder zahlreichen Social Media Plattformen ähnlich wie bei einer Auktion. Umso mehr Geld Du pro Click bietest, desto häufiger wird Deine Anzeige ausgespielt. Bei Google Ads hat die Höhe des CPCs außerdem eine Auswirkung auf die Platzierung der Anzeige. Diese wird dann beispielsweise weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt – im Idealfall auf Platz 1.

Große Plattformen, wie Google machen Deinem Unternehmen als Bieter Vorschläge für das Maximalgebot. Je nach Branche und Keyword-Kategorie kann der durchschnittliche CPC jedoch stark variieren. Dabei gilt: umso näher ein Suchbegriff bei Google einen Kauf suggeriert, desto teurer ist der Klick. Grundsätzlich kannst Du jedoch mit einem Durchschnitts-CPC von zwei Euro rechnen.

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Weitere Tipps und interessante Artikel findest Du in unserer Ratgeber-Übersicht.

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