Unter der Performance Optimierung, also der Verbesserung der Leistung einer Webseite, versteht man im SEO Bereich vor allem die Verkürzung der Ladezeit. Je kürzer die Ladezeit deiner Webseite, desto höher ist deren Performance und die Seite wird schneller in deinem Browser angezeigt.

Die Optimierung der Ladezeit deiner Webseite hat vor allem Einfluss auf das Ranking. Google bewertet Webseiten mit hoher Performance besser. Aber auch aus Sicht des Users bestimmt die Zeit, die der Browser braucht, um die Webseite darzustellen darüber, ob er sie frühzeitig wieder verlässt.

In diesem Beitrag findest Du verschiedene Informationen zum thema Performance Optimierung:

Was beinhaltet eine Performance Optimierung alles?

Performance Optimierung - Warum sie so viele Vorteile für Deine Website bietet?  Du kannst an verschiedenen Schrauben drehen um deine Website zu verbessern. Wichtig ist es, dass du nicht einen Bereich zu sehr optimierst, während du andere Bereiche vernachlässigst. Alle Aspekte einzubeziehen ist der Schlüssel zu einer guten Website-Performance.

Interessante Tipps findest du im Web auch bei Google direkt bei den Google PageSpeed Insights.

Inhalt (Content) und Design deiner Website

Dieser Punkt umfasst alle Optimierungen, die auf der einzelnen Seite vorgenommen werden. Dabei geht es vor allem darum, so wenig Daten wie möglich übertragen zu müssen. Aufwändige Grafiken oder Videodateien werden vermieden. Wo es nötig ist, werden diese komprimiert.

Software die auf deiner Website läuft

Die Software, die zur Anwendung kommt, kann einen großen Einfluss haben und die Performance drastisch verbessern. Gerade wer auf schlanke Pakete setzt, wie zum Beispiel Bludit, beschleunigt seine Ladezeit enorm. WordPress ist deutlich mächtiger, allerdings sind die Ladezeiten im Browser auch länger. Allerdings geht dieser Performance Gewinn oft mit einem reduzierten Funktionsumfang einher. Hier gilt es abzuwägen. Auch der Einsatz der verwendeten Skriptsprachen ist entscheidend. Beispielsweise hat der Einsatz von PHP7 gegenüber PHP5 einen Leistungszuwachs von bis zu 20%.

Server und Webhoster deiner Website

Webhoster gibt es in unterschiedlichen Preiskategorien. Oft bieten günstige Anbieter eine geringere Performance. Das ist auch nicht weiter schlimm, da nicht für jeden eine gute Performance notwendig ist. Wer aber auf eine geringe Ladezeit seiner Webseite angewiesen ist, um ein besseres Ranking in Google zu erzielen, sollte darauf achten. Auch solltest du von Zeit zu Zeit prüfen, ob dein Webhoster immer noch die Leistung liefert, die du bei Abschluss des Vertrags hattest. Vielleicht hat sich mittlerweile die Technik geändert und ein Mitbewerber bietet das bessere Preis – Leistungs – Verhältnis.

Warum die Performance Optimierung so viele Vorteile für Deine Website bietet

Performance Optimierung – Die effektivsten Tipps im Überblick Die Ladezeit beeinflusst das Ranking deiner Webseite bei den Google Suchergebnissen. Wenn du also mit deiner Seite oben in den Suchergebnissen landen willst, dann solltest du an der Website Performance – Schraube drehen.

Unabhängig vom Google Ranking wirken sich lange Ladezeiten negativ auf die Conversion Rate aus. Die Absprungrate steigt ebenso. Wenn du also darauf angewiesen bist, mit deiner Webseite Geld zu verdienen (Online-Shops, Nischenseite mit Affiliate Links, E-Commerce, etc.) solltest du diese Punkte im Auge behalten.

Hier deine Vorteile auf einen Blick

  • Verbesserung der User Experience, folglich
    • reduzierte Absprungrate
    • erhöhte Conversion Rate
  • Höhere Platzierung bei den Google Suchergebnissen dadurch mehr Seitenaufrufe durch User

Dies zusammen führt dazu, dass sich der Umsatz der Produkte und Dienstleistungen deiner Website erhöht.

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Tipps für die Optimierung Deiner Website-Performance

Auswahl des Webhosters

Performance Optimierung - Sinnvolle ToolsIm Web gibt es viele Vergleiche, welcher Webhoster die beste Website-Performance bietet. Da die Anbieter auch ihre Technik anpassen, lohnt sich ein Vergleich. Dabei solltest du mehrere Quellen und auch Foren konsultieren, um die ein unabhängiges Bild zu machen. Das kostet zwar ein wenig Zeit, lohnt sich aber, da du langsame Servertechnik mit allen nachfolgenden Tipps nur schwer kompensieren kannst. Wichtige Kennzahlen sind dabei die Ladezeit, der prozentuale Anteil verzögerter Seitenaufrufe und auch die Erreichbarkeit. Achte darauf, dass diese Zahlen immer im Vergleich zueinander betrachtet werden müssen. Werden unterschiedliche Methoden zur Messung verwendet, dann sind die Vergleiche untereinander nicht aussagekräftig. Verliere aber nicht die anderen Aspekte aus dem Auge. Was bringt einem der schnellste Webhoster, wenn Support und sonstige Leistungen mäßig sind oder der Preis überteuert.

Auswahl der Software

Wenn du deine Webseite präsentierst, hast du verschiedene Möglichkeiten, welche Software du verwendest. Grundsätzlich gilt es, ein Paket zu wählen, dass so schlank wie möglich ist und die Aufgaben erledigt, die du an deine Website stellst.

Auf der einen Seite des Spektrums gibt es WordPress. Eine sehr mächtige, freie und durch hunderte von WordPress Plugins anpassbare Softwarelösung. Mit ihr lassen sich Projekte umsetzen, vom einfachen One-Pager, über Blogs hin zu komplexen Shop – Lösungen und Unternehmenswebsites. Die Software ist sehr angenehm zu bedienen und hat einen mächtigen Editor. Allerdings erkauft man sich diese Komfort mit einer schlechteren Website-Performance im Vergleich zu schlanken Lösungen.

Eine Alternative ist die Software Bludit. Ebenfalls kostenfrei ist sie nicht annähernd so mächtig wie WordPress, allerdings deutlich schlanker und schneller. Einer der Gründe ist, dass die Daten nicht in einer PHP basierten Datenbank wie bei Worpress gespeichert werden, sondern als Flat-File. Dies ist für die meisten einfachen Webseiten und Blogs absolut ausreichend und deutlich schneller, da die Vorteile einer Datenbank (Indexierung, etc.) erst bei großen Datenmengen zum Tragen kommen.

Auch hier gilt es, abzuwägen: Komfort versus Geschwindigkeit.

Auswahl der Plugins

Das beste Plugin ist das, dass du nicht installieren musst. Je schlanker deine Installation, desto stabiler und schneller wird sie im Browser laufen. Prüfe auch regelmäßig im Web, ob es Aktualisierungen oder Alternativen zu deinen eingesetzten Plugins gibt, welche die Ausführungsgeschwindigkeit verbessern.

Manche Plugins allerdings verbessern die Ladezeiten, in dem Sie Teile der Webseite puffern (cachen) oder die Ausführung von Skripten optimieren. Auch Bildkomprimierer solltest du installieren. Informationen zu guten Plugins findest du meist in Benutzer-Foren.

Schlanker Code

Obwohl heute die wenigsten Webmaster ihre Seite direkt im Code schreiben und benutzerfreundliche front-ends verwenden, sind grundlegende Kenntnisse über HTML, CSS und die verwendeten Skriptsprachen nützlich. Viele visuelle Editoren erzeugen aufgeblähten Code, der bei der Darstellung deiner Seite zu Performance-Problemen führen kann.

Plugins helfen dir, Probleme zu finden und den Code zu bereinigen.

Komprimierte Bilder

Bilder machen den Großteil der Ladezeit einer Webseite aus. Etwa 90% des Datenvolumens eines Artikels werden von Bilder verursacht. Deshalb gilt hier, die Bilder so klein wie möglich anzuzeigen. Handelt es sich bei den Bildern um optische Auflockerung, dann sollten diese grundsätzlich nicht zu groß dargestellt werden. Informative Grafiken oder Bildergalerien solltes du mit stark komprimierten und eher kleinen (Thumbnails) Vorschauen einbinden. Erst, wenn der User Details in seinem Browser sehen möchte und dies durch die explizite Anwahl des Bildes umsetzt, werden höher auflösende Versionen dargestellt.

Es gibt Plugins, die Bilder automatisch beim Hochladen komprimieren, so dass du dir keine Gedanken über Dateiformat, Auflösung und Kompressionsrate machen musst.

Du solltest aber auf keinen Fall auf Bilder verzichten, da sie aus SEO Sicht beim Auffinden deiner Seite durch Google eine wichtige Rolle spielen.

Sinnvolle Tools für Deine Performance Optimierung

Messung der Performance

Performance Optimierung – Wie funktioniert das?Bevor du an die Optimierung deiner Seite gehst, muss du wissen, wie schnell die Seite ist. Nur dann kannst du sehen, ob deine Maßnahmen Auswirkungen haben. Hierbei bieten sich die Tools von Google an, welche dir Informationen geben, auch bezüglich der Sicht eines mobilen Nutzers. So ein Tool zu benutzen ist wichtig, da es den eigenen Browser-Cache umgeht und so eine objektive Sicht ergibt. Professionelle Messungen können durch Lasttests erreicht werden.

Nachdem deine Maßnahmen zur Anwendung kamen, solltest du auf jeden Fall testen, ob sich die Optimierung Deiner Page Load Time gelohnt hat.

Cache Plugins

Der Seitenaufbau bei komplexer Software, wie WordPress, geschieht durch das Zusammenwirken von Scripts und Datenbanken. Dies macht die Darstellung extrem flexibel, aber ein wenig langsamer, als reine HTML-Dateien. Ein Cache-Plugin erzeugt ein HTML-Dokument und legt es auf dem Server ab. Nur wenn sich der Inhalt der Seite ändert, wird diese Seite neu erzeugt. Dies ermöglicht die Flexibilität mit gleichzeitig geringer Ladegeschwindigkeit zu kombinieren.

Bild Komprimierer

Dieses Plugin ist nicht unbedingt notwendig, erleichtert die Arbeit eines Webmasters aber enorm. Große Bilder beeinflussen die Ladezeit negativ. Aus SEO Gründen sollte man allerdings nicht auf Bilder verzichten. Auch wenn Information dargestellt werden soll, sind Bilder unverzichtbar. Es gibt Plugins, die beim Hochladen des Bildes auf die Webseite das Bild analysieren und die Größe drastisch reduzieren, ohne die Darstellungsqualität zu beeinträchtigen. Das kann man zwar auch außerhalb der Webseite vor dem Hochladen machen, ist aber mithilfe eines Plugins deutlich komfortabler.

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