Wenn Du im Internet nach Ideen für eine Suchmaschinenoptimierung Deiner Webseite suchst, wirst Du sehr wahrscheinlich früher oder später auf den Begriff PageRank stoßen. Doch was genau bedeutet dieser Begriff und noch viel wichtiger, was sagt er aus? In diesem Artikel wollen wir Dir alles Notwendige über den PageRank erklären und vielleicht den ein oder anderen Mythos aus der Welt schaffen.

Früher haben Suchmaschinen nach Phrasen oder Wörtern auf Webseiten gesucht. Das bedeutete, die Webseite, welche die meisten Übereinstimmungen mit der Suchanfrage hatte, wurde als erstes angezeigt. Die Suchmaschine durchsuchte dabei die komplette Seite, auch den Quellcode. Das brachte einige Webseitenbetreiber dazu, wichtige Phrasen oder Keywords im Quelltext zu verstecken.

Wer nicht so viel Ahnung vom Programmieren hatte, der wiederholte in seinem Text markante Keywords unverhältnismäßig oft. All diese Methoden haben Suchergebnisse extrem verfälscht. Die Nutzer bzw. Surfer hatten sehr wenig Mehrwert und haben häufig nur manipulierte Seiten angezeigt bekommen. Doch die beiden Google Gründer Larry Page und Sergei Brin entwickelten mithilfe der Stanford Universität in den USA einen revolutionären Algorithmus, den PageRank. Über diesen berichten wir im Folgenden genauer.

Was heißt PageRank?

Wenn ein Internetnutzer eine Suchanfrage stellt, ist es das Ziel der Suchmaschine, Ergebnisse zu liefern, die qualitativ hochwertig sind. Zudem sollten die Ergebnisse genau das abdecken, was gesucht wird. Einer der über 200 Faktoren, die Google in Betracht zieht, um herauszufinden, welche Webseiten am besten zu der Anfrage passen, ist der PageRank. Er misst sozusagen die Wichtigkeit einer Webseite. Dabei werden die einzelnen Unterseiten einer Domain individuell bewertet, also nicht die Domain an sich. So kann es durchaus sein, dass einzelne Beiträge auf Deiner Webseite sehr hohe Ränge aufweisen können und andere nicht. Es empfiehlt sich, dass Du Deine Seite stetig aktualisierst und pflegst. Nur so kannst Du Deine guten Positionen in der Ergebnisliste halten.

Du weißt nicht, was der Lagerank ist? Wir sagen es Dir

Die Theorie der Google Gründer Larry Page und Sergei Brin war, dass die wichtigsten Seiten im Internet viele Links enthalten, die zu ihnen führen. Die Idee kommt aus dem akademischen Bereich, wo Zitatzahlen verwendet werden, um die Bedeutung von Forschern und Wissenschaftlern zu ermitteln. Je öfter eine bestimmte Arbeit von anderen Arbeiten zitiert wird, desto bedeutender wird diese. Auch der PageRank wird durch eine Art Abstimmung festgelegt.  Jede Seite, die auf eine andere Seite verweist, gibt eine Stimme ab.

Die Anfänge des Pagerank

Dieses Prinzip haben die beiden Gründer auf ihren Algorithmus angewandt. Gemeinsam mit der Stanford Universität meldeten sie 1997 das Patent auf diese Idee an. Zu dieser Zeit galt die Idee als revolutionär. Es wird auch die Bedeutung der Seite betrachtet, die den Link enthält. Seiten mit höherem PageRank haben mehr Gewicht bei der „Abstimmung“ als Seiten mit einem niedrigeren PageRank. Seiten, die hoch eingestuft werden, gelten als aussagekräftiger und glaubwürdiger, wenn es darum geht, Websurfer zu besseren Quellen zu führen. Die Stanford Universität erhielt für die Freigabe des Patents 1,8 Millionen Anteile an Google. 2005 veräußerte die Universität die Anteile mit einem Wert von 336 Millionen Dollar.

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Wie wird der PageRank ermittelt?

Der PageRank wird mit Hilfe von einem komplexen Algorithmus ermittelt. Zunächst einmal zeigen wir Dir, wie dieser ausschaut und danach gehen wir auf jeden Punkt spezifisch ein.

So setzt sich der Lagerank zusammen

Der Algorithmus: PR(A) = (1-d) + d (PR(B1)/L(B1) + PR(B2)/L(B2) … + PR(Bn)/L(Bn))

  • PR (A): damit ist der PageRank einer Seite (A) gemeint, die mit dem Algorithmus berechnet wird
  • PR (B1 Bn): ist der PageRank der Seiten Bn, von denen ein Link auf die Seite (A) verweist
  • L (B1 Bn): ist die Gesamtanzahl der Links auf Seite (B1) bzw. (Bn)
  • d: ist ein Dämpfungsfaktor, wobei d ein Wert zwischen 0 oder 1 ist
  • Der Index n beschreibt die n-te Seite. Beispiel: wenn für n=3 gilt die Seite B3

Diese Formel sagt also aus, je mehr Seiten (Bn) auf eine bestimmte Seite verweisen (A), umso wichtiger muss diese sein. Sollten die Seiten (Bn) selber einen hohen PageRank haben, so gewinnt Seite (A) sogar noch mehr an Bedeutung. Um dies zu verstehen, nehmen wir ein kleines Beispiel zur Hilfe.

Stell Dir vor, Du entwickelst einen Mixer für die Küche. Deine Kunden lieben das Produkt und verweisen auf Dich. Du gewinnst an Kundenwachstum, da Dich viele Leute empfehlen. Eines Tages schaust Du eine weltberühmte Kochshow an und der Star dieser Sendung, ein mehrfach ausgezeichneter Koch, schwärmt von Deinem Gerät und empfiehlt es weiter. Dadurch, dass nun ein Experte Dein Gerät empfiehlt, ist die Empfehlung um einiges wertvoller. Spiegeln wir diese Analogie auf den PageRank, wird aus dem Starkoch eine Webseite mit hohem PageRank und aus den zufriedenen Kunden andere kleinere Webseiten. Deine Seite gewinnt also an Wert und wird besser gelistet.

Warum der Pagerank angepasst wurde

Die Anzahl der Erwähnungen Deiner Seite in Form von Links ist letztendlich aber nicht entscheidend, was sich wie folgt begründet: Nehmen wir wieder das Beispiel mit dem Mixer. Nur dieses Mal nehmen wir an, das Produkt ist nicht so toll, vielleicht sogar gefährlich. Deine Kunden beschweren sich über die Qualität und die Gefahren bei der Benutzung. Dabei erwähnen sie Dich explizit. Es gibt also eine Vielzahl von Verweisen auf Dich. Diese sind aber alles andere als gut. Um genau dieses Problem zu beheben, wurde der PageRank angepasst.

Seither stehen besonders die Qualität und der Inhalt der Seiten im Fokus. Es wird gewertet, um was für einen Content es sich handelt. Somit kann die Suchmaschine schlechte Produkte, Internetseiten, oder ähnliches ausschließen und die Nutzer sogar schützen. Auch wenn ein solches Vorgehen teilweise stark kritisiert wird, hilft es den Nutzern erheblich, schnell und zuverlässig das zu finden, wonach sie suchen. Besonders die Unterbindung von Manipulationen am Quellcode hat den Wettbewerb um begehrte Rankings neu entfacht. Webseiten sind dadurch gezwungen, guten Content zu produzieren. Davon profitiert nicht nur der Nutzer. Denn kleine Webseiten, welche aber sehr gutes Content Marketing betreiben, haben die Möglichkeit im Markt bzw. auf Google mitzumischen.

Den PageRank nachhaltig aufbauen

Auch wenn derPageRank nur ein Element zwischen vielen ist, hat sich ein Teil dieser Formel bis heute durchgesetzt.

So kannst Du Deinen PageRank nachhaltig aufbauen

Es geht hierbei um die Bedeutung der Webseiten, die auf Deine Webseite verlinken. Somit würden zum Beispiel vier Verlinkungen von Top Webseiten mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Auswirkungen auf Deine Seite haben, als 40 von unbedeutenden Seiten. Sinn dahinter ist, Spam und Verzerrung zu verhindern. Mit der Verzerrung ist die Manipulation am PageRank gemeint. Früher konnte man seine eigene Webseite auf unzähligen Foren und Webseiten posten, um den eigenen Rang zu steigern. Google unterband dies, indem jeder Link auf fremden Webseiten explizit bewertet wurde.

Es stand nun nicht nur die Anzahl von Verlinkungen zur Bewertung, sondern insbesondere die Qualität. Fast gleichzeitig entfernte Google die Funktion in der Google-Toolbar, mit welcher der PageRank einer Seite angezeigt wurde. Seit dem weiß keiner mehr genau, wie der PageRank ermittelt wird. 2013 wurde der Algorithmus durch „Hummingbird“ ersetzt, eine erweiterte und bessere Berechnung. Dadurch wurde der PageRank nicht mehr als einziger Faktor für das Ranking in den Suchergebnissen in Betracht gezogen, sondern als ein Teil von etwas Größerem. Nichtsdestotrotz ist ein guter PageRank durchaus wichtig für Deine Webseite, deshalb hier ein paar Tipps, um auch in diesem Feld zu punkten.

Habe stets Deine Verlinkungen im Auge

Die Behebung defekter Links auf Deiner Website ist ein wesentlicher Bestandteil der Website-Wartung, kann aber auch eine gute Möglichkeit zur Wiedererlangung verlorener Backlinks sein. Beginne mit der Analyse Deines Backlinkprofils, am besten mithilfe eines Analysetools wie zum Beispiel Broken Link Checker. Mit Tools wie diesem kannst Du Links zu beschädigten Seiten auf Deiner Website finden. Diese suchen nach Seiten mit einer 404-Fehlermeldung oder ähnlichen Fehlern. Auch wenn die meisten Tools einen tollen Dienst leisten, solltest Du ab und zu auch mal einen Link manuell testen, denn nicht jedes Programm funktioniert zu 100 Prozent.

Solltest Du einen kaputten Link finden, schau am besten nach, ob es die Zielseite noch gibt. Falls ja und diese auch noch sehr bekannt ist, setze Dich mit den Seitenbetreibern in Verbindung. So kannst Du eine mögliche Verlinkung auf Deine Seite aushandeln. Man spricht auch von Backlinks. Die besagten Backlinks sind durchaus sehr bedeutend für Deine Webseite. Zwar gilt hier auch wieder „Je mehr, desto besser“, aber nur wenn es sich um gute Seiten handelt, die auf Dich verlinken. Diese Technik kann Zeit in Anspruch nehmen, ist aber eine großartige Möglichkeit, Dein Linkprofil aktuell und sauber zu halten.

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So kannst Du Deinen PageRank verbessern

Die Suchmaschine von Google verwendet eine Vielzahl von Methoden, um zu bestimmen, welche Seiten zuerst in den Ergebnissen angezeigt werden.

Wir verraten Dir, wie Du Deinen Lagerank verbessern und somit Dein Kundenwachstum steigern kannst

Die genaue Formel ist ein Geheimnis, aber es gibt immer ein paar Dinge, die Du tun kannst, um Deinen Rang in den Google Suchergebnissen zu verbessern. Es gibt keine Garantien und keine schnellen Lösungen. Gute Qualität zeichnet sich schließlich durch Langlebigkeit und Nachhaltigkeit aus. Wenn Dir jemand schnelle Ergebnisse verspricht, ist es wahrscheinlich ein Betrug.

Versetze Dich in die Lage Deiner Besucher. Erstelle die Webseite nach hohen Ansprüchen. Keiner mag eine schlechte Strukturierung oder funktionsunfähige Links. Führe Deine Leser oder Kunden nicht in die Irre oder versuche Google zu täuschen. Der Suchmaschinenriese wird es früher oder später herausfinden und Dich abstrafen. Google betrachtet beide Arten von Links, die zu und von Deiner Website führen. Damit Du eine gute Bewertung, sprich einen hohen PageRank bekommst, sind nicht nur die eingehenden Links relevant, sondern auch die ausgehenden.

Google geht davon aus, dass ausgehende Links meist Verweise zu Quellen sind, welche Deine Aussage untermauern. So wie in Wissenschaftlichen Arbeiten, muss jede Aussage begründet und bewiesen werden, sollte die Aussage von einer anderen Person kommen, muss hier zitiert werden. Das Zitat muss dann entsprechend gekennzeichnet und belegt werden. Auf Deiner Webseite machst Du das mit einem Link. Es ist also die Balance zwischen den verschiedenen Links, die Dein Ranking verbessert. Dadurch kannst Du unzählige Kunden im Internet gewinnen und Dein Geschäft ausbauen.

Fazit

Auch wenn die Bedeutung des PageRanks in den letzten Jahren signifikant abgenommen hat, ist er bis heute ein Bestandteil der Bewertungsmaschinerie von Google. Es wäre also fatal, ihn zu vernachlässigen. Um nachhaltig und stetig einen guten PageRank aufzubauen, empfiehlt es sich, sich mit großen Webseiten der eigenen Branche in Verbindung zu setzen und sich gegenseitig zu verlinken. Wichtig ist aber hierbei, dass es nicht bei einem Link pro Domain bleiben sollte. Denn so was führt schnell, aber nicht zwangsläufig, zu einem Spamverdacht von Google.

Auch wenn es sich nicht um Spam handelt, kann eine Fehleinschätzung von Google negative Folgen für Dich haben. Meistens geschieht es in Form eines Penaltys. So nennt Google Mahnungen oder Abstrafungen. Häufen sich diese, wird Deine Webseite im schlimmsten Fall gar nicht mehr angezeigt. Achte also auch immer darauf, auf welche Webseiten Du verlinkst. Mit einer glaubwürdigen und vertrauenserweckenden Webseite wirst Du lange und stetig gute Rankings erreichen.

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