Lazy Loading: Hol das Beste aus Deinen Bildern
Den Original-Artikel von Google Search Central findest Du als Quelle mit folgendem Link: https://youtu.be/XgkhNF1gDKA?si=5yUwvpk_SmJfT1IH
Google Tipps von John Müller
Google-Experte John Müller erklärt in einer neuen Podcastfolge, warum es sich lohnt, Bilder und Videos erst bei Bedarf zu laden – und worauf Du dabei achten solltest. Wir zeigen Dir, was Lazy Loading ist, was es bringt und wann Du besser vorsichtig sein solltest.
Was bedeutet Lazy Loading?
Wenn Du eine Webseite öffnest, lädt der Browser normalerweise alle Inhalte auf einmal – also auch Bilder oder Videos, die weiter unten auf der Seite sind und die Deine Besucher vielleicht gar nicht anschauen. Das kostet Ladezeit und kann vor allem auf dem Smartphone nerven.
Lazy Loading sorgt dafür, dass solche Inhalte erst dann geladen werden, wenn sie wirklich gebraucht werden – also z. B. beim Scrollen. Das macht Deine Website schneller, spart Datenvolumen und verbessert das Nutzererlebnis.
Schnelle Websites haben viele Vorteile
Wenn Deine Seite schneller lädt, profitieren nicht nur Deine Besucher – auch Google bewertet schnelle Seiten positiv. Ein wichtiger Punkt dabei: die Core Web Vitals. Das sind Kennzahlen, die Google nutzt, um die Nutzerfreundlichkeit zu beurteilen. Lazy Loading kann hier helfen – wenn Du es richtig machst.
Besonders entscheidend ist der Ladezeitpunkt des größten sichtbaren Elements – zum Beispiel eines großen Bildes im oberen Bereich Deiner Seite. Wird dieses Bild zu spät geladen, verschlechtert sich Dein Wert – und das kann Deine Sichtbarkeit in der Google-Suche beeinflussen.
Native Lösung: Einfach und sicher mit HTML
Früher war Lazy Loading oft technisch aufwendig. Heute ist das viel einfacher: Mit dem HTML-Attribut loading=“lazy“ kannst Du ganz unkompliziert Bilder und andere Inhalte verzögert laden lassen. Viele Content-Management-Systeme (z. B. WordPress) setzen das inzwischen automatisch ein – besonders für Bilder weiter unten auf der Seite. Du brauchst dafür kein eigenes Skript oder spezielle Plugins. Weniger Aufwand, weniger Fehlerquellen – mehr Ladegeschwindigkeit.
Nicht jedes Bild sollte „lazy“ sein
Was viele nicht wissen: Bilder, die sofort sichtbar sein sollen, dürfen nicht verzögert geladen werden. Dazu zählen z. B. das Titelbild, ein Header-Slider oder visuelle Elemente ganz oben auf Deiner Seite.
Wenn Du diese Bilder auch lazy lädst, kann es passieren, dass sie erst mit Verzögerung erscheinen oder das Layout nachträglich „springt“. Das sieht nicht nur schlecht aus – es wirkt sich auch negativ auf die Ladezeit-Bewertung aus.
Fazit
Lazy Loading ist eine einfache Möglichkeit, Deine Website schneller zu machen. Gerade, wenn Du viele Bilder oder lange Seiten hast, kannst Du davon profitieren – vorausgesetzt, Du setzt es gezielt und korrekt ein. Verzögere nur, was wirklich später gebraucht wird. Deine Hauptbilder und wichtige Inhalte sollten sofort da sein – alles andere kann ruhig ein paar Millisekunden warten.
Du willst wissen, ob Deine Website richtig lazy lädt – oder brauchst Hilfe bei der Umsetzung? Dann sprich mit uns – wir zeigen Dir, wie Du Ladezeiten reduzierst und gleichzeitig Deine Sichtbarkeit in der Google-Suche verbesserst.
FAQ
Wenn Du Lazy Loading über HTML (loading=“lazy“) umsetzt, muss Du Dir in der Regel keine Sorgen machen. Google erkennt die Inhalte – auch wenn sie erst später geladen werden. Komplizierter wird es, wenn Du eine eigene Lösung mit JavaScript oder veralteten Plugins nutzt. Dann kann es passieren, dass Bilder oder Inhalte von Google nicht richtig erkannt und daher nicht indexiert werden. Nutze die URL-Prüfung in der Google Search Console, um zu testen, ob Deine Bilder korrekt geladen und von Google gelesen werden.
Nicht nur Bilder eignen sich für Lazy Loading. Auch Videos, Kommentarbereiche, Widgets oder externe Inhalte kannst Du bei Bedarf erst nachladen – etwa, wenn Deine Besucher dorthin scrollen oder zustimmen (z. B. bei YouTube-Einbettungen mit Datenschutz-Hinweis).
Bei Videos macht es oft Sinn, zunächst nur ein Vorschaubild zu zeigen und das eigentliche Video erst zu laden, wenn es im Sichtbereich erscheint. Das spart Ladezeit und sorgt für ein besseres Nutzererlebnis.
Kleine Icons oder gestalterische Elemente lädst Du am besten über CSS – also nicht als normale Bilder. Diese Inhalte sind meist nur dekorativ und haben keinen Einfluss auf SEO oder Nutzerführung. Lazy Loading spielt hier keine große Rolle, da sie kaum Ladezeit verursachen.
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