Online Marketing bietet Dir und Deinem Unternehmen ein große Chance. Die Frage ist nun, wie kann ich mich als normaler Online-Shop Anbieter gegen die „Riesen“ der Zunft behaupten? Eine erfolgreiche Alternative dazu, bietet Dir eine Google Shopping Kampagne.

Im ersten Abschnitt erklären wir, was Du im Allgemeinem zu Google Shopping einrichten wissen musst. Danach gehen wir auf die Funktionsweise ein, um im dritten Absatz eine Anleitung für die Einrichtung aufzugreifen. Im vierten Absatz stellen wir Pro‘s- und Kontra‘s gegenüber und zum Schluss findest Du die Benefits für Dein Unternehmen.

Google Shopping -Alles was Du darüber wissen musst

Google Shopping einrichten - Welche Nachteile gibt es bei Google ShoppingWer heute E-Commerce betreibt, beschäftigt sich automatisch auch mit (Daten-)Klarheit und  -Sicherheit. Anbieter die dagegen verstoßen, dürfen weder auf das Google Merchant Center als auch Google Shopping zugreifen. Beim Verstoß gewisser Regeln kann es zu einer Deaktivierung Deiner Kampagnen kommen.

Was musst Du darüber wissen?

Google überprüft, ob Deine Webseite bzw. Dein Online-Shop tatsächlich zu Dir gehören. Es könnte Vorkommen, dass Unternehmen versuchen Dein gutes Image für ihre minderwertigen Waren zu benutzen. Das soll natürlich verhindert werden.

Es gibt vier Methoden, um Deine Website-URL bei Google verifizieren zu lassen. Dafür musst Du zuerst ein Google Merchant Center Konto erstellen und einrichten. Danach sendet Dir Google über das Center einen Code, den Du auf Deiner Webseite einbaust (HTML File Upload und HTML Tag). Google verbindet sich anschließend mit Deiner Seite, um sie zu überprüfen. Auch mit Google Analytics oder dem Google Tag Container kannst Du das Tracking durchführen lassen. Laut eigener Aussage erhält Google dadurch aber keinerlei Zugriff auf die Inhalte Deiner Seiten.

Besonders zu beachten sind die Google-Richtlinien. Diese beinhalten die Voraussetzungen, die Deine Produkte und Dein Shop erfüllen müssen. Einige Artikel dürfen über Google Shopping ,laut Richtlinien, nicht verkauft werden. Dazu zählen zum Beispiel Feuerwerkskörper oder Dienstleistungen. Dazu kommen noch einige Produkte wie Alkohol oder Gesundheitsprodukte. Diese unterliegen gewissen Einschränkungen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Weiterleitung der Webseite beim Klick auf die Anzeige. Hier muss es zwingend zum angekündigtem Produkt gehen, dass erworben werden kann. Es sollte keine Weiterleitungen auf dritte Seiten geben, denn das sieht Google sehr ungern. Was Du mit den gesammelten User-Daten unternimmst, unterliegt ebenfalls strengen Regulierungen.

Also: Informiere auf Deiner Webseite transparent und umfassend. Beginne mit dem Bestell- und Versandvorgang und beende es mit den Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien. Stelle sicher, dass Deine Artikeldaten stets aktuell gehalten sind, damit es mit den Kunden nicht zu Komplikationen bezüglich deinem Angebot kommen kann. Dies alles dient dem Schutz Deiner Käufer und letztendlich Dir selbst.

Wie funktioniert eigentlich Google Shopping?

„Treckingschuhen für Damen. Das Google ich mal.“

Bei Eingabe der Keywords „Treckingschuhe für Damen“, erscheinen oberhalb und rechts der normalen Textanzeigen aus Google AdWords gerahmte Angebote. Dies sind die Google Shopping Anzeigen. Sie enthalten nicht nur eine Beschreibung des Produkts, sondern auch Titel, Bild, Preis, Versandbedingungen und einen Link zum Online-Shop des Anbieters. So bekommt der Interessent einen ersten Eindruck vom Produkt. Mit dieser Vorschau wird versucht beim Kunden direkt aufzufallen und damit ihm zu überzeugen.

Und wie funktioniert das nun?

Shopping Anzeigen werden immer dann ausgespielt, wenn eine Google-Suche die Wörter enthält, die Du in Deinem Merchant Center hinterlegt hast. Ein solcher „Shopping Feed“ enthält Daten wie Artikelnummer, Titel, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit und Versandkosten. Auch GTIN oder MPN sind wichtig. Dies sind globale Produktkennzeichnungen, mit denen Deine Artikel eindeutig identifiziert werden können. Mit einem passgenauen Produkt-Feed erhöhst Du nachverfolgbar die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Angebote passenden Suchanfragen zugeleitet werden.

In Google Ads (AdWords) erstellst Du eine Google Shopping Kampagne. Sie enthält die Artikel, für die Du Werbung schalten möchtest. Natürlich können auch mehrere Shopping-Kampagnen gleichzeitig laufen.

Wie bereits erwähnt: Lege besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Google Richtlinien für Dein Google Merchant Center Account und Dein AdWords Konto. Sonst riskierst Du, dass Google Deine Shopping-Kampagnen deaktiviert.

Die Abrechnung geschieht über Klicks. Als Händler entscheidest Du, wieviel Budget pro Klick (Cost Per Click) Du ausgeben möchtest. Ist Dein CPC zu niedrig, da die Konkurrenz mehr zu zahlen bereit ist, erhältst Du wenige oder keine Leads (Hier erfährst Du mehr über Googleleads, Leadgenerierung oder Lead Marketing). Das kommt daher, dass Deine Anzeige weiter rechts in der Liste der Angebote stehen. Außerdem bewertet Google ebenso Deinen Shop im Netz. Ist dieser gut strukturiert und übersichtlich ausgebaut, werdet Ihr ebenfalls weiter links gelistet. Beim Aufbau einer guten Webseite, Mobile Webseiten oder auch allgemein Webseiten Ranking kannst Du gerne mal in unserem Blog vorbeischauen.

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So richtest Du Google Shopping Schritt für Schritt ein

Google Shopping einrichten - Alle nötigen Informationen1 . Für Deine Google Shopping-Kampagnen musst Du Dir ein Google AdWords Konto (jetzt Google Ads) und ein Google Merchant Center-Konto einrichten und miteinander verknüpfen. Mit AdWords erstellst Du die Anzeigen, die Du mit dem Merchant Center verwalten kannst. Melde Dich bei Google AdWords über Dein Google-Konto und einer gültigen E-Mail-Adresse an. Falls Du letzteres noch nicht hast, musst Du natürlich erst einen Account bei Google anlegen.

2. Im zweiten Schritt richtest Du Dir in AdWords ein Conversion Tracking ein. Mit einem solchen Tracking ermittelst Du, was nach dem ersten Draufklicken geschehen ist. Hat der Interessent gekauft, Dich angerufen oder nur Deinen Text gelesen? Was genau getrackt werden soll, bestimmst Du in den Einstellungen. Der Google Tag Manager ist hier ein sehr hilfreiches Tool. Mehr zum Thema Conversion wie z.B. Conversion optimierung oder Conversion Rate findest Du in unserem Blog.

3. Bei der Registrierung im Google Merchant Center füge alle notwendigen Daten über Dein Unternehmen und Deinen Shop hinzu. Überprüfe auf jeden Fall, ob Dein Shop auch wirklich alle Richtlinien von Google fürs Merchant Center und für die Google Shopping Kampagnen erfüllt.

4. Im nächsten Schritt erstelle den Shopping Feed mit den Produktdaten. Für den Upload der Feed Daten ins Merchant Center gibt es vier Möglichkeiten: Google Tabelle, geplanter Abruf, lokal gespeicherte Datei oder der Content API for Shopping. Ein geplanter Abruf und die Content API haben den Vorteil, dass sich die Daten regelmäßig aktualisieren. Denk daran, möglichst sinnvolle Attribute anzugeben. Hierdurch erhöhst Du die Chance passende Suchanfragen für Deine Angebote zu erhalten. Damit die Daten des Feed übernommen werden, müssen diese im Google Merchant Center noch abgerufen werden.

zum Abschluss:

5. Für Google Shopping Kampagnen musst Du Dich entscheiden, welches Produktsortiment Du bewerben möchtest.

6. Mit dem Cost-per-Klick-Gebot (CPC) legst Du anschließend fest, was Du bereit bist pro „Anklicken“ auf deine Anzeige zu bezahlen.

7. Zum Abschluss bestimme den Anzeigentyp: Produkt-Shopping-Anzeige bei einzelnen Produkten oder Showcase-Shopping-Anzeige für eine Produktgruppe. Mit der Kampagnen-Priorität legst Du fest, welche Shopping-Kampagne zuerst bei einer Suchanfrage bedient wird. Hast Du die „Brand“-Kampagne höher priorisiert, sieht der Interessent die Anzeige mit den „Jack-Wolfskin-Schuhen“ und nicht das namenlose Produkt. Dadurch kannst Du teilweise steuern, dass Kaufwillige auf Deiner Seite landen und Du Dein CPC Budget sinnvoll einsetzt.

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Welche Vor-und Nachteile gibt es bei Google Shopping

Google Shopping einrichten - Wie kann dir ein Agentur weiterhelfenReichweite, Bekanntheit und Kostenkontrolle

Die Google Suchmaschine kennt und nutzt jeder. Überdies hast Du eine riesige Reichweite, egal ob Du lokal oder überregional präsent sein möchtest. Bei Nutzung der Seiten der Netzwerkpartner, erreichst Du sogar noch mehr User.
Mit Google Shopping Anzeigen finden Dich genau die Interessenten, die aktiv nach Deinen Produktdaten suchen (Vorausgesetzt Dein Feed ist gepflegt.). Diese Suchenden werden viel wahrscheinlicher zu Deinen Kunden als jemand, der „nur mal schauen möchte, was das kostet“.

Zudem zahlst Du pro Klick. Möchte jemand nur Preise vergleichen, zahlst Du dafür, ohne dass dieser wohl je zum Käufer wird. Außerdem steuerst Du über das setzen der Priorität in Deinen Google Shopping Kampagnen, welche Kampagne angesprochen werden soll. Du könntest also die Strategie verfolgen, dass Deine Brand-Artikel(Brand Marketing) gepusht werden. Oder vielleicht hast Du ein tolles Cross-Selling-Angebot auf Deiner Landing-Page, wenn eine andere Kampagne angesprochen wird. Du bekommst somit auch eine bessere Kontrolle über anfallende Kosten.

Einfache Handhabung

Alle Deine Artikel lassen sich leicht und bequem über das Google Merchant Center aktualisieren. Für das Anlegen neuer Kampagnen in Google AdWords kopiere eine bestehende Shopping-Kampagne und wandele diese nach den neuen Vorgaben ab. Dies erspart eine Menge Arbeit.

Unterstützung beim Produktportfolio

Die Anzahl der (fehlenden) Klicks gibt einen Eindruck darüber, ob Dein Angebot den Markt bereichert oder nicht. Das kann zum einen an den Waren selbst liegen, zum anderen aber an der Werbeplattform. Für absolute Nischenprodukte ist Google Shopping eventuell nicht geeignet, da diese Anzeigen nicht oder zu selten von Google ausgespielt werden.

Nachteile

Leider hast Du bei der Ausspielung durch Google nicht so viel Kontrolle darüber, ob eine Anzeige erscheint oder nicht. Damit wird die Qualität Deines Feed immens wichtig, so dass Google Deine Kampagne vor anderen bevorzugt. Ferner stehst Du mit Deinen Mitbewerbern im direkten (Preis-) Vergleich. Sind deren Beschreibungen besser zu lesen oder deren Fotos ansprechender, kann es sein, dass sich jemand für ein anderes Angebot entscheidet.

Kann Google Shopping für dein Unternehmen behilflich sein

Google Shopping einrichten - So kommst Du voranSo, nun hast Du einen Überblick erhalten, was Google Shopping ist und was Du tun musst, um es zu nutzen. Aber was, wenn Du im Moment ausreichend Kundschaft hast? Hervorragend!
Dennoch können Google-Dienste und damit Google Shopping für jeden Online Händler in der Zukunft  interessant sein. Denn nicht nur die Anzahl potenzieller Käufer ist enorm, Du erhöhst durchs Online Marketing Deine Sichtbarkeit und damit Deinen Bekanntheitsgrad. Auch als lokaler Anbieter kann so ein Online Shop für Dich also sehr effektiv sein. Nämlich dann, wenn die Google Nutzer nicht nur Deine Webseite sondern auch Deinen (lokalen) Laden besuchen. Du hast dann die Chance diese Personen eingehend zu beraten und sie für Dein weiteres Sortiment zu begeistern.

Das klingt nach einer Menge Arbeit? Das Einrichten von Google Shopping und Merchant Center ist bestimmt kein Hexenwerk sondern sehr komplex. Wenn Du keine Zeit findest, Dich mit Google Shopping zu befassen, dann lass Dich durch uns beraten. Kundenwachstum ist ein professionelles Consulting Unternehmen für Webseiten- und Content Erstellung. Wir unterstützen unsere Kunden, maßgeschneiderte Marketingmaßnahmen für sich selbst zu erstellen. Schau auf unserer Webseite nach unseren Angeboten und setze dich mit uns in Kontakt bei Fragen.

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