Oftmals sind Webseitenbetreiber bezüglich der Datenschutzrichtlinie für ihre Website verunsichert, da es nicht viele klare Informationen und Antworten zu den Anforderungen gibt. Dabei ist die Datenschutzerklärung der Website ein sehr wichtiges Element. Sie wird mit jeder Sicherheitsverletzung, über die in den Nachrichten berichtet wird, scheinbar immer wichtiger.

Eine Datenschutzerklärung für Webseiten ist eine Erklärung, die Du gegenüber Besuchern Deiner Website abgibst. Darin sollte enthalten sein, wie Du die von ihnen gesammelten Informationen verwendest, wie Du sie sammelst und speicherst.

Eine Datenschutzerklärung ist das Eine – das zweite wichtige Element ist die Verpflichtung Deiner Firma, sich an die in der Richtlinie gemachten Aussagen zu halten. Es ist wichtig, dass alle Teammitglieder die Datenschutzpraktiken Deines Unternehmens genau kennen und diese den Kunden und Webseiten-Nutzern klar kommunizieren können.

Was Deine Datenschutzerklärung aussagen sollte, liegt an Deiner Firma und ihren individuellen Verpflichtungen zur Privatsphäre. Um genaue Antworten auf diese Frage für Deine Situation zu bekommen, empfehlen wir Dir einen Rechtsanwalt zu konsultieren, der auf ERecht, also Gesetze im Zusammenhang mit digitalen und Online Medien, spezialisiert ist. Er kann am besten rechtssichere Antworten liefern, auf die man sich berufen kann.

Auch wenn wir alle Informationen und Antworten in diesem Artikel gewissenhaft recherchiert haben, sind alle Angaben ohne Gewähr. Ohne eine entsprechende Zulassung darf man keine Rechtsberatungen geben, so auch wir nicht. Falls Du spezifische Fragen hast, dann wende Dich bezüglich der Antworten am besten an einen entsprechenden Rechtsanwalt, mit Fachwissen im ERecht. Nur dieser kann Dir rechtsverbindliche Auskünfte zum Datenschutz geben.

Was gehört in die Datenschutzerklärung einer Website alles rein?

Das gehört zur Datenschutzerklärung für Deine Website mit Sicht auf Kundenwachstum

Dutzende von Ländern auf der ganzen Welt haben Gesetze, die Richtlinien im Datenschutz verlangen. Diese gilt es zu beachten, wenn Du selbst Bürger bist oder wenn Du Informationen von den Bürgern sammelst (man spricht hier auch von personenbezogenen Daten).

Bei vielen Diensten, die Informationen über Deine Website erfassen, zum Beispiel Google AdSense, Google Analytics, Facebook und Amazon Affiliate, muss man über eine Datenschutzrichtlinie verfügen. Transparenz, welche Daten Du mit Deiner Website sammelst und wie Du sie verwendest, trägt dazu bei, Vertrauen bei Nutzern aufzubauen. Ihre Daten geheim zu sammeln und zu verwenden, ist betrügerisch und hinterhältig – weshalb es in vielen Ländern illegal ist.

Der genaue Inhalt einer bestimmten Datenschutzerklärung hängt vom anwendbaren Recht ab. Sie muss möglicherweise Anforderungen über geografische Grenzen und Rechtsordnungen hinweg berücksichtigen. Die meisten Länder haben ihre eigenen Gesetze und Richtlinien für Datenschutz. Diese beinhalten idR., welche Informationen gesammelt werden können und wofür sie verwendet werden dürfen. Im Allgemeinen umfassen die Datenschutzgesetze in Europa sowohl den privaten Sektor als auch den öffentlichen Sektor. Die Gesetze zum Datenschutz gelten für private Unternehmen und kommerzielle Transaktionen.

Beim Erstellen einer Datenschutzrichtlinie hängen die genauen Informationen von den geltenden Gesetzen ab. Im Allgemeinen verlangen die meisten Datenschutzrichtlinien, dass Du Deinen Nutzer für folgende Punkte Antworten bereitstellst:

  • Deinen Namen (oder Unternehmensnamen), Administrator, Standort und Kontaktinformationen
  • welche Informationen Du sammelst (einschließlich Namen, E-Mail-Adressen, IP-Adressen und anderen Informationen)
  • wie Du die Daten sammelst und wofür Du sie verwendest
  • wie Du ihre Informationen schützt
  • ob es für User optional ist, diese Informationen zu teilen. Wie sie sich abmelden können und welche Konsequenzen das haben kann
  • eine Aufzählung aller Dienste von Drittanbietern (z.B. Google Analytics), die Du zum Sammeln, Verarbeiten oder Speichern dieser Informationen verwendest (zum Beispiel E-Mail, Newsletter oder Werbenetzwerke). Am besten in Form eines Links.

Das ist bei Drittanbietern zu beachten

Google und andere Drittanbieter verwenden Cookies, um Anzeigen basierend auf vorherigen Besuchen eines Nutzers auf Deiner Website zu schalten. Die Verwendung des DoubleClick-Cookies (aktiviert sich, wenn Nutzer die Website eines Partners besuchen und dort auf eine Anzeige reagieren) ermöglicht es, Anzeigen für Nutzer bereitzustellen, die auf ihren Interessen basieren. Hierfür werden durch den Cookie zuvor besuchte Seiten herangezogen. Dieses lässt sich aber auch in den Google Anzeigeneinstellungen deaktivieren.

Informiere Deine Benutzer also, dass sie die Verwendung von Cookies für interessenbezogene Werbung deaktivieren  können (wenn der Anbieter diese Funktion anbietet).

Wenn Du Amazon Affiliate auf Deiner Webseite implementiert hast, musst Du folgende Informationen bereit stellen:

  • Wie sammelst, verwendest, speicherst und veröffentlichst Du die personenbezogenen Daten, die Du von Benutzern gesammelt hast?
  • Dritte (einschließlich Amazon oder andere Werbetreibende) können Inhalte und Werbung bereitstellen. Sie können Informationen direkt von Nutzern sammeln und Cookies in ihren Browsern platzieren
  • Achte darauf, komplexe Texte, Fachjargon oder Juristensprache zu vermeiden. Während es in einem Datenschutzrichtliniendokument darum geht, Dich zu schützen, geht es auch darum, den Benutzer zu informieren. Versuche, Deine Datenschutzerklärung kurz, prägnant und leicht verständlich zu halten.

Wie muss eine Datenschutzerklärung aussehen?

Wie muss eine Datenschutzerklärung für Deine Seite im Internet aussehen?

Eine Datenschutzrichtlinie ist ein Dokument, das detailliert angibt, welche persönlichen Informationen Du von Deinen Nutzern erfasst. Wie Du sie verwendest und wie Du sie unter Verschluss hältst. Auch die Definition dessen, was „persönliche Informationen“ genau sind, ist unterschiedlich, enthält aber häufig Namen und E-Mail-Adressen und manchmal IP-Adressen.

Im Informationszeitalter sind Daten die neue Währung. Private Informationen über Einzelpersonen sind für Werbetreibende und Unternehmen sehr wertvoll. Heute betrachten viele Länder die Privatsphäre als ein grundlegendes Menschenrecht. Sie haben Gesetze erlassen, um Personen davor zu schützen, dass man deren Informationen ohne ihr Wissen sammelt und verwendet. Datenschutzgesetze erfordern normalerweise, dass jeder, der persönliche Informationen über seine Webseite sammelt, eine Erklärung darüber bereithalten muss, wie und warum er dies tut.

Gemäß vielen Datenschutzgesetzen kannst Du mit einer Geldstrafe belegt oder sogar strafrechtlich verfolgt werden, wenn Du personenbezogene Daten erfasst, ohne Deine Nutzer zu informieren. Oder auch, wenn Du gegen Deine eigenen Datenschutzbestimmungen verstößt. Wenn Deine Seite international agiert, solltest Du Dir bewusst sein, dass in anderen Ländern andere Gesetze gelten. Die USA ist etwas lockerer in der Gesetzgebung, aber nicht lockerer in der Strafverfolgung.

Internationale Grundsätze

1995 hat die Europäische Union die Datenschutzrichtlinien für ihre Mitgliedstaaten eingeführt. Aus diesem Grund haben viele Organisationen, die in der EU Geschäfte tätigen, damit begonnen, dieser Richtlinie nachzukommen. Im selben Jahr veröffentlichte die amerikanische Federal Trade Commission (FTC) die Fair Information Principles. Diese enthalten eine Reihe unverbindlicher Richtlinien für die kommerzielle Nutzung personenbezogener Daten. Diese Grundsätze schrieben keine Richtlinien zum Datenschutz vor, sondern lediglich Leitlinien.

Zwischen dem EU-Datenschutzrecht und dem US-Datenschutzgesetz bestehen erhebliche Unterschiede. Diese Standards müssen nicht nur von in der EU tätigen Unternehmen erfüllt werden. Sie müssen auch von jeder Organisation, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern übermittelt werden.

Es wurden sieben Prinzipien der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) zum Schutz personenbezogener Daten festgelegt. Über diese Prinzipien sollen Webseitenbetreiber ihre Nutzer informieren und diese einhalten.

  1. Hinweise – Betroffene Personen sollten benachrichtigt werden, wenn ihre Daten erhoben werden.
  2. Zweck – Daten sollten nur für den angegebenen Zweck und nicht für andere Zwecke verwendet werden.
  3. Zustimmung – Daten sollten nicht ohne die Zustimmung der betroffenen Person weitergegeben werden.
  4. Sicherheit – Die gesammelten Daten sollten vor möglichem Missbrauch geschützt sein.
  5. Offenlegung – Die betroffenen Personen sollten darüber informiert werden, wer ihre Daten sammelt.
  6. Zugriff – Betroffene Personen sollten Zugang zu ihren Daten erhalten und Korrekturen an fehlerhaften Daten vornehmen können.
  7. Rechenschaftspflicht – Den Betroffenen sollte eine Methode zur Verfügung stehen, mit der sie Datensammler zur Rechenschaft ziehen können, die nicht den oben genannten Grundsätzen folgen.

Die OECD-Richtlinien waren jedoch unverbindlich und Datenschutzgesetze waren in Europa nach wie vor sehr unterschiedlich. Die USA billigten zwar die Empfehlungen der OECD, unternahmen jedoch nichts, um sie in den Vereinigten Staaten umzusetzen. Alle sieben Prinzipien wurden jedoch in die EU-Richtlinie übernommen.

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Wo muss die Datenschutzerklärung überall stehen?

Wichtiges zur Datenschutzerklärung für Deine Website zur Neukundengewinnung im Internet

Alle Deine rechtlichen Vereinbarungen müssen für User Deiner Homepage leicht zugänglich sein.

Der geläufigste Ort für einen Datenschutzlink ist der Fußbereich einer Webseite, da dieser auf jeder Webseite vorhanden ist. Die Datenschutzerklärung muss sich zwangsläufig auf jeder Webseite befinden, deklariert mit dem Reiter Impressum. Dies ist in Deutschland eine gesetzliche Vorschrift. Ist sie nicht erfüllt, drohen dem Betreiber der Homepage (Administrator) empfindliche Strafen. Es ist aber nicht nur Pflicht des Administrator, eine Datenschutzerklärung auf der Webseite zu publizieren. Es es ist noch viel wichtiger, sich an diese Vereinbarung zu halten. Hierbei sind die Strafen für den Administrator noch härter, solltest Du Dich nicht dranhalten.

Wir empfehlen Dir, mit gesammelten Daten besonders sorgfältig umzugehen. Private Daten im Internet sind vor allem in Deutschland ein Heiligtum  und werden schneller missbraucht, als Du vielleicht denkst. Eine Verletzung der Privatsphäre ist wie die Verletzung der Würde des Menschen. Diese ist in Deutschland mit dem ersten Grundgesetz geschützt. Das heißt: Verletzt Du die Privatsphäre eines Nutzers, wirst Du ähnlich bestraft, als würdest Du die Würde eines Menschen verletzen. Es geht hierbei also nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um strafrechtliche Folgen. Es wäre ärgerlich, wenn Du wegen einer kleinen Unachtsamkeit im in Bezug auf Datenschutz vorbestraft oder ähnliches wirst.

Wo findet die Datenschutzerklärung noch überall Anwendung?

So bestimmst du die Datenschutzerklärung für Deine Seite im Web und in den Suchmaschinen

Datenschutzerklärungen befinden sich nicht nur im Impressum einer Webseite.

Der Kunde muss diese zum Beispiel bei einem Kauf oder einer Registration bestätigen. Sollte eine Webseite dies nicht machen, so ist der Kauf oder die Registration nicht rechtskräftig. Das hieße, ein Kaufvertrag ist ungültig. Das ist besonders dann wichtig, wenn Du Ware im Netz verkaufst. Denn wenn Du Deine Kunden nicht entsprechend belehrt hast, können sie auch nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist oder Garantie eine Erstattung verlangen. Sichere Dich also entsprechend ab, es kommt Dir nur zugute. Man kann generell sagen, eine Datenschutzerklärung kommt bei jedem Rechtsgeschäft zur Anwendung.

Immer dann, wenn Daten von Nutzern übertragen werden, muss eine entsprechende Aufklärung stattfinden.

Wir hoffen, wir konnten Dir einige Antworten zum Thema liefern.

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