Die Click-Through-Rate, die auch Klickrate oder kurz CTR genannt wird, ist eine wichtige Information für das SEO Online Marketing. Sie gibt an, wie oft eine angezeigte Website aufgerufen wurde und stellt die Anzeigenanzahl ins Verhältnis zu den Aufrufen.

Was ist die CTR genau? – Definition:

Wurde eine bestimmte Anzeige beispielsweise 100 Mal angezeigt und generiert dabei 5 Klicks, so liegt die Klickrate bei 5 Prozent. Die finale CTR wird immer als Prozentzahl angegeben und gibt den Anteil der Interessenten an der Gesamtmenge an. Somit besteht sie aus zwei Komponenten, die in Relation zueinander gesehen werden müssen.

Was ist die CTR genau? – Definition:

Im Marketing lassen sich daraus wichtige Schlüsse ziehen und Maßnahmen ergreifen. Die CTR gibt indirekt an, wie attraktiv ein Werbemittel ist. Je höher die Rate ist, desto besser scheint die Werbung anzukommen und desto mehr Aufmerksamkeit erregt sie. Neben dem Qualitätsfaktor ist sie auch ein Indikator für die Onlinereputation.

Mit diesem Wert kannst Du verschiedene Werbeanzeigen miteinander vergleichen. Du kannst erkennen, welche Anzeigen besser auf den Kunden zugeschnitten sind. Es lohnt sich, diese Anzeigen dann daraufhin zu analysieren, welche Elemente die positive Wirkung hervorrufen. Die Gestaltungsteile sind dann effektiv nutzbar, indem Du sie in andere Werbeanzeigen einbaust. Im Endeffekt kannst Du mit den gewonnenen Erkenntnissen auch für Deine anderen Produkte / Dienstleistungen Verbesserungen einleiten und sie noch genauer auf Deine Kunden zuschneiden.

Im Allgemeinen ist die CTR natürlich wichtig, um Werbung zu optimieren. Google gibt bei der Klickrate für jede einzelne Anzeige und jedes Keyword eine eigene CTR an, wodurch der Vergleich sehr leicht gemacht wird. Siehst Du, dass eine Anzeige keine oder kaum Anziehungskraft ausübt, kannst Du sie umstrukturieren. Versuche, neue oder völlig andere Elemente zu integrieren, um einen „Call-to-action“, einen Handlungsappell, zu vermitteln. Beispielsweise können kontroverse Aussagen oder gestalterische Kontraste mehr Aufmerksamkeit erregen und Deine Kunden auf die Anzeige lenken.

Auch die Wahl der Keywords ist relevant

Auch im Bezug auf Content Marketing kann durch die Relevanz der Keywords eine Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung) vorgenommen werden. So erhält der Website Content eine noch größere Reichweite und gewinnt im  Suchmaschinenmarketing an Bedeutung. Auch dadurch werden Interessenten werden gezielt angesprochen, wodurch zusätzliche Leadgenerierung stattfindet.

Bei Anzeigen kann die CTR unterschiedliche Informationen liefern. Es muss nicht zwingend um die Steigerung der Verkaufszahlen gehen. Online Advertising kann auch genutzt werden, um die Bekanntheit auszuweiten oder um den Unternehmensruf zu verbessern. Beispielsweise vermitteln Anzeigen, die einen PR-Bezug liefern, dem Betrachter ein positives Unternehmensbild.

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Die CTR im Vergleich zur Conversion Rate

Der am häufigsten mit der Klickrate verbundene Begriff ist die Conversion Rate . Die CTR ist unheimlich wichtig, um die Conversion Rate zu verbessern. Als „Conversion“ oder Konversion bezeichnet man im Online Marketing den Anteil an Nutzern, die von Interessenten in einen Käufer verwandelt werden, also die Neukundengewinnung im Internet.

Diese Zahl ist vor allem für Unternehmen wichtig, die verstärkt auf SEO-Werbung setzen.  Durch eine bessere Klickrate kannst Du auch Conversion Optimierungen verzeichnen, sodass Du einen größeren wirtschaftlichen Erfolg im Unternehmen generierst und die Wirksamkeit der Werbemaßnahmen steigerst.

Die CTR kann im Schnitt bis zu 3 Prozent erreichen. Die Conversion Rate liegt dagegen selten über 2%. Jedoch ist dies schon ein extrem erfolgreicher Wert, wenn man bedenkt, dass von 1000 geschalteten Anzeigen folglich 20 Kunden Deine Dienstleistung / Produkt erwerben.

Grundlegend solltest Du immer darauf achten, dass Deine Anzeigen einen starken Bezug zu Deinem Unternehmen haben. Du kannst durch die Anzeigen noch so viele Interessenten an Land ziehen, aber wenn diese enttäuscht werden und Versprechungen nicht gehalten werden können, ist immer eine miserable Conversion Rate die Folge. Eine CTR wird dadurch völlig irrelevant. Schließlich ist es egal, wie hoch Deine Click Trough Rate ist, wenn die User Deine Seite ohne jede Handlung wieder verlassen.

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Kosten, die durch die Anzeigen anfallen. Je populärer die Website, desto beliebter sind dortige Werbeplätze und dementsprechend teuer ist auch die Werbung. Dieser Faktor sollte immer im Verhältnis zum Ergebnis gesehen werden.

Wie kann ich die CTR errechnen und verbessern?

Um direkt auf den vorigen Aspekt einzugehen, soll zunächst einmal die Effizienz der CTR thematisiert werden. Die CTR wird berechnet, indem Du die Anzahl der Klicks durch die Anzahl der Einblendungen teilst.

Wie kann ich den CTR errechnen und verbessern?

Um den Wert zu verbessern und damit auch Anzeigen noch präziser auf potentielle Interessenten abzustimmen, gibt es das Tool Google AdWords. Dieses Werbesystem ist ein Werkzeug zur Optimierung der Effizienz von Werbeanzeigen. Vor allem im Bereich Suchmaschinenmarketing kann Google AdWords sehr interessant sein, da sich durch die Verbesserung der Werbung letztendlich Kosten einsparen lassen. Anzeigen, die kaum einen positiven Effekt auf die eigentliche Zielgruppe haben und somit die Conversion Rate senken, können gelöscht oder verbessert werden.

Mit Google AdWords gezielt Werbung steuern

Google AdWords ist sehr hilfreich, damit Anzeigen passgenau auf die Zielgruppe ausgerichtet werden können. Dadurch kannst Du festlegen, auf welchen Seiten oder für welche Keywords Deine Anzeigen dargestellt werden sollen.

Durch diese Spezifizierung kannst Du Deine Werbung gezielt streuen. Du umgehst somit, dass Personen, die ein thematisch fremdes Keyword recherchieren, Deine Anzeige zu Gesicht bekommen. Durch Google AdWords kann festgelegt werden, dass bei diesen themenfernen Wörtern keine Anzeige geschaltet wird. Auch wenn erst beim Klick auf die Website Kosten anfallen, werden diese durch gezieltere Einblendungen reduziert. Die Bezeichnung dafür ist die Minimierung der Streuverluste.

Ebenfalls hilfreich sind Erweiterungen, die den Zuschnitt auf bestimmte Geräte oder Regionen erlauben. Auch sind Kombinationen zwischen verschiedenen Einstellungen sind möglich, sodass noch mehr Betrachter, die nicht der Zielgruppe entsprechen, aussortiert werden können. Es gibt sogar eine Variante für KMUs, die speziell auf regionale Bereiche zugeschnitten ist.

Wie alles andere auch, hat dieses Tool leider auch Nachteile: Im Endeffekt hast Du als Werbetreibender keine Garantie, dass Deine Werbung auch wirklich geschaltet wird. Wird über den sogenannten „Quality Score“ (gibt die Wirkung einer Anzeige an und sucht weitere thematisch verwandte Seiten für die Darstellung) kein passender „Platz“ für Deine Werbeanzeige gefunden, dann wird sie auch nicht geschaltet. Hier ist natürlich anzumerken, dass dann auch keine Kosten entstehen.

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Die CTR und die Bounce Rate

Ebenfalls wichtig für das SEO Onlinemarketing ist neben der CTR auch die Bounce Rate. Diese gibt alle User an, die Deine Seite wieder verlassen, ohne eine Unterdomain aufzurufen, d.h. ohne jegliche Bewegung auf der Seite. Die Anzahl wird ins Verhältnis zu den Nutzern gestellt, die mehrere Unterseiten betrachten. Anders als bei der Klickrate gibt dieser Wert die Attraktivität einer Seite an, anstatt einer Anzeige.

Mit diesem Wert kannst Du also feststellen, wie erfolgreich die Website ist oder welche Unterkategorien viel Aufmerksamkeit erregen.

Auch für das E-Mail Marketing ist die Bounce Rate eine wichtiger Indikator. In Bezug auf die Website kannst Du mit der Bounce Rate die Qualität des Website Contents wesentlich besser einschätzen und diesen optimieren. Auch das Design kann verbessert werden, indem Du gestalterische Elemente von besonders erfolgreich identifizierten Unterseiten in andere integrierst.

Die letzten Punkte können vor allem dann analysiert werden, wenn Du zusätzlich die Verweildauer betrachtest, die ein User auf einer Seite verbringt.

Ebenfalls beachtenswert sind weitere Unterfaktoren, wie der Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung oder die Verbindung zu Social Media Netzwerken. Diese kannst Du in Webanalyse Tools wie Google Analytics einbeziehen, um die Absprungrate noch deutlicher und aussagekräftiger zu gestalten.

Ebenso lassen sich Vergleiche zu anderen Unternehmen derselben Branche ziehen, die gute Anhaltspunkte für Optimierungen geben.

Welche Elemente wirken sich positiv auf die CTR aus?

Heutzutage wird die Optimierung des Onlinemarketings immer wichtiger. Es gibt viele Jobs, die auf diese Sparte ausgerichtet sind und Mitarbeiter, die nur für diesen Zweck arbeiten. Auch auf bekannten Jobbörsen findest Du immer mehr Stellen in diesem Bereich. Vor allem in Unternehmen, die ihren Vertriebsschwerpunkt im Online Handel haben, ist die Optimierung der Klickrate und der Bounce Rate ein wichtiger Aspekt.

So erreichst Du eine hohe Klickzahl Deiner Website

Zunächst ist natürlich die äußere Erscheinung der Anzeige oder des Links und mitgelieferten Textes wichtig. Die Werbeanzeige muss Aufmerksamkeit erregen, einen Kaufwunsch wecken und einen Call-to-Action enthalten. Bei Links oder dem Erscheinen in Suchmaschinen ist es wichtig, im Titel der Anzeige direkt auf die Webseite aufmerksam zu machen und bereits Keywords einzubringen. Dieser Bereich wird als Snippet Optimierung bezeichnet.

Schaffe einen eindeutigen Appell

Die Grenze zwischen “positivem Interesse generieren” und negativem Clickbaiting darfst Du nicht überschreiten. Die Besucher können Deine Webseite auch sehr schnell wieder verlassen, wenn die versprochenen Inhalte nicht auftauchen oder in einem völlig fremden Kontext stehen. Stattdessen sollte ein eindeutiger, einfacher Appell enthalten sein.

Auch Contentoptimierung wirkt sich positiv aus. Der Umfang des Contents wird nämlich ebenfalls bewertet. Genauso verbessern semantisch passende Nebenkeywords das Ranking Deiner Website. Andererseits darf Deine Seite durch wachsenden Inhalt weder zu unübersichtlich noch zu langsam werden. Manchmal muss aus diesem Grund „abgespeckt“ werden, in dem Du bestimmte Inhalte von Deiner Seite entfernst, die den Fokus von dem eigentlichen Ziel nehmen. Du wirst es kaum glauben, aber auch das kann die Absprungrate verbessern.

Sorge für schnelle Ladezeiten

Besucher empfinden eine schnell ladende Webseite immer als angenehmer. Sie geben einer Seite in der Regel zwei bis fünf Sekunden. Wird diese Zeit schon beim Laden überschritten, verliert der Kunde in der Regel das Interesse an der Seite und sucht nach Alternativen.

Neben der generellen Übersichtlichkeit, ist auch eine einfache Navigation wichtig. Über die Kategorien muss eindeutig auf weitere Informationen verlinkt werden, die der Nutzer möglichst schnell und direkt aufrufen kann. Interessante Angebote müssen schnell zugänglich sein und direkt auf Deiner Homepage erwähnt werden. Es versteht sich von selbst, dass dieser Weg eher Erfolg verspricht, als wenn der User erst in den Tiefen Deiner Website nach einem bestimmten Angebot suchen muss.

Wenn Du Deine Angebote auch in den Anzeigen oder in der Seitenüberschrift der Suchmaschine darstellst, verbessert sich dadurch Deine Click-Through-Rate und im Endeffekt auch Deine Conversion Rate. Da der Interessent direkt auf Dein attraktives Angebot zugreifen kann, erhält er  einen ersten positiven Eindruck von Deinem Unternehmen und wird eher zum Kauf angeregt.

Ebenfalls möglich ist Day-Part-Targeting, durch welches Du an bestimmten Tagen Deine Werbung öfter schalten kannst. Besonders attraktive Werte werden im Vorfeld analysiert, um herauszufinden, an welchen Tagen sich eine vermehrte Veröffentlichung lohnt. Auch dadurch lässt sich die Klickrate optimieren.

Beispiele für Webseiten mit einer guten Click Through Rate!

Ein besonders interessantes Beispiel für eine Seite mit einer guten Klickrate ist Wikipedia.

Beispiele für Webseiten mit einer guten Click Trough Rate!

Die Punkte, die hier sehr stark zum Tragen kommen, sind der Umfang des Contents und die Keywordstärke auf allen Seiten und Unterseiten. Zudem sind die Überschriften der Seiten sehr einfach gestaltet. Da User, die Wikipedia aufrufen, Informationen beschaffen wollen, sind die Titel sehr einfach und unkompliziert gestaltet. Das weist den Betrachter direkt darauf hin, dass auch der Inhalt verständlich und übersichtlich gestaltet ist.

Während manche Websites durch viele Appelle Aufmerksamkeit erregen wollen, richtet Wikipedia seine Überschriften direkt und knapp an den Interessen der Zielgruppe aus. Diese Art von Gestaltung initiiert nicht bei jeder Website eine gute CTR. An diesem Beispiel lässt sich jedoch gut erkennen, wie man seine Anzeige auf eine Personengruppe hin optimieren kann und damit effizienter und präziser arbeitet.

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