Wenn Du bereits alle Punkte der Onpage SEO erfüllt hast, aber immer noch nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis bist, haben wir hier ein paar Punkte, die Dir weiterhelfen. In diesem Artikel geht es um Off Page SEO. Das beinhaltet alle Elemente, die Du nicht direkt, sondern indirekt bearbeiten kannst. Das liegt daran, dass sich die zu optimierenden Elemente nicht auf Deiner eigenen Seite befinden. Kernpunkte sind dabei Links auf anderen Webseiten, die von außerhalb auf Deine Webseite führen. Das kann entstehen, wenn Dich beispielsweise jemand zitiert hat oder auf Dich verwiesen wurde, weil Du mit hoher Qualität über ein Thema berichtet hast.

Normalerweise verlinken wir Menschen nur dann auf andere Seiten, wenn wir mit dem Inhalt so zufrieden sind, dass wir ihn gerne teilen. Davon geht auch Google aus. Die eigentliche Vorlage für diese Idee stammt aber aus der Wissenschaft. Dort wird in wissenschaftlichen Arbeiten nur dann auf andere Werke verwiesen, wenn man aus ihnen zitiert hat. Es wird aber nur dann zitiert, wenn man seine Argumente mit Fakten oder ähnlichen Aussagen untermauern will. Selten meint man ein Zitat als negativ Beispiel. Umso häufiger eine wissenschaftliche Arbeit zitiert wird, desto höher wird sie angesehen. Genau das gleiche Prinzip verwendet Google für Webseiten. Dabei wurde der Google eigene Algorithmus immer komplexer, um die Webseiten immer differenzierter zu bewerten und besser einschätzen zu können.

Eine gute Off Page SEO verbessert die Position einer Website auf der Suchergebnisseite der Suchmaschine (SERP s). Viele Leute assoziieren Offpage SEO mit Link Building, aber es geht nicht ausschließlich darum. Im Allgemeinen hat Off Page SEO mit Promotion-Methoden zu tun, um eine Webseite höher in den Suchergebnissen zu platzieren. Auf Deutsch: Es geht darum, Deine Webseite im Netz bekannt zu machen und eine gewisse Relevanz zu erzeugen. Nur so verlinken Menschen auf Deine Seite.

Was ist Off Page SEO eigentlich?

Die zwei Hauptkategorien von Search Engine Optimization sind Onpage SEO und Off Page SEO. Kurz gesagt, der Unterschied zwischen den beiden ist fast wie Tag und Nacht. On Page SEO befasst sich mit den Elementen auf Deiner Website, wie interne Links, Inhalte und Keywords. Off Page SEO beschäftigt sich mit allem, was nicht mit den eigentlichen Seiten Deiner Webseite zusammenhängt. Trotz der unterschiedlichen Kriterien, hängen On Page SEO und Off Page SEO eng aneinander.

gemeinsames Entwickeln von Strategien für das OffPage S E OGeneriere Links

Eine der wichtigeren Unterkategorien bei der Off Page SEO ist das Erstellen von Links. Insbesondere das Zurückverlinken, also der Backlinkaufbau. Viele SEO Experten beschäftigen sich ausschließlich mit dem Backlinkaufbau. Dabei geht es nicht um 100 bis 200 Verlinkungen, sondern um Tausende von qualitativen Verlinkungen. Die allgemeine Idee ist, Partner oder andere Websites dazu zu bringen, sich mit Dir in Verbindung zu setzen. Zusätzlich zu den Partnern kannst Du auch selber versuchen, Links zu Deiner Website zu erhalten. Beispielsweise durch Gastbeiträge auf anderen Seiten. Es ist von Vorteil, hierfür eine Webseite zu wählen, die über eine gute Platzierung in den Suchergebnissen von Google und einen guten PageRank verfügt, da dies wiederum die Linkqualität beeinflusst.

SEO Online Marketing ist im Allgemeinen wie ein nie endender Kreis. Alles, was Du machst, wirkt sich auf Deinen Google Index und Seitenrangfolge aus. Mit Off Page SEO arbeitest Du daran, Deine Platzierung von außen zu erhöhen. Es ist wichtig, Deine Bemühungen zu überwachen, damit Du Änderungen vornehmen kannst. Wenn Du merkst, dass die Dinge nicht funktionieren oder sich Dein aktuelles Google Ranking verschlechtert hat, muss der eingeschlagene Weg angepasst werden. Es gibt auch einige „verbotene“ SEO-Techniken. Die Suchmaschinen bestrafen diese jedoch und Du rutschst in der Platzierung weiter nach unten.

Link-Building ist die Kernaufgabe von Off Page SEO. Dabei wird zwischen Qualität und Quantität unterschieden. Beide Faktoren müssen im Gleichgewicht vorhanden sein. Zunächst aber einmal die grobe Differenzierung der beiden Faktoren.

Quantitative Faktoren

Je mehr Backlinks eine Seite hat, desto höher ist ihre Popularität. Nach Aussagen von Google ist die beste Methode, einfach nichts zu tun. Solange der Inhalt einer Website für die Nutzer einen Mehrwert darstellt, empfehlen die Nutzer die Seite selbst weiter in Form von Backlinks. Quantität ist als Bewertungsparameter jedoch nicht ausreichend, da diese Verfahren sehr manipulationsanfällig sind.

Qualitative Faktoren

Um die Backlinks, die auf eine Website verweisen, richtig zu interpretieren, bewerten Suchmaschinen auch die Qualität dieser Links. Ein wichtiger Punkt ist immer die inhaltliche Relevanz. Der Algorithmus von Google erkennt schnell, ob die verlinkten Websites thematisch zur Zielwebsite passen. Mangelnde inhaltliche Beziehung kann zu einer niedrigeren Bewertung der Verbindung führen.

Der Ankertext, auch Verknüpfungstext genannt, ist der anklickbare Teil eines Hyperlinks und somit ein weiteres entscheidendes Kriterium. Wenn beispielsweise eine Website mit einer starken Website als Linktext verknüpft ist, kann die Suchmaschine keinen Verweis auf das Ziel des Hyperlinks machen. Dafür wird empfohlen, im Linktext, über den die Zielwebseite gefunden werden soll, ein Stichwort oder eine Kombination relevanter Begriffe zu verwenden. Es besteht jedoch die Gefahr, dass Google diese Verknüpfung als unnatürlich interpretiert und die Zielseite möglicherweise bestraft wird.

Die Position des Links

Außerdem ist die Position des Links auf der Website relevant. Die am besten bewerteten Links befinden sich wahrscheinlich in einem inhaltlichen Zusammenhang. So werden Backlinks, die in der Kopfzeile oder Navigation einer Website platziert sind, schlecht bewertet oder für das Ranking nicht berücksichtigt. Im schlimmsten Fall könnten diese Links auch als Spam interpretiert werden.

Beachte auch, dass Links, die das Attribut rel = „nofollow“ enthalten, für die verknüpfte Webseite ziemlich wertlos sind, da der Google Crawler diesen Backlinks nicht folgt. Eine unnatürlich schnelle Link-Erstellung, z.B. durch eine der oben genannten Methoden wie Link-Kauf, solltest Du auf jeden Fall vermeiden. Dies führt meist zu einem wahrscheinlichen künstlichen Link-Profil, das von Suchmaschinen erkannt und bestraft wird.

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Was gehört alles zur Off Page Optimierung dazu?

Zur Offpage Optimierung gehören im Grunde alle Maßnahmen, die Deine Webseite im Netz bekannter machen. Dies kannst Du durch das gezielte Platzieren Deiner Texte (Seeding) oder durch Werbekampagnen erreichen. Welche Schritte Du aber selber und kostengünstig unternehmen kannst, findest Du im folgendem. Beachte aber, wie bei allen SEO Onlinemarketing Maßnahmen, reicht es auch hier nicht, wenn Du nur diese Faktoren bearbeitest oder optimierst. Es ist nur ein Teil der Suchmaschinenoptimierung.

Ranking der Websites verbessern mithilfe der OffPage S E OErhöhung des PageRank

Der PageRank ist eine Zahl zwischen 0 und 10, die die Bedeutung einer Website in den Augen von Google anzeigt. Es ist das von Larry Page und Sergey Brin (Google-Gründern) erfundene System und einer der Gründe, warum Google den Suchenden so erfolgreich die relevantesten Ergebnisse anzeigt. Der Seitenrang ist heute nur einer von 250 Faktoren, die Google zum Ranking von Websites verwendet.

Mehr Präsenz

Höheres Ranking meint auch mehr Präsenz. Denn wenn Deine Website an der Spitze steht, erhält sie mehr Links, mehr Besuche und mehr Erwähnungen in Social Media. Es ist wie ein Schneeball, der ins Rollen gekommen ist. Baue Deine Präsenz darum z.B. auch in Social Media aus. Die dort gewonnenen Fans streuen Deine Inhalte liebend gerne. Fordere hierfür Deine Fans zum Teilen Deiner Beiträge auf. Auch Werbekampagnen auf Social Media Kanälen, zum Beispiel Facebook, können Deine Präsenz stark steigern.

Sehr effektiv kannst Du langfristig Dein Ranking steigern, indem Du einen Blog einführst. Content ist King und unerlässlich, wenn Du in der Suchergebnisliste nach oben klettern willst.

Linkaufbau

Link-Building ist die beliebteste und effektivste Off Page SEO Methode. Indem Du externe Links zu Deiner Website erstellst, versuchst Du, so viele „Empfehlungen“ wie möglich zu sammeln. Zum Beispiel, wenn jemand diesen Artikel mag und ihn von seiner Webseite oder seinem Blog aus referenziert, dann ist das so, als würde er Suchmaschinen sagen, dass diese Seite gute Informationen bietet.

Im Laufe der Jahre haben Webseitenbetreiber über viele kreative Wege versucht, Links zu ihren Webseiten zu erstellen, um höhere Rankings zu erreichen. Heute werden solche „Umwege“ von Google abgestraft. Die beliebtesten Wege waren:

  • Blogverzeichnisse – so etwas wie die Gelben Seiten, aber jeder Eintrag hatte einen Verweis auf eine Website.
  • Forum-Signaturen Viele Leute haben Foren kommentiert, um einen Link zu ihrer Website zu bekommen
  • Kommentar-Link Das gleiche Konzept wie bei Foren-Signaturen. Dabei wurde auf fremden Webseiten kommentiert, mit einem Link zu eigenen Webseite. Anstelle des echten Namens, wurden Schlüsselwörter verwendet. Anstatt zu schreiben „Kommentar von: XY“, schrieb man „Kommentar von: Wie funktioniert SEO“
  • Artikelverzeichnisse In solchen Verzeichnissen kann man seine Artikel posten und auf seine Seite oder seinen Blog verlinken

Worauf sollte beim Linkaufbau unbedingt beachtet werden?

Strategien der OffPage S E O gemeinsam umsetzenAchtung vor Black-Hat SEO

Link-Building war eine einfache Möglichkeit, die Suchmaschinenalgorithmen zu manipulieren. Google ist sehr intelligent in der Erkennung von Black-Hat Techniken geworden und mit der Einführung von Panda, Penguin und Hummingbird (Google Updates) war es möglich, das Problem zu lösen und Suchmaschinen-Ergebnisse zu bereinigen. Natürlich gibt es noch Ausnahmen, aber mit jeder neuen Version werden Lücken geschlossen und es wird immer schwerer, die Suchmaschinen zu überlisten.

Da wir die Offpage Faktoren nur schwer beeinflussen können, versuchen viele Webseitenbetreiber künstlich nachzuhelfen. Doch genau das ist das Problem. Google und andere Suchmaschinen möchten, dass Webseiten natürlich und verhältnismäßig etabliert werden. Künstliche Unterstützung ist also untersagt. Du solltest also niemals Tausende Backlinks kaufen. Diese sind erstens ziemlich teuer und zweitens bringen sie Dir gar nichts, wenn Du von Suchmaschinen abgestraft wirst.

Wie spielt Offpage und Onpage Suchmaschinenoptimierung zusammen?

Oft stellt sich die Frage, wie genau Offpage und Onpage SEO Maßnahmen interagieren. Doch die Antwort ist relativ simpel. Wenn Du Deine Webseite in allen Punkten der On Page SEO optimiert hast, dann hast Du grundlegende Eigenschaften und Voraussetzungen für die Offpage Optimierung geschaffen.

Optimierung des Aufbaus einer Website durch OffPage S E OWenn Deine Seite guten, wertvollen und hilfreichen Content enthält, bietet sie einen wahren Mehrwert für Deine Besucher. Bestenfalls sind Besucher anschließend sogar so zufrieden, dass sie Deine Webseite teilen. Sie verweisen also auf Dich. Wie wir vorhin schon angedeutet haben, sind diese natürlichen Verlinkungen auf Deine Webseite sehr wertvoll. Google und andere Suchmaschinen können dies erkennen und belohnen Dich entsprechend. Dies trifft auch für die Strukturierung und das Design zu.

Da wir in der On Page Optimierung das Design und die Strukturierung für Besucher und Google bereits angepasst haben, wird die Seite in den Suchergebnissen besser angezeigt. Durch die Bestimmung von sogenannten Rich Snippets werden strukturierte Daten erfasst, die in den Suchergebnissen angezeigt werden. Dass können entweder Events, Angebote oder Informationen über Personen sein. Das beste Beispiel dafür ist Wikipedia. Wenn Du bei Google zum Beispiel „Geburtstag Brad Pitt“ eingibst, wird ein kleiner Auszug der Lebensdaten ausgespuckt. Dazu gehört die Angabe des Alters, das Geburtsjahr und auch der Geburtsort. Du hast also innerhalb von Bruchteilen eine Antwort, ohne überhaupt eine Webseite besuchen zu müssen. Wenn Du die Daten Deiner Webseite ebenfalls so strukturierst, kannst Du ebenfalls ganz oben angezeigt werden und profitierst von mehr Besuchern.

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