Der Begriff User Experience, auch UX genannt, ist im Internet immer häufiger anzutreffen und verheißt Erfolg im digitalen Marketing. Übersetzt heißt der Begriff Nutzererlebniswas bedeutet, welche Funktionen und Optimierungen Deine Website oder deine App braucht, um Nutzer zu begeistern. Das Ziel Deiner Onlinepräsenz ist, Besucher zu einer Interaktion aufzufordern, im Idealfall natürlich zu einem Kauf. Dazu müssen sie sich auf Deiner Website wohlfühlen. Dabei musst Du alle Aspekte berücksichtigen, die den Besuch Deiner Seite zu einer rundum zufriedenstellenden Erfahrung machen. Hier kommt vor allem die Gestaltung Deiner digitalen Auftritte ins Spiel – egal, ob Webseite, Online-Shop oder eine App. Die UX Optimierung hat immer das gleiche Ziel. Erfahre in diesem Beitrag mehr darüber:

Bei der ganzheitlichen User Experience geht es in erster Linie um Erwartungen und Erfahrungen. Werden die Erwartung oder die Bedürfnisse eines Nutzers erfüllt, verlässt er die Seite oder App mit einem guten Gefühl. Wenn sich Funktionen jedoch nicht ausführen lassen, weil die Organisation Benutzeroberfläche zu unübersichtlich oder die Eintragung für einen Download viel zu kompliziert ist, kann dein Websitebesucher enttäuscht sein und wieder abspringen. So leidet Deine Online Reputation. Auch Verkäufe werden dann weniger laufen, die dann der Konkurrenz zugute kommen. Du musst Deine UX also effektiv gestalten.

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Erwartungen in positive Erfahrungen verwandeln

Eine positive UX steigert beim E-Commerce die Conversionrate, verwandelt Besucher aus deiner Zielgruppe in Kunden und verkauft letztendlich auch Deine Produkte / Deine Dienstleistungen. Schauen wir uns also die Aspekte einmal genauer an, die zu einer tollen Usability bzw. einer guten UX führen.

User Experience - Positive Erwartungen zu einem Nutzerlebnis verwandeln

Die wichtigsten Faktoren, um die Erwartungen / Bedürfnisse Deiner Leser zu erfüllen, sind Dir wahrscheinlich schon begegnet. Sicher ist Dir Usability ein Begriff, aber auch Nutzen (Utility), Storytelling, Suchmaschinenoptimierung, URL Aufbau und Interaktion mit Deinen Lesern sind wichtige Aspekte für ein gutes Nutzererlebnis. Das ist letztlich die Absicht hinter den Google Guidelines. Auch Design und Interface spielen hier mit rein, aber vielleicht hast Du dieses Thema noch nie unter dem Gesichtspunkt der UX betrachtet. Also werden wir das jetzt einfach nachholen, damit Du die Erfahrungen Deines Nutzers in ein echtes Ereignis und eine angenehme User Experience verwandeln kannst!

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Der Unterschied zwischen Usability und User Experience

Usability ist in der digitalen Welt ein Begriff, der sich mit Benutzerfreundlichkeit oder Gebrauchstauglichkeit übersetzen lässt. Oft wird die User Experience mit der Usability einer Seite gleichgesetzt, aber zwischen diesen beiden Begriffen liegen Welten. Die Usability ist nur einer der vielen Themen, der effektiv zu einer verbesserten User Experience führt. Sprich: ohne ein top Usability Engineering, keine positive UX.

User Experience - Steigere sie durch Mobile First für Dein Online Marketing

Eine gute Usability entsteht durch ein einfach bedienbares Interface, durch ein klar strukturiertes Design, durch kurze Ladezeiten und angenehme Lesbarkeit. Kurz gesagt: Alles was zum Verweilen und zur Interaktion auf der Website einlädt. Auch die einwandfreie Darstellung auf unterschiedlichen Geräten gehört zu einer guten Benutzerfreundlichkeit. Mobile First lautet hier das Stichwort.  Dabei spielt vor allem das Handy eine sehr wichtige Rolle. Mobile Webseiten sind mittlerweile ein Muss. Schau Dir auch gerne unseren Beitrag zu Responsive Design an.

Ob eine Seite wirklich benutzerfreundlich ist, merken die User oft erst, wenn sie auf Negativbeispiele stoßen. Das Menü oder bestimmte Menüpunkte sind versteckt und dann auch noch unübersichtlich? Die Seite lädt endlos und dann tauchen auch noch Fehlermeldungen auf? Deep Links führen nicht auf die erwartete Unterseite, sondern irgendwo ins Nirwana von einem schlecht gepflegten Blog? Surface Links verweisen gar nicht auf die Startseite? Das wäre für Deine Webseite natürlich alles andere als effektiv. Beispielsweise steigt dann auch die Bounce Rate, was ebenfalls negativ für Deine Webseite wäre. So auch bei Broken Links.

Solche negativen Aspekte schaden sowohl der Online Reputation eines Unternehmens als auch auch der Suchmaschinenoptimierung. Professionelles SEO und Usability gehören eng zusammen. Solche Erlebnisse werfen auch ein schlechtes Licht auf Deine Leistung oder Dein Produkt, da die Usability Deiner Seite eine große Rolle dabei spielt, wie Dein Unternehmen im Allgemeinen wahrgenommen wird. Daher sind Usability-Tests sehr wichtig, denn ohne sie gibt es keine positive UX.

Nicht alleine Usability ist wichtig

Usability ist also die Grundvoraussetzung, aber nicht allein verantwortlich für ein optimales Erlebnis. Das Gefühl, dass alles „ganz gut geklappt hat“, reicht heute nicht mehr, um die Erwartungen der User an einen Webdesigner zu übertreffen. Und genau darum geht es: Der Besucher kommt mit bestimmten Erwartungen auf Deine Website. Diese Erwartungen / Bedürfnisse gilt es zu erfüllen und zu übertreffen, damit sie das ausführen, was Du mit Deiner Seite geplant hast. Eine gute Gestaltung Deiner Webseite umfasst eine positive Entwicklung für Deine User Experience.

Utility – Dein Nutzen für Deine User

Daneben ist auch die Utility ein wichtiges Thema. Sie umfasst das gesamte Spektrum des persönlichen Nutzens Deiner Websitebesucher. Haben sie gefunden, was sie gesucht haben? Hast Du ihnen bei der Lösung eines Problems weitergeholfen? Haben sie sich gut unterhalten gefühlt und dabei noch etwas gelernt? Wenn Du den Begriff Utility mit Leben füllst, bist Du einem positiven Nutzererlebnis und einer guten User Experience schon viel näher gekommen!

Deine Seite muss sich nicht nur durch Funktionen, Design und Anwendungsmöglichkeiten von den Seiten der Mitbewerber unterscheiden, sondern auch durch ihre Persönlichkeit. Ja, auch Websites haben eine eigene Persönlichkeit, wenn holistischer Content und vor allem das Team hinter der Seite ihren unverwechselbaren Stil haben. Das bezieht sich sowohl auf de Gestaltung bestimmter Webseitenpunkte als auch auf das Produkt selbst. Ist das Nutzererlebnis für Deine Besucher so positiv, dass sie zu Deinen Kunden werden aber auch aktives Empfehlungsmarketing für Dich betreiben, dann hast Du gewonnen. Deine User Experience hast Du effektiv umgesetzt.

Welche Rolle spielt das Interface für die Erfahrung des Nutzers?

Das Interface ist die Oberfläche und damit die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Wenn man es genau nimmt, beschreibt es auch die zwischen Dir und Deinen Kunden. Ein Witz unter Informatikern besagt, dass das Problem bei einer nicht funktionierenden Anwendung sich nicht im Programm befindet, sondern zwischen Stuhl und Computer. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, denn es gibt schließlich tatsächlich fehlerhafte Programme.

Wenn das Interface einer Webseite kein befriedigendes Nutzererlebnis bietet, ist aber nicht der Benutzer schuld. Denn Deine Kunden werden in den seltensten Fällen Programmierer sein. Achte also darauf, dass sich die User sofort auf Deiner Benutzeroberfläche zurecht finden und auf kein schwieriges System stoßen, was sie überfordert. Parallaxing beim Webdesign kann beispielsweise manchmal sehr beeindruckend sein, aber unpraktisch. Letztendlich würde das nur eine schlechte Entwicklung für Deine User Experience bedeuten. Ziel ist es also: Mach es Deinen Besuchern so leicht wie möglich, eine Aktion auszuführen. Diese Aktion muss auch in der mobilen Version leicht umzusetzen sein. Dies kann eine Bestellung, ein Download oder eine Eintragung sein.

Nichts macht Menschen so glücklich wie Erfolgserlebnisse, mit denen auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird. Dabei zählt die intuitive Bedienbarkeit Deiner Seite zu den wichtigsten Aspekten der Joy of use, also der empfundenen Freude, wenn alles reibungslos funktioniert. Das umfasst bzw. beschreibt das grundlegende Ziel einer perfekten User Experience.

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Wie Du die Suche und das Verhalten Deiner Besucher misst

Um die User Experience so spannend wie möglich zu gestalten, musst Du natürlich wissen, was Deine User interessiert. Außerdem solltest du wissen, welche Probleme sie haben und wie sie überhaupt auf Deine Seite kommen. Um Deine eigenen Ziele zu verwirklichen, musst Du bei der UX auch auf die Ziele / Absichten Deiner User eingehen. Das ist die Voraussetzung für eine optimale User Experience. Versetze Dich in die Menschen hinein, so kann man effektiv auf Bedürfnisse eingehen. Die Anwendung von Tools wie beispielsweise Google Analytics und der Google Search Console sollten also Dein Hobby werden. Denn hier erfährst Du viel darüber, ob Du die richtigen Inhalte bereitstellst und ob Du mit Suchmaschinen richtig kommunizierst. Suchmaschinenoptimierung ist Teil der Benutzerfreundlichkeit.

User Experience messen und für dein SEO Search Engine Optimization verbessern

Analysiere also, welche Suchbegriffe Deine Besucher eingeben, bevor sie zu Dir auf die Seite geführt werden. Die Analyse der Kunden gehört eben dazu, wenn Du eine gutes UX Design umsetzen möchtest. Daraus kannst Du wichtige Rückschlüsse auf die Erfahrung des Nutzers ziehen. Sind die SERPs für die User wirklich ansprechend? Schnelle Lösungen für Probleme zu finden erhöht die User Experience schließlich ungemein. So sollten Deine Ansprachen auch halten, was sie versprechen.

Wenn nämlich Deine Seite nicht hält, was sie verspricht, wirst Du eine hohe Absprungrate verzeichnen, die auch Dein Ranking verschlechtert. Auch die Verweildauer, die Interaktion Deiner Besucher und ihre Nutzung der Funktionen zeigt dir, ob die Benutzerfreundlichkeit Deiner Website dem entspricht, was Besucher erwartet haben. Und natürlich erfährst Du bei dieser Recherche auch, ob Deine Produkte / Dienstleistungen über Suchanfragen gefunden wird.

Einbindung Deiner Websitebesucher – ein positiver Nebeneffekt

Die Anwendung eines Eye-Trackers kann bei der Optimierung von Websites helfen, ist aber aufwendig in der Auswertung. Einfacher und oft auch effektiver ist eine direkte Befragung der Nutzer. Ein Online-Fragebogen kann viel zur Optimierung der Funktionen und der Benutzerfreundlichkeit beitragen und somit auch zur Stärkung Deiner User Experience. Auch zu einer Interaktion, wie der Teilnahme an einer Befragung, eingeladen zu werden, kann ein positives Nutzererlebnis sein. Für eine positive User Experience müssen die Menschen gerne auf Deiner Webseite verweilen.

Wenn Du Deine Besucher interaktiv fragst, ob sie mit der Anwendung bestimmter Funktionen zurecht gekommen sind, ob ihnen das Design / die Software oder App gefällt und ob sie gefunden haben, was sie gesucht haben, fühlen sie sich ernst genommen. Mit diesem Kontakt zeigst Du, dass die Meinung jedes einzelnen Nutzers für Dich eine Rolle spielt. Diese sehr konkrete User Research hilft an schließend dem UX Designer, um ein interaktives System bis ins letzte Detail zu optimieren.

Ein guter User Experience Designer bindet daher das Interaction Design bei der Entwicklung eines digitalen Produkts immer mit ein – egal ob es Software, Apps, Shops oder Webseiten sind.

Die besten User Experience Methoden

Die Definition der Usability und Utility haben wir bereits besprochen. Aber welche Rolle spielt eigentlich das Konzept des Storytelling für die Nutzer? Denn schließlich geht es dabei nicht nur um lebendige Texte. Nein, es geht viel mehr um die richtige Organisation verschiedener Faktoren, die für den Nutzer ein Gesamtbild ergeben. Einer dieser „erzählenden“ Faktoren ist zum Beispiel das Design. Bilder, Videos und Illustrationen sind Teil der Geschichte, die Du mit Deiner Seite erzählst. Sie laden wirkungsvoller zur Interaktion ein als ein purer Text.

User Experience - Analyse der Methoden für Dein effektives Suchmaschinenmarketing

Zusätzlich spielen natürlich alle Informationen rund um Dein Angebot eine wichtige Rolle. Wie kommt Dein Produkt / Deine Dienstleistung am besten zur Anwendung? Wo wird es hergestellt? Was ist die Idee dahinter und welche Erfahrung machen andere Nutzer damit? Binde auch Mikrointeraktionen in Dein Design ein. Dieses sind kleine Handlungen wie ein Like oder eine Eintragung, welche wir jeden Tag zahlreich ausführen. Seriöse Animationen, die Deinem Besucher das Gefühl geben, dass die Seite oder der Online-Shop „antwortet“, unterstützen die Optimierung der User Experience. Auch auf das Unternehmen angepasste Animationen oder ein visuelles Feedback unterstützen Deine User Experience und stärken die Bindung der Nutzer an Deine Seite.

Was Du aus den Nutzererfahrungen lernen kannst

Jede Erfahrung Deiner Besucher bringt Dich bei der Optimierung Deiner Seite bzw. User Experience weiter, positive wie negative. Am Verhalten Deiner Besucher kannst Du ablesen, ob Du Themen wie die Usability, das Webdesign und die Funktionen schon gut auf Deine Zielgruppe abgestimmt hast oder ob Du an einigen Stellen nachbessern musst. Erstelle Dir mit Hilfe von User Research dafür Personas Deiner Wunschkunden. Digitale Optimierung ist ein lebendiger Prozess, der nie abgeschlossen ist. Aber alles andere wäre auch langweilig, oder? Solange Du jede neue Erfahrung in Dein Online-Business einfließen lässt, bleibt Deine Seite spannend – für Dich und Deine Kunden.

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